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2013-06-02

Traurige Bilanz von Job4000 | kobinet-nachrichten


Traurige Bilanz von Job4000

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Adolf Bauer
Adolf Bauer
© SoVD
Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zieht im Vorfeld einer Veranstaltung des Bundes- und Landessozialministerium am 4. Juni in Hannover eine enttäuschende Bilanz der Initiative "Job4000", mit dem Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche geschaffen werden sollen. "70 Jugendliche in fünf Jahren Projektzeitraum – welch traurige und armselige Bilanz", kommentiert der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer die vorgelegten Zahlen.
"Ich kann nicht nachvollziehen, dass Politik und Wirtschaft glauben, sich mit Ruhm bekleckert zu haben, wenn sie in diesem Zeitraum eine so geringe Zahl von Ausbildungsplätzen im ersten Arbeitsmarkt mit Mitteln der Ausgleichsabgabe geschaffen haben", erklärte Adolf Bauer.
Traurige Bilanz von Job4000 | kobinet-nachrichten

 BMAS - Programm Job4000

 BMAS - Publikationen - Initiative Inklusion

2012-10-14

Persönliches Budget - Förderprojekte - Abschlussbericht Juli 2012 des BMAS -

Abschlussbericht des BMAS Persönliches Budget -

Der Bericht gibt einen Überblick über die durchgeführten Projekte, deren Entstehung und organisatorische Rahmenbedingungen.

Auszug:
"Mit der Kodifikation des SGB IX wurde ein grundlegender Wechsel in der Behindertenpolitik vollzogen. Es besteht nun ein modernes und bürgernahes Recht für behinderte Menschen, in dessen Mittelpunkt steht der behinderte und von Behinderung bedrohte Mensch nicht als Objekt der paternalistischen Fürsorge, sondern der selbstbestimmende Mensch mit individuellem Anspruch
auf medizinische und berufliche Rehabilitation und uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Ein herausragendes Instrument zur Realisierung dieses politisch gewollten Wechsels in der Behindertenpolitik stellt das Persönliche Budget dar. Zur Steigerung der Verbreitung dieser neuen Leistungsform waren insbesondere nach Inkrafttreten des Rechtsanspruchs von behinderten Menschen auf ein Persönliches Budget ab 1. Januar 2008 erhebliche Unterstützungen notwendig.
Schließlich ist auch die Zahl der Inanspruchnahme der Persönlichen Budgets ein Indikator für die verbesserte Teilhabe und Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderungen und somit für das Gelingen des gewollten Paradigmenwechsels in der Politik für behinderte Menschen, auch im Gleichklang mit den Inhalten der UN-Behindertenrechtskonvention.
Im Bericht der Bundesregierung über die Ausführungen der Leistungen des Persönlichen Budgets nach § 17 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch vom 21. Dezember 2006 hatte die Bundesregierung eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung Persönlicher Budgets angekündigt.
Die Jahre 2007 und 2008 wurden genutzt, um durch Öffentlichkeitsarbeit Impulse für die Inanspruchnahme Persönlicher Budgets zu geben und zu ihrem effizienten Einsatz mit Beginn des Rechtsanspruchs auf die Leistungsform im Jahre 2008 und zu dessen Begleitung beizutragen.
Unterstützend wurden die Strukturen der unterschiedlichen Anwendungsbereiche in einzelnen Projekten im Rahmen eines Strukturverstärkungsprogramms zum Persönlichen Budget in den Jahren 2008 bis 2010 herausgearbeitet und die Ergebnisse nachhaltig als Multiplikationshilfen veröffentlicht.
Im Sommer 2007 wurde dieses Förderprogramm zur Strukturverstärkung und Verbreitung von Persönlichen Budgets ausgeschrieben. Interessierte Träger konnten sich mit Einzelprojekten zur Verbesserung der Inanspruchnahme von Persönlichen Budgets, deren Umsetzung etc. für Zuwendungen aus diesem Programm bewerben. Die Inhalte und somit neue Ideen waren vorzugsweise von den sich Beteiligenden zu entwickeln.
30 Projektanträge erfüllten die Kriterien des Förderprogramms. Alle 30 Projekte konnten aus Mitteln des Bundeshaushalts (Kapitel 1102 Titel 68462) bzw. des Ausgleichsfonds (Projekte im Rahmen von Teilhabe am Arbeitsleben) gefördert werden."


