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2013-11-29

Umfrage : Deutsche fürchten sich vor Krebs und Demenz - Nachrichten Gesundheit - DIE WELT

10:54

Umfrage

Deutsche fürchten sich vor Krebs und Demenz

Krebs macht den Deutschen am meisten Angst, doch geht nur die Hälfte zur Vorsorgeuntersuchung. Bei Frauen und Männern über 60 Jahren hat allerdings eine andere Erkrankung stark aufgeholt. Von Julia Ranniko
 

Trübes Wetter, düstere Gedanken: Menschen in Deutschland fürchten sich am meisten vor Krebs und Demenz. Doch ihre Angst treibt nur die Hälfte zur Krebs-Vorsorge
Foto: dpa Trübes Wetter, düstere Gedanken: Menschen in Deutschland fürchten sich am meisten vor Krebs und Demenz. Doch ihre Angst treibt nur die Hälfte zur Krebs-Vorsorge
  • Krebs und Demenz sind die Krankheiten, vor denen sich die Menschen in Deutschland am meisten fürchten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der DAK-Gesundheit hervor. "Während die Sorge vor Krebs, Unfall oder Herzinfarkt zurückgeht, nimmt die Furcht vor der unheilbaren Erkrankung des Gehirns zu", erklärte Sprecher Rüdiger Scharf.

Umfrage : Deutsche fürchten sich vor Krebs und Demenz - Nachrichten Gesundheit - DIE WELT

2013-07-07

Mit dem Rollstuhl auf dem Weg ins Berufsleben - behindert-barrierefrei e. V. |

Mit dem Rollstuhl auf dem Weg ins Berufsleben

Autorin Berit Arend, Studentin der Uni Osnabrück

Osnabrück. Die Gedanken kennt jeder. Die Angst, nicht angenommen zu werden, nicht Fuß fassen zu können im Arbeitsleben. Ich weiß nicht, ob sie stärker ist als bei anderen, doch diese Angst beschäftigt auch mich. Denn ich habe noch einen weiteren Grund, mir Sorgen zu machen: Ich sitze aufgrund einer angeborenen Körperbehinderung im Rollstuhl.


behindert-barrierefrei e. V. |

2013-07-02

Viele alte Menschen leiden unter Erinnerungen an sexuelle Gewalt -Wiesbadener Kurier - Wiesbaden

 Wiesbaden 


Wiesbaden: Viele alte Menschen leiden unter Erinnerungen an sexuelle Gewalt - Demenz als Auslöser für Ängste


02.07.2013 - WIESBADEN
Von Katja Mathes
Maria K. (Name von der Redaktion geändert) war etwa 20 Jahre alt, als sie während des Krieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester von Danzig in Richtung Deutschland fliehen musste. Auf der Flucht sind die drei Frauen polnischen Soldaten begegnet. „Sie können sich vorstellen, was dann passiert ...“ Es sind Sätze wie diese, die Maria K. ihrer Betreuerin im Altenpflegeheim der Caritas anvertraut. Vielleicht hat sie über ihre Erlebnisse im Krieg vorher mit niemandem gesprochen, nicht einmal mit ihren Kindern. Und was genau passiert ist, erzählt sie selbst ihrer Betreuerin nicht. „Konkreter wird sie nie“, sagt Durdica Kukec, Pflegedienstleiterin im Haus St. Hedwig der Caritas. Das Wort Vergewaltigung fällt nicht. Nur: „Sie haben sich zuerst die Jüngste und Schönste ausgesucht.“ Heute, im Heim, leidet Maria K. darunter, dass sie vom Pflegepersonal gewaschen werden muss – auch im Intimbereich. Deshalb müssen ihre Pflegerinnen und Pfleger behutsam mit ihr umgehen, erstmal ihr Vertrauen gewinnen.
Vergewaltigung, Missbrauch, Flucht, Tod – wenn alte Menschen im Heim sind, kommen Erlebnisse wieder hoch, die die meisten von ihnen ihr Leben lang verdrängt haben. Über Vergewaltigung im Krieg wurde nicht gesprochen, erst recht nicht, wenn Männer die Opfer anderer Männer wurden. Jetzt, im Heim, wenn sie pflegebedürftig sind, gewaschen werden müssen, werden Erinnerungen wach. Und das stellt die Pfleger vor große HerausforderungenWiesbadener Kurier - Wiesbaden: Viele alte Menschen leiden unter Erinnerungen an sexuelle Gewalt -...

