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2014-02-25

Was darf der Toilettengang für Menschen mit Behinderung Kosten? - Herne - lokalkompass.de


Was darf der Toilettengang für Menschen mit Behinderung Kosten?

Bettina Szelag, Vositzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen
Bettina Szelag, Vositzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen, ist entsetzt über Abrissabsichten

In Herne ist es mit öffentlichen Toiletten insgesamt nicht gut bestellt.
Sucht man aber nach einer behindertengerechten Toilette im Stadtgebiet, so wird es noch schwieriger. Bettina Szelag (CDU), Vorsitzende des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen: „Ich halte es
für nahezu zynisch, das einzige WC im Innenstadtkern, das auch nach Ladenschluss und am Wochenende genutzt werden kann, einfach abreißen zu
wollen. Nach meinen Informationen soll die Toilette an der Neustraße verschwinden, weil sich die stadteigene GMH die Unterhaltungskosten
sparen möchte. Bei allem Verständnis für die finanzielle Lage der Stadt: Das geht so nicht!“
Was darf der Toilettengang für Menschen mit Behinderung Kosten? - Herne - lokalkompass.de

2013-07-17

BBS: Barrierefreie Toiletten entstehen | Hann. Münden

Kreis investiert 280.000 Euro

BBS: Barrierefreie Toiletten entstehen

Hann. Münden. 1,7 Millionen Euro investiert der Landkreis Göttingen als Träger in seine Schulen für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. Das sind überwiegend Vorhaben mit dem Ziel, Energie zu sparen sowie bauliche Schritte zur Inklusion.

BBS: Barrierefreie Toiletten entstehen | Hann. Münden

2012-02-15

Viel getan - viel zu tun - Waldkraiburg - Mühldorf - OVB online

Viel getan - viel zu tun

14.02.12|Waldkraiburg|
Bis zur Eisstock-WM wird eine Behindertentoilette zur Verfügung stehen und der Haupteingang barrierefrei zugänglich sein. Das sicherte Stadtwerke-Chef Norbert Weigl zu. Eines der Anliegen, die die Behindertenbeauftragte Gabriele Schleich kürzlich im Stadtrat vortrug, wird also bald Realität.
Waldkraiburg - Weitere Maßnahmen, die das Leben von behinderten Menschen in Waldkraiburg bereits erleichtern, zählte Gabriele Schleich im Jahresbericht für 2011 auf: etwa die Bordsteinabsenkungen an der Kreuzung Siemensstraße/Daimlerstraße und an der Einmündung der Brünner- in die Teplitzer Straße sowie die Absenkungen im Zuge der Bordsteinerneuerungen, ebenso der Einbau einer Behindertentoilette im Falkenring und die Errichtung von Toiletten mit Behindertentoilette im neuen Fachmarktzentrum an der Adlergebirgsstraße. Verwirklicht werden sie in einer Eisdiele; aus Sicht der Behindertenbeauftragten nicht die Ideallösung, aber eine Verbesserung.
Schleich, die allen Verantwortlichen bei Stadt und städtischen Gesellschaften für die kooperative Zusammenarbeit dankte, wies zugleich auf offene Wünsche hin. In der Eissporthalle müsste langfristig auch der Zugang zu den Kellerräumen (Schützenheim) für Rollstuhlfahrer möglich sein.
Weitere Bordsteinabsenkungen stehen auf ihrer Wunschliste, eine Behindertentoilette im Haus des Buches, die Schulung von ein bis zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die Kommunikation mit gehörlosen Mitbürgern sowie die Ausweisung eines Behindertenparkplatzes in der Nähe des Orthopädiezentrums im Galneder-Haus. Verstärkt will sie die Geschäftsleute für die Bedürfnisse von bewegungseingeschränkten, sehbehinderten Menschen sensibilisieren, für barrierefreie Zugangsmöglichkeiten und den Abbau von Barrieren auf den Terrassen vor den Geschäften werben. Ein Anliegen ist die kontrastreiche Markierung von Glasfronten, Türen und Treppenstufen als Hilfe für Sehbehinderte.
Die Behindertenbeauftragte weiß um die schwierige Finanzlage der Stadt, verwies aber auch auf die Verantwortung, die sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention für alle Kommunen ergibt. Die dort festgeschriebene Inklusion bedeute eine gleichberechtigte Teilhabe von Behinderten in allen Lebensbereichen.

Viel getan - viel zu tun - Waldkraiburg - Mühldorf - OVB online

2011-08-30

Nachrichten aus der Wirtschaft | RP ONLINE.DE | RP ONLINE

Neues Angebot für Behinderte

zuletzt aktualisiert: 30.08.2011 - 02:30
Vom 1. September an können Schwerbehinderte alle Regionalzüge der Deutschen Bahn ohne Extra-Fahrschein benutzen. Bislang hatten sie nur auf bestimmten Strecken oder innerhalb eines Verkehrsverbundes diesen Anspruch. Wie bisher genügt als Ticket-Ersatz der grün-orange Schwerbehinderten-Ausweis mit einer Wertmarke, die für die meisten jährlich 60 Euro kostet. Zuschüsse erhält die Bahn nach eigenen Angaben für das ausgeweitete Angebot nicht. Die meisten in NRW eingesetzten Züge verfügen über eine Einstiegshilfe und ein Behinderten-WC. Allerdings bieten von den 689 Bahnstationen im Land 122 noch keinen (Krefeld Hauptbahnhof, Dinslaken) oder nur teilweise (Emmerich, Solingen) einen stufenfreien Zugang. Information unter "Bahnhofssuche" auf www.bahnhof.de. (RP)
Quelle: RP