Förderprojekte - Abschlussbericht des BMAS - BMAS - Persönliches Budget

2012-08-31

Paralympics – 2012: Von der Leyen wünscht sich Olympia in Deutschland - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten

Paralympics – 2012 

Von der Leyen wünscht sich Olympia in Deutschland

Mittwoch, 29.08.2012, 11:06

Anpassung, CDU-Politiker, Gleichstellung, Goldmedaillengewinner, Ursula von der Leyen, Respekt, SID, Stiftung Deutsche Sporthilfe
SID-IMAGES/AFP/Ben Birchall Von der Leyen wünscht sich Olympia in Deutschland
 
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat den Wunsch nach Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland geäußert. „Ich wäre völlig begeistert.“

Paralympics – 2012: Von der Leyen wünscht sich Olympia in Deutschland - Olympia 2012 - FOCUS Online - Nachrichten

2012-07-17

RehaTreff | Reform der Eingliederungshilfe beerdigt

Reform der Eingliederungshilfe beerdigt

SeifertP1030486_Die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen findet in dieser Wahlperiode nicht mehr statt. Dies geht aus der Antwort der Staatssekretärin Dr. Annette Niederfranke aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 10. Juli im Namen der Bundesregierung auf die Frage des behindertenpolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE, Dr. Ilja Seifert, hervor. Die Frage bezog sich auf die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern im Rahmen der Verhandlungen über den Fiskalvertrag, in der es heißt: „Deshalb werden Bund und Länder unter Einbeziehung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen ein neues Bundesleistungsgesetz in der nächsten Legislaturperiode erarbeiten und in Kraft setzen, das die rechtlichen Vorschriften zur Eingliederungshilfe in der bisherigen Form ablöst." Dazu äußert sich Ilja Seifert in einer Pressemitteilung:
„Eine teilhabeorientierte Eingliederungshilfe wird seit Jahren angekündigt und ist auch mit Blick auf die UN-Behindertenrechtskonvention überfällig. Stattdessen (...)
RehaTreff | Reform der Eingliederungshilfe beerdigt

2012-06-11

Steuerverschwendung überschreitet Viertelmilliarde -- kobinet

10.06.2012 - 21:28

Steuerverschwendung überschreitet Viertelmilliarde.

Berlin (kobinet) Der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen ForseA e.V. zählt auf seiner Homepage die Millionen, die unser Staat verschwendet, indem er Einkommen und Vermögen behinderter Menschen mit Assistenzbedarf überprüft. Die Zählung begann am 1. Dezember 2011, der Zähler überschreitet in ungefähr einer Stunde die 250.000.000 Euro. Diese Zahl wird nach wie vor vom Bundesarbeitsministerium vehement bestritten, ohne dass auf die Berechnungsweise eingegangen oder eine eigene Berechnung dagegen gehalten wird. Von mehreren anderen Seiten wurde ForseA signalisiert, dass diese Verschwendung lediglich der Abschreckung potentieller Antragsteller dient. ForseA beklagt, dass durch dieses massive Vorgehen behinderte Menschen und ihre Angehörigen in ihrem Leben wesentlich beeinträchtigt werden. Beziehungen werden zerstört oder kommen erst gar nicht zustande. Berufliche Entwicklungen werden behindert. In einem Schreiben des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Hubert Hüppe wird ForseA in dieser Ansicht unterstützt. Weitere Unterstützung kommt vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge. Dieser hat ein Buch "UN-Behindertenrechtskonvention mit rechtlichen Erläuterungen" veröffentlicht, in dem verschiedene Autoren ihre Ansicht zur Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen darlegen können. Der Autor Dr. Gehrken sieht in der Einkommens- und Vermögensanrechnung eine unzulässige Diskriminierung der behinderten Menschen. Zur Abwendung dieses Verstoßes gegen Artikel 28 Abs. 1 sowie Artikel 5 Abs. 2 der Konvention empfiehlt dieser den Sozialhilfeträgern, auf die Anrechnung dieser "zumutbaren" Eigenanteile vollständig zu verzichten. Dr. Corina Zolle von ForseA fasst zusammen: "Wie lange dauert es wohl noch, bis sich die Bundesregierung von der Annahme löst, sie müsste nichts mehr tun, alles wäre konventionsgerecht. Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden. Es geht nicht, dass behinderte Bürgerinnen und Bürger durch diskriminierende Anwendung unangepasster, weil nicht aktualisierter Gesetze permanent um ihre Rechte gebracht werden." gba 
Steuerverschwendung überschreitet Viertelmilliarde -- kobinet

