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2013-12-04

DGB - Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

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03.12.2012
Arbeitsmarkt auf den Punkt gebracht 04/2012

Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland 2009 verpflichtet, den Arbeitsmarkt komplett barrierefrei zu gestalten. Das bedeutet: Gleiches Recht auf Arbeit für behinderte Menschen. Doch drei Jahre später ist die Arbeitslosenquote bei diesen unverändert hoch.
DGB - Bundesvorstand | Arbeitsmarktstudie: Weiterhin hohe Barrieren für behinderte Menschen

Arbeitslosigkeit unter Schwerbehinderten steigt

2013-11-26

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet - Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

25.11. 2013

Ausbildung

Behinderte Jugendliche werden zu selten im Betrieb ausgebildet

Deutscher Gewerkschaftsbund legt Ausarbeitung zur Ausbildungsplatzsituation behinderter Jugendlicher vor: Junge Menschen mit einer Behinderung absolvieren nur selten eine Berufsausbildung im Betrieb. Die Chancen von benachteiligten Jugendlichen am Ausbildungsmarkt waren in den vergangenen Jahren sehr schlecht, da es viele Bewerber und zu wenig Ausbildungsplätze gab. Auch momentan bildet insgesamt nur knapp jeder vierte Betrieb aus. Behinderte junge Menschen haben hier das Nachsehen. Die Hürden für eine betriebliche Ausbildung sind für behinderte Jugendliche oft sehr hoch. Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren und die Ausbildung selbst sind zu selten auf ihre individuellen Fähigkeiten ausgerichtet. Unternehmen und behinderte junge Menschen haben bisher zu wenig Erfahrung im Umgang miteinander. Um die Chancen behinderter junger Menschen am Arbeitsmarkt zu verbessern, muss ihre Ausbildung künftig zu deutlich höheren Anteilen in den Unternehmen stattfinden. Da es vielfältige und individuelle Fördermöglichkeiten für die Unternehmen gibt, liegen die Barrieren für die Teilhabe junger Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben offenbar auch in den Köpfen der Beteiligten.
Auszüge aus der Publikation "Ausbildung behinderter Jugendlicher" des DGB - arbeitsmarkt aktuell:
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit

2013-10-24

DGB - Bundesvorstand | 30.10.2013 Tagung: Aufbruch für eine bessere Pflege


30.10.2013

Tagung: Aufbruch für eine bessere Pflege

Im Bundestagswahlkampf waren sich die Parteien darin einig, dass die Verbesserung der pflegerischen Versorgung in der neuen Legislaturperiode eine wichtige Aufgabe sein wird. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes steigt die Zahl der Pflegebedürftigen von heute 2,5 Millionen bis zum Jahr 2030 auf 3,4 Millionen Menschen.
Gleichzeitig wird prognostiziert, dass die Zahl derer, die aus dem Familien und Freundeskreis zur Pflege ihrer Angehörigen zur Verfügung stehen, zukünftig signifikant abnehmen wird und auch bei der professionellen Pflege ein Fachkräftemangel droht. Pflegebedürftige und pflegende Menschen sind somit nicht nur auf mehr finanzielle Mittel, sondern auch auf neue Konzepte und Ideen in der pflegerischen Versorgung angewiesen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wollen wir mögliche Lösungen diskutieren, wie den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft solidarisch begegnet werden kann.
Tagungsprogramm und Anmeldeformular

DGB - Bundesvorstand | Tagung: Aufbruch für eine bessere Pflege

2012-01-03

Schwierigkeiten bei der Umsetzung der inklusiven Beschulung in Bayern


Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.Schwierigkeiten bei der Umsetzung der inklusiven Beschulung in Bayern

Für den Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. ist es ein wichtiges Anliegen, dass Kinder „Bildung durch Gebärdensprache“ erfahren können. Der DGB fordert, dass sowohl an den Förderschulen für Hörbehinderte als auch an Regelschulen gebärdensprachlicher Unterricht sicher gestellt werden muss.
Gemäß der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen aus dem Jahr 2009 haben Eltern das Recht, selbst zu entscheiden, ob ihr Kind eine Förderschule für Hörbehinderte oder eine Regelschule mit Gebärdensprachdolmetschern besucht. Einige Bundesländer haben dieses Recht auf eine gemeinsame Beschulung von behinderten und nicht behinderten Kindern bereits in ihren Schulgesetzen verbindlich festgeschrieben. In Bayern wurde im Juli 2011 der Artikel 30b „Inklusive Schule“ in das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) aufgenommen. Ein Rechtsanspruch auf einen Platz an der Regelschule besteht aber nach wie vor nicht. (...)