2012-12-29

Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt


Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt

27.12.2012, 17:45 Uhr | dapd
In Mecklenburg-Vorpommern scheiden immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme frühzeitig aus dem Berufsleben aus. 2011 gingen 2.300 Frauen und Männer deshalb in Frührente, das waren 15 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor, wie die Techniker Krankenkasse am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Insgesamt mussten 6.200 Menschen krankheitsbedingt ihren Job aufgeben, damit hat jede dritte Frührente psychische Ursachen.

Die Frührente traf die Frauen und Männer im Durchschnitt mit 48 Jahren, wobei beide Geschlechter etwa gleich von dem Krankheitsbild betroffen sind: 1.100 Männer und 1.200 Frauen gingen 2011 wegen psychischer Probleme in Frührente. Termindruck, ständige Erreichbarkeit und Angst um den Arbeitsplatz gehen an vielen Menschen nicht spurlos vorbei, wie eine Sprecherin der Krankenkasse sagte. Unternehmen müssten deshalb mehr dafür tun, Belastungen im Arbeitsumfeld zu erkennen und gesundheitlichen Folgen wie Burnout oder Sucht entgegenzuwirken.
Jede dritte Frührente im Nordosten ist psychisch bedingt

2012-06-05

Regisseurin über Filme für Demenzkranke: "Ich verliere langsam die Angst" - taz.de

Regisseurin über Filme für Demenzkranke

"Ich verliere langsam die Angst"

Sophie Rosentreter zog sich für den Playboy aus und moderierte bei MTV. Nachdem ihre Großmutter an Alzheimer starb, begann sie, Filme für Demenzkranke zu drehen.Interview: Ilka Kreutzträger

Regisseurin über Filme für Demenzkranke: "Ich verliere langsam die Angst" - taz.de

2012-06-01

Demenz: Pillen statt Pflege - SWR Fernsehen :: Odysso | SWR.de

Demenz: Pillen statt Pflege

Pillen statt Pflege
aus der Sendung vom Donnerstag, 31.5. | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
Im Frühjahr hat das Bremer Zentrum für Sozialpolitik eine Studie veröffentlicht, die erschreckende Aussagen beinhaltet: Es geht um Pflegeeinrichtungen, in denen demente Personen betreut werden. Und es geht um die illegale Ruhigstellung dieser Dementen mit Psychopharmaka und Neuroleptika. 240.000 Demenzkranke werden laut dieser Studie in deutschen Pflegeheimen mit der „chemischen Keule“ sediert. Einer davon war der 90-jährige Vater von Ute Lamping aus Bremen.

Mit starken Medikamenten ruhig gestellt

Sie schildert uns, was sie erlebte, als sie Ihren Vater im Heim besuchte: „Ich habe mich ganz fürchterlich erschreckt. Ich habe ihn gesehen und kaum erkannt. Er saß völlig zusammengesunken auf seinem Sessel, hatte Wahnvorstellungen und große Angst. Er hat sehr stark gezittert und Dinge gesehen, die nicht real existent waren. Insgesamt war er ein körperliches Wrack.“ Dabei war der Vater von Ute Lamping, als er noch nicht im Heim war, ganz vital. Demenz: Pillen statt Pflege - SWR Fernsehen :: Odysso | SWR.de

 http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/did=9804584/pv=video/nid=1046894/134m6ay/index.html

2012-02-16

HWelt - Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder

Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder Drucken E-Mail
Dienstag, 14 Februar 2012
Der Tag der Kinderhospizarbeit soll Öffentlichkeit für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen, ihren Eltern und Geschwistern schaffen. „Das Lebensende von schwer erkrankten Kindern darf kein gesellschaftliches Tabuthema sein. Die Kinder und ihre Angehörigen brauchen offene Unterstützung. Oft begegnen ihnen dagegen immer noch Angst und Verunsicherung, die häufig dazu führen, dass diese Kinder und ihre Familien von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder am Lebensende. Deshalb ist insbesondere auch eine ambulante Palliativversorgung wichtig“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.