2012-06-03

BMAS zieht Zugbrücke hoch -- kobinet

03.06.2012 - 20:54

BMAS zieht Zugbrücke hoch.

Berlin (kobinet) Wie der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen ForseA e.V. auf seiner Homepage berichtet, erhielt er erfreuliche Post vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Dieser reagierte auf einen Besuch von ForseA-Vorstandsmitgliedern Ende April 2012. Diese erläuterten in einem ausführlichen Gespräch die Gründe für die Forderung nach Abschaffung der Einkommens- und Vermögensanrechnung. Der Behindertenbeauftragte sagte zu, sich für einen Gesprächstermin mit kompetenter Stelle im Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS zu verwenden. kobinet-Redakteur Harald Reutershahn sprach mit dem ForseA-Vorstandsmitglied Harry Hieb, der die Kampagne zur Abschaffung der Einkommens- und Vermögensanrechnung koordiniert. BMAS zieht Zugbrücke hoch -- kobinet

2012-03-25

500 Millionen Euro für die Jagd auf behinderte Menschen | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

Ursula von der Leyen und 500 Millionen Euro für die Jagd auf behinderte Menschen

Eigentlich wollte der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V. (ForseA) nur wissen, wie der Staat sein Geld ausgibt, um die Bürokratie aufrecht zu erhalten, musste dann aber feststellen: „Deutschland wird von Unwissenden regiert!“.
Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen (CDU) ist Bundesministerin für Arbeit und Soziales (Pressefoto)

ROLLINGPLANET veröffentlicht die ForseA-Anklage gegen die Verschwendung von Steuergeldern.500 Millionen Euro für die Jagd auf behinderte Menschen | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

2011-12-22

HWelt - NAP zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

NAP zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Drucken E-Mail
Donnerstag, 22 Dezember 2011
„Bundesministerin von der Leyen scheint ein merkwürdiges Verhältnis zu Deutschen Bundestag zu haben oder sie weiß, wie wenig der Aktionsplan geeignet ist, diese seit dem 26.03.2009 in Deutschland rechtskräftige Menschenrechtskonvention wirklich umzusetzen“, erklärt Dr. Ilja Seifert, Behindertenpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag zur Antwort der Bundesregierung auf seine Frage nach von der Bundesregierung beschlossenen und dem Bundestag zugeleiteten Aktionsplänen. Acht Aktionspläne hat die Bundesregierung laut eigenen Angaben in dieser Wahlperiode bisher beschlossen, fünf davon hat sie dem Bundestag offiziell zugeleitet. Nicht darunter sind die zwei Aktionspläne des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ilja Seifert: „Gerade diese beiden Aktionspläne – der „Nationale Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention “ sowie die „Nationale Strategie zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility – CSR) – Aktionsplan CSR“ betreffen nicht nur die Zuständigkeit des BMAS und sollten möglichst allen Abgeordneten zur Kenntnis gegeben werden. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erfordert die aktive Mitwirkung aller Bundesministerien und muss deshalb auch in allen Bundestagsausschüssen beraten werden, nicht nur im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Da dies scheinbar nicht im Interesse von Frau von der Leyen ist, hat DIE LINKE einen Antrag „Behindern ist heilbar“ (Drucksache 17/7872) in den Bundestag eingebracht, in dem u.a. die offizielle Zuleitung des Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert wird.“  (...)