Schwierigkeiten bei der Umsetzung der inklusiven Beschulung in Bayern

2011-11-11

Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen – Neue DGB Studie: Immer mehr Menschen mit Behinderung ohne Arbeit

11. November 2011

Neue DGB Studie: Immer mehr Menschen mit Behinderung ohne Arbeit

Zur anhaltend hohen Zahl schwerbehinderter Arbeitsloser erklärt Markus Kurth, Sprecher für Behindertenpolitik:
Menschen mit Behinderungen profitieren bisher nicht vom allgemeinen Aufschwung am Arbeitsmarkt. Das Problem ist nicht neu. Die Träger der beruflichen Rehabilitation verringern seit Jahren ihr Angebot für Umschulungen und Qualifizierungen. Insbesondere die Deutsche Rentenversicherung kämpft mit der Deckelung ihrer Mittel. Die Bundesregierung bleibt weitgehend untätig und verschärft die Situation durch Kürzungen bei der Bundesagentur für Arbeit.
Auch mit ihrem Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat die Bundesregierung die Chance zu strukturellen Änderungen vertan. Um die Situation von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt zu verbessern, braucht es mehr als immer neue und nur befristete Beschäftigungsprogramme für jeweils eng begrenzte Personengruppen. Wir brauchen endlich einen dauerhaften Nachteilsausgleich, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben effektiv zu fördern.
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: http://twitter.com/#gruensprecher

Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen – Neue DGB Studie: Immer mehr Menschen mit Behinderung ohne Arbeit

Immer mehr Schwerbehinderte arbeitslos - Kritik des DGB


11.11.2011 | 05:06





news aktuell

Saarbrücker Zeitung: Immer mehr Schwerbehinderte arbeitslos - Kritik des DGB

Saarbrücken (ots) - Schwerbehinderte Menschen können nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe) nicht von der günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren. Ihre Erwerbschancen haben sich seit 2009 sogar verschlechtert. Das Blatt beruft sich dabei auf eine noch unveröffentlichte Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes.


Während die allgemeine Arbeitslosigkeit zwischen August 2009 und Mitte 2011 um 15 Prozent gesunken ist, hat sie sich bei den Schwerbehinderten um 7,6 Prozent erhöht. Rund 180.000 Schwerbehinderte waren im August ohne Job. Gut 60 Prozent von ihnen waren auf Hartz IV angewiesen.


Eine Ursache für den gegenläufigen Trend ist dem Bericht zufolge die Kürzung bei den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte die Bundesregierung deshalb zur Kurskorrektur auf. "Trotz steigender Arbeitslosigkeit bei den Schwerbehinderten streicht die Koalition mit der so genannten Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auch die Hilfen für sie zusammen". Es sei ein Armutszeugnis für ein wohlhabendes Land wie Deutschland, dass die Mehrheit der arbeitslosen Schwerbehinderten auf Hartz IV angewiesen sei, meinte Buntenbach.


Originaltext: Saarbrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57706 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57706.rss2


Pressekontakt: Saarbrücker Zeitung Büro Berlin Telefon: 030/226 20 230


© 2011 news aktuell

Saarbrücker Zeitung: Immer mehr Schwerbehinderte arbeitslos - Kritik des DGB

2011-06-16

DGB-Bundesvorstand | Behinderte: DGB wirft Koalition Untätigkeit vor

PM 102 - 15.06.2011

Behinderte: DGB wirft Koalition Untätigkeit vor

"Der Nationale Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention dokumentiert die Untätigkeit der Bundesregierung. Während sich die Koalition in substanzlose Absichtserklärungen flüchtet und sich mit fremden Federn schmückt, erschwert sie die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsmarkt durch ihre eigene Politik", sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstands­mitglied, am Mittwoch zur Kabinettentscheidung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
"Die Bundesregierung kommt ihrer UN-Verpflichtung, die Teilhabe behinderter Menschen nachhaltig zu verbessern, nicht nach. Insbesondere die beschämende Situation am Arbeitsmarkt droht sich weiter zu verschlechtern, weil die Koalition keine zusätzlichen Mittel zur Integration zur Verfügung stellt. Das von Ministerin von der Leyen angekündigte 100-Millionen-Euro-Sonderprogramm speist sich allein aus dem Ausgleichsfonds, also von den Unternehmen, die ihrer Pflicht zur Beschäftigung behinderter Menschen nicht ausreichend nachkommen. Das angebliche Sonderprogramm ist somit reiner Etikettenschwindel, weil diese Mittel ohnehin für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen.