Der Beauftragte erinnerte daran, dass am 10. Februar 1990 der deutsche Kinderhospizverein von sechs betroffenen Familien gegründet wurde und er seitdem für eine bessere Palliativversorgung und Betreuung kämpft. „Einiges konnte schon umgesetzt werden, wie etwa ein gesetzlicher Anspruch auf eine spezialisierte, ambulante Palliativversorgung. Es geht weiter darum, die Unterstützung zu verbessern, ob finanziell oder ideell, etwa durch ehrenamtliches Engagement“, betonte der Beauftragte.

Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

HWelt - Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder

2012-01-26

Inklusion braucht Vertrauen und Akzeptanz - Stemwede/Rahden - Minden-Lübbecke - Lokales - Kreiszeitung

Inklusion braucht Vertrauen und Akzeptanz


Pädagogen, Eltern und Politiker diskutieren in der Rahdener Hauptschule

Inklusion braucht Vertrauen und Akzeptanz

21.01.12|Stemwede/Rahden|
Rahden - Gemeinsames Leben und Lernen von Menschen mit und ohne Handicap – das fordern das Völkerrecht und eine UN-Konvention, die seit 2009 auch für Deutschland verbindlich ist. Zu einem Vortrag und einer Diskussion über „Inklusion in der Schule“ hatte der Präventionsrat Rahden ein eingeladen. Dass viele Ängste und Wünsche bestehen, wurde in der anschließenden Diskussion unter Pädagogen, Eltern, Vertretern der politischen Parteien und Bürgern in der vollbesetzten Aula der Hauptschule Rahden deutlich.
Gut besucht: Viele Interessierte verfolgten in der Aula der Hauptschule Rahden, was der Fachmann Raimund Patt zum Thema Inklusion zu sagen hat. ·
© Foto: Rohlfing
Gut besucht: Viele Interessierte verfolgten in der Aula der Hauptschule Rahden, was der Fachmann Raimund Patt zum Thema Inklusion zu sagen hat. ·
„An den Rahdener Grundschulen hat sich einiges verändert“, sagte einleitend Dr. Wolfgang Adam vom Präventionsrat. „Die Türen sind für Kinder mit Handicaps nicht mehr fest verschlossen“, stellte der Kinderarzt fest. „Ziel ist eine zunehmend menschengerechte Gesellschaft“, erläuterte Raimund Patt, anerkannter Fachberater zum Thema Inklusion. „Inklusion betrifft alle Bereiche des Lebens und Wohnens vor Ort.“ Keinesfalls dürften aber die bisherigen Integrationsbemühungen und Förderschulen verteufelt werden.
Derzeit befinde man sich in einer Phase der Verwirrung und Irritation mit „Hauptbedenkenträgern“ auf der einen und „Rosa-Wölkchen-Malern“ auf der anderen Seite. „In den Schulen löst Inklusion erhebliche Irritationen und Polarisierungen aus“, weiß Raimund Patt, der auch das Pilotprojekt „Inklusion in der Grundschule“ in Nordrhein-Westfalen begleitet.