HWelt - NAP zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

2011-11-30

BMAS: "UN Behindertenrechtskonvention wurde umgesetzt"

Ganze Arbeit in zwei Jahren

Bundesarbeitsministerin stellt Halbzeitbilanz und Arbeitskräftereport vor.
Menschengruppe
Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen zog auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem Amtsantritt ein positives Fazit der ersten Hälfte der Legislatur:
(...)
  • Die 6. UN Behindertenrechtskonvention wurde umgesetzt. Ein Nationaler Aktionsplan für ein behindertengerechtes Deutschland mit mehr als 200 Maßnahmen und einem 100 Millionen Euro-Programm für bessere Integration behinderter Menschen in Arbeit wird nun mit Leben gefüllt.

BMAS - Pressemitteilungen - Ganze Arbeit in zwei Jahren

2011-09-14

HWelt - Mehr als 1.200 Besucher bei Fachkongress zur Behindertenhilfe

Mehr als 1.200 Besucher bei Fachkongress zur Behindertenhilfe Drucken E-Mail
Dienstag, 13 September 2011
Angebote, die genau zu den Menschen passen: Damit lässt sich die in der UN-Behindertenrechtskonvention geforderte Inklusion von Menschen mit Behinderungen schrittweise verwirklichen. Das ist das Fazit des Fachkongresses BGW forum 2011, bei dem sich mehr als 1.200 Teilnehmer aus ganz Deutschland auf Einladung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) vom 5. bis 7. September in Hamburg mit dem Gesundheitsschutz in der Behindertenhilfe befassten. Es zeigte sich, dass die Mitarbeitergesundheit, die Angebote für die betreuten Menschen mit Behinderungen und die Entwicklung der Einrichtungen eng zusammenhängen.

Damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt an allen Lebensbereichen teilhaben können, müssen Barrieren abgebaut werden, die weit über bauliche Fragen hinausgehen. Oft ist zum Beispiel schwer verständliche Sprache ein Hindernis, wie Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der BGW, bei einem Vortrag in Leichter Sprache deutlich machte. Auch die Gesundheit am Arbeitsplatz lasse sich nur sicherstellen, wenn Menschen mit Behinderungen systematisch einbezogen und persönlich angesprochen werden. Dazu müssten sie speziell zugeschnittene Materialien und Angebote erhalten.

Medien in Leichter Sprache

Eine Reihe entsprechender Medien und Veranstaltungen stellte die BGW – die gesetzliche Unfallversicherung für die Behindertenhilfe – auf dem Fachkongress vor. Hautschutzpläne in Leichter Sprache, Unterweisungsunterlagen, die mit spielerischen und visuellen Elementen arbeiten, sowie Fahrrad- und Fußgängertrainings tragen dazu bei, dass Werkstattbeschäftigte bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin gesund bleiben. Als Sicherheitsbeauftragte können sie zudem selbst Verantwortung für den Arbeitsschutz übernehmen. Darüber hinaus lässt sich, wie das BGW forum ebenfalls zeigte, auch die Mobilität von Rollstuhlnutzern gezielt fördern – ebenfalls ein Schritt zur Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben.

Inklusion aktiv gestalten

Das Thema Inklusion spielte eine zentrale Rolle auf dem BGW forum 2011. So plädierte der Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, für den verstärkten Einsatz der Leichten Sprache und forderte, Menschen mit Behinderungen gezielt als Fachleute für ihre eigenen Anliegen wahrzunehmen. Auch den Einrichtungen der Behindertenhilfe eröffneten sich neue Möglichkeiten, wenn sie sich als Akteur und nicht als Opfer der Veränderungen durch den Aufbau einer inklusiven Arbeits- und Lebenswelt verstünden und entsprechend beteiligten.