DGB-Bundesvorstand | Behinderte: DGB wirft Koalition Untätigkeit vor

Behindertenverbände sind von Nationalem Aktionsplan enttäuscht

UMSETZUNG DER UN-BEHINDERTENRECHTSKONVENTION
Behindertenverbände sind von Nationalem Aktionsplan enttäuscht

zwd Berlin (mhh). Der am 15. Juni von der Bundesregierung verabschiedete Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention findet nicht die Unterstützung der Menschen mit Behinderungen. Der Plan sei ein Sammelsurium bereits existierender Maßnahmen, dem es an konkreten und verbindlichen Initiativen fehle, lautete die deutliche Kritik vieler Behinderten- und Sozialverbände sowie der Opposition.

Der Aktionsplan wird von nahezu allen Behindertenverbänden abgelehnt. Der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, kritisierte, dass im Aktionsplan nur vereinzelte gesetzgeberische und damit tiefgreifende Maßnahmen vorgesehen sind. Bei den über 200 Einzelmaßnahmen vermisst Bauer eine Gesamtstrategie mit verbindlichen Zielen. „Reiner Aktionismus reicht nicht aus, um die in der Konvention festgeschriebenen Menschenrechte in Deutschland zu verwirklichen“, stellte Bauer fest. Der SoVD forderte den Bundestag dazu auf, den Aktionsplan zu überarbeiten.

Dem Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland fehlen insbesondere ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen und der damit verbundene Rechtsanspruch auf persönliche Assistenz.

Initiative ist „Tropfen auf den heißen Stein“

Auch dem Sozialverband VdK ist der Plan der Regierung zu unverbindlich. Er drohe zu einer gut gemeinten Absichtserklärung zu verkümmern, bemängelte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Als „Tropfen auf den heißen Stein“ bezeichnete Mascher das Ziel der Bundesregierung, 4.000 neue altersgerechte Jobs für schwerbehinderte Menschen über 50 Jahre zu schaffen. Angesichts von über 180.000 arbeitslosen Schwerbehinderten, sei das „bei weitem nicht ausreichend“.

Die Kritik bezieht sich auf die „Initiative Inklusion“, mit der Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) laut Aktionsplan zusätzliche 100 Millionen Euro für die bessere Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt bereitstellen will. Neben den Arbeitsplätzen für Ältere sollen ab September über zwei Jahre auch bis zu 10.000 schwerbehinderte Jugendliche auf das Berufsleben vorbereitet werden. Zusätzlich sollen in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1.300 neue betriebliche Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen werden. Aktuell befinden sich rund 5.800 Schwerbehinderte in einer betrieblichen Ausbildung.

Sonderprogramm ist „Etikettenschwindel“

Die Koalition schmücke sich mit fremden Federn, warf der DGB von der Leyen vor. Das 100-Millionen-Programm speist sich aus dem sogenannten Ausgleichsfonds, in den die Unternehmen einzahlen, die ihrer Pflicht zur Beschäftigung behinderter Menschen nicht ausreichend nachkommen. „Das angebliche Sonderprogramm ist somit reiner Etikettenschwindel, weil diese Mittel ohnehin für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen“, stellte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach fest. Der Gewerkschaftsbund forderte die Bundesregierung auf, zusätzliche Mittel zur Arbeitsmarkt-Integration von Behinderten zur Verfügung zu stellen, statt durch Kürzungen bei der Arbeitsförderung die ohnehin schwierige Lage weiter zu verschlechtern. Während die Arbeitslosigkeit im Jahr 2010 insgesamt um 5,2 Prozent zurückging, ist sie bei schwerbehinderten Menschen um 4,9 Prozent angestiegen.

„Plan darf nichts kosten und kann nichts bewirken“

Die Oppositionsfraktionen im Bundestag kritisierten den Aktionsplan ebenfalls. Das Papier der Bundesregierung bestehe aus Prüfaufträgen, Modellvorhaben und seit Jahren existierenden Maßnahmen, erklärte der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Ilja Seifert. Dabei gebe es kein Erkenntnis- sondern nur noch ein Umsetzungsproblem, das breit angelegte Strukturveränderungen notwendig mache. „Bei Lichte besehen handelt es sich um einen Plan, der nichts kosten darf und nichts bewirken kann“, so die Bilanz Seiferts.