Inklusion braucht Vertrauen und Akzeptanz - Stemwede/Rahden - Minden-Lübbecke - Lokales - Kreiszeitung

2011-09-15

HWelt - Continentale-Studie 2011 Pflegebedürftigkeit

Continentale-Studie 2011 Pflegebedürftigkeit Drucken E-Mail
Donnerstag, 15 September 2011
Dortmund - Vor nichts haben die Deutschen mehr Angst als vor Pflegebedürftigkeit: Für 82 Prozent ist die Vorstellung, einmal auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, mit Abstand die größte Sorge für die persönliche Zukunft. Entsprechend sehen die Menschen auch in diesem Punkt sehr großen Vorsorgebedarf. Nur: Für nichts wird in Deutschland so wenig finanziell vorgesorgt wie gerade für den Pflegefall. Zu diesem Ergebnis kommt die "Continentale-Studie 2011", die auch die Ursachen für diesen Widerspruch ermittelt hat. Denn der Grund dafür, dass nur zwei Prozent der Bevölkerung eine private Pflegezusatzversicherung haben, ist eine Mischung aus unbegründetem Optimismus und fehlender Informiertheit.

Seit geraumer Zeit steht das Thema "Pflegeversicherung" regelmäßig auf der Agenda der politischen Debatten. Ein Grund für die Continentale, diese Problematik in der aktuellen "Continentale-Studie 2011" schwerpunktmäßig zu betrachten. Die Ergebnisse sind deutlich: Mit insgesamt 82 Prozent ist die Pflegebedürftigkeit die größte Angst der Deutschen. Besonders große Angst haben 52 Prozent der Bevölkerung - weit mehr als vor Krankheit und unzureichender Rente (je 36 Prozent) oder vor Arbeitslosigkeit (25 Prozent). Davor, berufsunfähig zu werden, fürchten sich nur 23 Prozent der Menschen in hohem Maße.

Notwendigkeit zur Vorsorge wird gesehen, getan wird nichts:

HWelt - Continentale-Studie 2011 Pflegebedürftigkeit

2011-08-15

Ein Bericht: Bahnfahren in Deutschland im Jahr 2011 - BIZEPS-INFO

Ein Bericht: Bahnfahren in Deutschland im Jahr 2011

Wer wissen möchte, wie sich die Deutsche Bahn selbst sieht, der möge bunte Broschüre der Presseabteilung lesen. Wer wissen möchte wie behinderte Reisende die Bahn erleben, der möge den Schilderungen der Betroffenen lauschen.
Deutsche Bahn
"Wer eine Reise tut, der kann etwas erleben", lautet ein bekanntes Sprichwort. Was behinderte Menschen mit der Deutschen Bahn auch noch im Jahr 2011 erleben können, schildert Ralf Zünder in einem Offenen Brief an die Leiterin der Kontaktstelle für behinderte Menschen.

Offener Brief

Deutsche Bahn / Services PMS
- Kontaktstelle kundenbezogene Behindertenangelegenheiten -
Frau Ellen Engel
Stephensonstr. 1
60326 Frankfurt

Ein furchterregender Reisetag mit der Deutschen Bahn
Sehr geehrte Frau Engel,
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute ist Montag und ich beginne, meinen gestrigen, furchterregenden Reisetag mit der Deutschen Bahn in Worte zu fassen. Vor einer Bahnfahrt mit IC von Köln nach Hamburg mit Sitzplatzreservierung und rechtzeitiger Voranmeldung bei der MSZ sollte man als Rollstuhlfahrer keine Angst haben müssen, habe ich eigentlich immer gedacht. Bis gestern.
Aber nun fühle ich mich doch mehr an die Erzählungen meiner Großeltern aus den fünfziger Jahren erinnert, als die Rollstuhlfahrer im angehängten Gepäckwaggon mitgenommen wurden.
Liebe Frau Engel, Sie schrieben zu Ihrem Dienstantritt als Leiterin der Kontaktstelle für Behindertenangelegenheiten im Jahre 2003, es werde bald Schulungsprogramme und einen Leitfaden für die Bahnmitarbeiter geben, um sie im Umgang mit behinderten Menschen "noch vertrauter" zu machen. Nun hören Sie meine Erlebnisse mit der Bahn aus dem Jahre 2011:

Ein Bericht: Bahnfahren in Deutschland im Jahr 2011 - BIZEPS-INFO
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