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2014-02-12

Immer schlimmere Fälle aus der Psychiatrie werden bekannt! Kritiker fordern Schließung geschlossener Abteilungen! | Gießen | Gießener Zeitung

Immer schlimmere Fälle aus der Psychiatrie werden bekannt! Kritiker fordern Schließung geschlossener Abteilungen!

von Jörg Bergstedt 
Gießen |
Seit der kleinen Demonstration, die am 28.1.2014 durch Gießen zur
Vitos-Psychiatrie in der Licher Straße in Gießen führte, steht das
Telefon in der Projektwerkstatt nicht mehr still.

Immer neue, schockierende Berichte über Fesselungen, tagelanges Einsperren in kleine
Räume, Kontaktverbote und ständige verbale bis physische Übergriffe der
Bewacher_innen im Arztdesign treffen im unabhängigen Politzentrum ein,
seit sich dortige Aktive entschlossen, per demonstrativem Spaziergang
die oft vergessenen Flächen am Rande von Gießen ins Licht der
Öffentlichkeit zu holen. (...)

„Wir haben hier ein Schreiben des Klinikchefs Müller-Isberner, in der er wörtlich schreibt,
das Ob und Wie einer Behandlung würde allein vom Klinikpersonal bestimmt. Patientenverfügungen
würden nicht beachtet. Das ist klar gegen das Gesetz.“


Immer schlimmere Fälle aus der Psychiatrie werden bekannt! Kritiker fordern Schließung geschlossener Abteilungen! | Gießen | Gießener Zeitung
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2013-11-21

Flashmob in Kempten | Kempten


  • 21.11.13
  • Kempten
Pflegekräfte wollen mit ungewöhnlicher Aktion auf die Missstände der Branche aufmerksam machen

"Pflege braucht Gerechtigkeit"

Kempten – Die Pflege liegt am Boden und die Pflegekräfte gehen angesichts ihrer Arbeitsbedingungen gleich mit in die Knie. Zur Verdeutlichung dieser Tatsache legten sich am Samstagmittag von 11.55 bis 12.05 Uhr dreiunddreißig Frauen und Männer mitten in der Fußgängerzone auf das eiskalte Pflaster.

© Sabine Stodal

„Flashmob – Die Pflege am Boden“. Unter diesem Motto legt sich am Samstagmittag ein kleines Grüppchen von 33 Hartgesottenen aufs winterlich kalte Pflaster in der Fußgängerzone.
Sie waren Teil der bundesweiten Aktion „Flashmob – Pflege am Boden“, bei der mehr als 1500 Teilnehmer in rund 60 Städten zeitgleich im wahrsten Sinne zu Boden gingen, um auf die Missstände in den Pflegeberufen aufmerksam zu machen.
Flashmob in Kempten | Kempten

 Hamburg: „Pflege liegt am Boden“ - St. Georg - hamburger-wochenblatt.de
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Labels: Aktionen, Demonstration, Pflege, Pflegeberufe, Pflegebranche, Pflegemißstände

2013-11-17

Flashmob-Protest gegen schlechte Pflege-Bedingungen – FFH.de


Flashmob-Protest gegen schlechte Pflege-Bedingungen

16.11.2013
In vielen deutschen Städten legen sich heute hunderte Pfleger auf die Straßen. Aus Protest gegen die schlechten Zustände im Pflege-Bereich. Auch in Hessen haben Pflegekräfte und Ärzte zu Flash-Mobs aufgerufen. Zum Beispiel in Frankfurt.

Flashmob-Protest gegen schlechte Pflege-Bedingungen – FFH.de
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Pflegekräfte protestieren | WAZ.de


Soziales

Pflegekräfte protestieren

16.11.2013 | 10:00 Uhr
Pflegekräfte protestieren
Im Alten- und Krankenpflegebereich herrscht Personalmangel – mit den entsprechenden Folgen für die Pflegekräfte.Foto: Matthias Graben
Oberhausen.  Mit einer ungewöhnlichen Aktion wollen Alten- und Krankenpfleger am heutigen Samstagmittag vor dem Hauptbahnhof auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. Um „fünf vor Zwölf“ sollen sich die Teilnehmer gleichzeitig aufs Pflaster des Willy-Brandt-Platzes legen, Motto: „Die Pflege liegt am Boden“.
Pflegekräfte protestieren | WAZ.de
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Pflegekräfte protestieren auf Bremer Bahnhofsvorplatz - Flashmob - Radio Bremen


Flashmob

Pflegekräfte protestieren auf Bremer Bahnhofsvorplatz

Knapp 40 Pflegekräfte haben sich aus Protest gegen ungeeignete politische Rahmenbedingungen auf den Bremer Bahnhofsvorplatz gelegt. 15 Minuten machten sie damit ihrem Ärger Luft: Es gehe in Krankenhäusern, Pflegeheimen und der ambulanten Pflege nicht mehr um den Mensch, sondern nur noch um Kosteneffizienz, sagt Organisatorin Andrea Hugo. Dabei sei genügend Geld im System. Im Januar soll es weitere Aktionen geben.
Pflegekräfte protestieren auf Bremer Bahnhofsvorplatz - Flashmob - Radio Bremen
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Flash-Mob in Bad Wildungen gegen den Pflegenotstand | Korbach/ Waldeck

  • 16.11.13
  • Korbach/ Waldeck

Flash-Mob in Bad Wildungen gegen den Pflegenotstand

Bad  Wildungen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt haben sich am Samstagmittag auf dem Postplatz etwa 60 Pflegekräfte und Passanten nach einem Internetaufruf zu einem Flash-Mob gegen den Pflegenotstand versammelt und für zehn Minuten auf den Boden gelegt.
 „Wir wollen auf den teilweise katastrophalen Pflegenotstand in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen und auf die Ignoranz der Politik zu diesem Thema aufmerksam machen“, sagte Heiko Kellner, Krankenpfleger in Bad Zwesten.