Für Markus Kurth, behindertenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, wurde mit dem vorliegenden Aktionsplan eine große Chance vertan, die Politik für behinderte Menschen auf das Fundament der Behindertenrechtskonvention zu stellen. Die Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, forderte, Menschen mit Behinderung aus der Abhängigkeit der Sozialhilfe herauszuholen und die Umsetzung der Konvention nicht unter Haushaltsvorbehalt zu stellen.
(15.06.2011)

Behindertenverbände sind von Nationalem Aktionsplan enttäuscht

2011-05-18

DGB-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan über Rechte von Menschen mit Behinderung

16.05.2011

DGB-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan über Rechte von Menschen mit Behinderung


DGB-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung des UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderung (PDF, 135 kB)
Der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung des UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderung stellt die Vorhaben der Bundesregierung dar. DGB und Gewerkschaften anerkennen, dass die Zivilgesellschaft im Prozess der Erarbeitung durch Veranstaltungen und die Möglichkeiten schriftlicher Eingaben in hohem Maße eingebunden wurde. Bedauerlich ist aber, dass die Bundesregierung ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten nicht ausschöpft. Der Nationale Aktionsplan enthält aus Sicht von DGB und Gewerkschaften wenig "Falsches" - er springt aber zu kurz.

DGB-Bundesvorstand | DGB-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan über Rechte von Menschen mit Behinderung

2011-03-09

AKTUELLES: EU ratifizierte UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen | DGB Betriebsratsqualifizierung

AKTUELLES: EU ratifizierte UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

AKTUELLES: EU ratifizierte UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Am 23. Dezember 2010 ratifizierte die EU erstmalig die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die Presse und damit die breite Öffentlichkeit wurden Anfang Januar darüber informiert. Mit dieser Ratifizierung ist die EU zum ersten Mal Vertragspartei eines völkerrechtlichen Vertrages geworden, der die Menschenrechte zum Gegenstand hat. Mit diesem Vertrag soll garantiert werden, dass Menschen mit Behinderungen Ihre Rechte und Grundfreiheiten genauso wahrnehmen können wie alle anderen. Durch die Unterzeichnung wird von der EU ein weiterer Schritt in Richtung der Kommissionsstrategie - bis 2020 ein barrierefreies Europa für die rund 80 Millionen behinderter Europäer zu schaffen - eingeläutet. Diese Strategie ergänzt und unterstützt die Maßnahmen der EU-Mitgliedstaaten, die hauptsächlich verantwortlich für die Behindertenpolitik sind. (Quelle: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/4&format=H... )





AKTUELLES: EU ratifizierte UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen | DGB Betriebsratsqualifizierung

2011-03-05

GESUNDHEIT ADHOC -- Pflegekonzept des DGB: Pflege sozial gerecht gestalten

Freitag, 04. März 2011, 13:56 Uhr
SPD-Bundestagsfraktion
PRESSEMITTEILUNG
Pflegekonzept des DGB: Pflege sozial gerecht gestalten
Berlin - Zu dem gestern veröffentlichten Konzept des DGB zur Pflegeversicherung erklärt die stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis:

Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes, sich für eine solidarische Pflegeversicherung einzusetzen. Der DGB lehnt in seinem Konzept eine private Zusatzversicherung völlig zurecht als unsozial und unsinnig ab. Eine Privatisierung des Pflegerisikos würde zu einer drastischen einseitigen Belastung der Versicherten führen und stellt zudem keine nachhaltige Finanzierungbasis für die Pflegeversicherung dar.

Für eine solidarische Finanzierung der Pflegeversicherung schlägt der DGB hingegen eine Verbreiterung der Beitragsbasis vor. Dazu soll unter anderem die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der Rentenversicherung angehoben sowie Kapitaleinkünfte in die Pflegeversicherung einbezogen werden. Das Konzept des DGB zeigt Wege auf, wie das Pflegerisiko in Zukunft qualitativ gut und vor allem sozial gerecht abgesichert werden kann. Diesen Weg werden wir als SPD-Fraktion unterstützen.


GESUNDHEIT ADHOC -- Pflegekonzept des DGB: Pflege sozial gerecht gestalten
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