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2011-08-26

MMB e. V. | Behindertengerecht ist behindertengerecht ist behindertengerecht

Behindertengerecht ist behindertengerecht ist behindertengerecht

Kolumne vom 21.08.2011

... sollte man eigentlich meinen. Na ja, eigentlich ist eigentlich kein Wort, würde meine Tochter jetzt sagen. Aber so schwammig der Begriff eigentlich auch ist,
gegen behindertengerecht oder noch besser rollstuhlgerecht ist eigentlich eigentlich geradezu felsenfest.
von Robert Schneider
Das beginnt schon mit rollstuhlgerechten Besprechungsräumen. Die Türen sind gerade noch
breit genug, danach kommt erst einmal eine kleine Stufe. Für die Vortragenden wurde sogar eigens ein Podest geschaffen. 15 cm hoch.
Ein Fenster öffnen? Vielleicht mit Armverlängerungen á la Inspektor Gadget.

Ich frage vorsichtig nach, was denn an diesem Raum rollstuhlgerecht sei. "Der Teppichboden", bekomme ich zur Antwort, "den kann man auch mit Rollstühlen befahren".
Bürostühlen mit Rollen, wohlgemerkt. "Richtige" Rollstühle kann der Boden zwar locker verkraften, aber Rollstuhl fahrender Mensch braucht schon ordentlich dicke Arme.
Ein "behindertengerechtes" Hotel. Kann heißen, es gibt auch irgendwo eine Behindertentoilette.
Oder es gibt eine Rampe am Eingang. Vielleicht sogar einen Frühstücksraum mit automatisch öffnender Tür. Selbstverständlich haben wir ein Schwimmbad, sonst dürften wir die Anzahl Sterne gar nicht führen. Wie die behinderten Gäste ins Schwimmbad oder in die Saune kommen? Ja, wieso denn, das sind doch Menschen mit Behinderungen? Über den Sinn dieser Antwort habe ich lange nachgedacht. Vielleicht können unsere Leser ja das Orakel enträtseln.

MMB e. V. | Behindertengerecht ist behindertengerecht ist behindertengerecht

2011-08-14

Mit dem Kran ins Wasser -Wiesbadener Tagblatt -

Taunusstein

Mit dem Kran ins Wasser

04.08.2011 - TAUNUSSTEIN
Von Susanne Stoppelbein
ZERTIFIKAT Im sanierten Hahner Freibad gibt es alle Einrichtungen auch für Behinderte


Das Freibad in Hahn ist im Winter nicht nur aufwendig saniert, sondern auch behindertengerecht und barrierefrei ausgestattet worden. Dafür gab es ein Zertifikat vom VdK-Kreisverband. Neben einem Kran, mit dem Rollstuhlfahrer und andere körperbehinderte Menschen ins Wasser abgelassen werden können, gibt es geräumige Umkleiden, eine spezielle Dusche und eine Behindertentoilette sowie Schließfächer, an die man mit dem Rollstuhl heranfahren kann. Es gibt vier (bisher zwei) Behindertenparkplätze, jetzt direkt vor dem Freibadeingang. Außerdem sind alle Wege im sanierten Schwimmbad barrierefrei und kommen ohne größere Steigungen aus.
Außer bei der Einweihungsfeier hat Betriebsleiter Andreas Petry bislang noch nicht vom neuen, hydraulisch betriebenen Kran Gebrauch machen können. Zwar habe man zwei Stammgäste, die auch vor der Sanierung schon mit dem Rollstuhl gekommen seien. „Denen haben wir dann halt zu zweit unter die Arme gegriffen und ins Becken geholfen“, erklärt der Schwimmmeister. Nur mit dem Duschen sei es vor dem Umbau „halt ganz schlecht“ gewesen. Die Rollstuhlfahrer mussten zu Hause unter die Dusche. In diesem Jahr sei aber noch keiner von beiden da gewesen, vermutlich wegen des wenig einladenden Wetters, meint Petry.
Am heißen Dienstag wäre der Kran beinahe zum Einsatz gekommen, als ein geistig behinderter Jugendlicher mit seiner Mutter zum Schwimmen gekommen sei. Doch diesmal musste Petry die Besucher enttäuschen: Personen, die sich nicht selbstständig im Wasser halten können, dürfe er nur mit einer speziellen Schwimmweste hineinlassen, bat Petry um Verständnis. Er räumt ein, dass man einen solchen Fall bislang noch nicht bedacht habe. Man lerne dazu.
Vier Spinde sind eigens mit Behindertensymbol gekennzeichnet, die Behinderten-Umkleide, von der auch Familien profitieren sollen, ist viermal so groß wie die normalen. In der Behindertendusche fehlt noch eine Sitzvorrichtung. Der Kran selbst ist in eineinhalb Minuten am Beckenrand montiert, erklärt Petry, das Freibadpersonal sei jederzeit gerne behilflich.
„Wir sind der Stadt sehr dankbar, dass man uns die Möglichkeit gegeben hat, mitzureden“, sagt VdK-Kreisvorsitzender Ewald Jandl.

Wiesbadener Tagblatt - Mit dem Kran ins Wasser
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