Hans-Joachim Fuchtel, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, wünschte sich in seinem Vortrag viele Aktionspläne zur Umsetzung der Inklusion in Deutschland, denn allein die Diskussion bewirke schon einiges. In diesem Zusammenhang stellte die BGW auf dem Kongress ein Positionspapier der von ihr einberufenen „Denkwerkstatt: Inklusion und Werkstatt“ vor.

Neues Profil für Werkstätten gefordert

Nach Auffassung der Expertengruppe benötigen die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zukünftig ein neues Profil sowie veränderte rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen. Die Fachleute sprechen sich in ihrem Positionspapier „Empfehlungen zur 'Neuen Werkstatt'" für einen partizipativen Veränderungsprozess aus – hin zur bedarfsgerechten Dienstleistung für Menschen mit Behinderungen. Es gehe darum, innerhalb der Werkstätten die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten für die dort Beschäftigten zu stärken, ihr Wunsch- und Wahlrecht sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

BGW-Gesundheitspreis 2011 verliehen

Das BGW forum 2011 beleuchtete in mehr als 130 Einzelveranstaltungen, wie Unternehmen und Mitarbeitende auch vor dem Hintergrund dieser Veränderungen gemeinsam einen gesunden Arbeitsalltag in der Behindertenhilfe gestalten können. Einen Höhepunkt bildete die Verleihung des BGW-Gesundheitspreises 2011. Die insgesamt vier ausgezeichneten Einrichtungen setzen Maßstäbe in Sachen Gesundheitsförderung. Der 1. Preis wurde zweimal vergeben: An das Wohnhaus Villa Gauhe der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft (CBT) in Eitorf nahe Bonn sowie an das Evangelische Johannesstift Behindertenhilfe gGmbH in Berlin.

Quelle: BGW – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

HWelt - Mehr als 1.200 Besucher bei Fachkongress zur Behindertenhilfe

2011-08-07

BMAS - Teilhabe behinderter Menschen - Bericht zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Bericht zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Das Bundeskabinett hat am 3. August 2011 den Ersten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention beschlossen.
Rollstuhlfahrer mit Frau und Hund beim Spaziergang
Das Bundeskabinett hat am 3. August 2011 den Ersten Staatenberichts der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention beschlossen.
Er enthält eine Bestandsaufnahme der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland sowie Maßnahmen, die die Bundesregierung, Länder und andere Institutionen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention ergriffen haben bzw. noch ergreifen werden. Er enthält auch die Eindrücke der Zivilgesellschaft, insbesondere der Verbände der Menschen mit Behinderungen, zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention und greift Maßnahmen des NAP zur Klärung von Probleme und zur Überwindung von Defiziten auf. Der Staatenbericht wird nach englischer Übersetzung zusammen mit einer Kurzfassung des Aktionsplans der Bundesregierung dem Generalsekretär der Vereinten Nationen vorgelegt.
Erster Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Stand: 04.08.2011

BMAS - Teilhabe behinderter Menschen - Bericht zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

2011-03-14

Mehr Informationsangebote für Gehörlose durch neue Software

Logo des Sozialverband VDK DeutschlandGehörlose und hörgeschädigte Bürgerinnen und Bürger können die Informationsangebote von Behörden und Verwaltung jetzt einfacher erreichen.

Grundlage ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit Unterstützung des Deutschen Gehörlosenbundes entwickeltes Software-Programm. Das Programm ist auf die Bedürfnisse von Gehörlosen und Hörgeschädigten zugeschnitten. Es bietet die Möglichkeit, ohne Hilfe Dritter mittels Gebärdensprache und Videotelefonie Auskünfte der öffentlichen Verwaltung zu erhalten.
Eine Kommunikation in der Deutschen Gebärdensprache wird - direkt und ohne Dolmetscher - möglich. Speziell ausgebildete gehörlose Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerservice beantworten die Fragen. Zur Nutzung des neuen kostenlosen Softphones benötigen gehörlose und hörgeschädigte Bürgerinnen und Bürger nur einen Computer mit Kamera und einen Internetanschluss.



Mehr Informationsangebote für Gehörlose durch neue Software
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