Flash-Mob in Bad Wildungen gegen den Pflegenotstand | Korbach/ Waldeck
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Pfleger-Proteste: Liegen gegen Lohndumping | Nachrichten | BR.de

Pfleger-Proteste 

Liegen gegen Lohndumping

Ein Beitrag von: Tobias Burkert Stand: 16.11.2013

In einer bundesweiten Aktion haben sich heute Pflegekräfte in 50 verschiedenen deutschen Städten symbolisch um fünf vor zwölf auf den Boden gelegt. Wie hier in Nürnberg wollen die Protestierenden damit auf Missstände hinweisen. 
Pfleger-Proteste: Liegen gegen Lohndumping | Nachrichten | BR.de
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Demo am Straubinger Rathaus: Die Pflege liegt am Boden


16.11.2013 Straubing
 

Fünf vor zwölf am Straubinger Rathaus

Demo am Straubinger Rathaus: Die Pflege liegt am Boden

Pflege 1
Foto: Sussbauer
In der Straubinger Innenstadt wurde am Samstagmittag auf ungewöhnliche Weise vor dem Rathaus demonstriert.

Unter dem Motto "Pflege liegt am Boden" sind am Samstag bundesweit Protestaktionen durchgeführt worden. Auch in der Straubinger Innenstadt ist auf die schlechten Rahmenbedingungen für professionelle Pflege und die daraus resultierenden Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten aufmerksam gemacht worden.
Demo am Straubinger Rathaus: Die Pflege liegt am Boden
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Lörrach: Flashmob für bessere Arbeitsbedingungen: Pflege(r) am Boden - badische-zeitung.de

Flashmob für bessere Arbeitsbedingungen

Pflege(r) am Boden

Für bessere Arbeitsbedingungen gingen am Samstag in Lörrach Mitarbeitende aus Pflegeberufen und andere, die die Anliegen teilen, buchstäblich "auf die Straße".
  1. Wie in anderen deutschen Städten fand auch in Lörrach am Samstag ein Flashmob der Pflegeberufe statt. Foto: Wieschenkämper


LÖRRACH (wik). Die Mitarbeiter der Pflegeberufe sind am Boden. Mit dieser Botschaft legten sich rund 60 Flashmob-Teilnehmer am Samstag für zehn Minuten auf dem Alten Markt in Lörrach auf den Boden und demonstrierten gegen die schwierigen Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche. Die meisten der Demonstranten arbeiten in Pflegeberufen, aber Angehörige von Pflegebedürftigen und alle, die für Veränderungen in der Pflege eintreten, waren aufgefordert, bei der Aktion mitzumachen. Aufgerufen dazu hat Jacqueline Simmert, Altenpflegehelferin aus Weil am Rhein. "Unsere Kritik richtet sich an die Politik, die bislang nichts dafür tut, dass sich die Situation in Pflegeheimen und Krankenhäuser verbessert", so Simmert.
Lörrach: Flashmob für bessere Arbeitsbedingungen: Pflege(r) am Boden - badische-zeitung.de
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Flashmob: „Pflege am Boden“ der Domplatte | Innenstadt - Kölner Stadt-Anzeiger

Flashmob „Pflege am Boden“ der Domplatte

Erstellt 17.11.2013

Etwa 100 Menschen haben sich am Samstagvormittag wie auf Kommando auf den Boden der Domplatte gelegt.  Foto: Arton Krasniqi, KSTA
Etwa 100 Menschen haben sich am Samstagvormittag wie auf Kommando auf den Boden der Domplatte gelegt. Nach etwa zehn Minuten standen sie wieder auf und gingen friedlich weiter. Der Flashmob will zeigen, dass der Pflegedienst am Boden ist.  Von Saskia Ohnemus
Köln. 
Knapp 60 Menschen liegen zehn Minuten lang vor dem Dom auf dem  Boden, teilweise auf Isomatten. Die Sonne scheint, aber es ist kalt. Passanten bleiben stehen, einige legen sich solidarisch zu den Pflegern auf die Domplatte, andere schimpfen. Mit dem Flashmob „Die Pflege ist am Boden“, möchte Christine Herbert die Menschen und die  Politik erreichen, die Pflegeproblematik in einen öffentlichen Rahmen rücken.

Flashmob: „Pflege am Boden“ der Domplatte | Innenstadt - Kölner Stadt-Anzeiger
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2013-11-16

SR-online: Flashmob gegen den Pflegenotstand


Flashmob gegen den Pflegenotstand

Mit einer ungewöhnlichen Protest-Aktion haben die Pflege-Beschäftigten am Samstag auf Missstände in ihrem Beruf aufmerksam gemacht. Mitten in der Saarbrücker Innenstadt haben sie sich zum Flashmob auf den Boden gelegt. Die Aktion fand bundesweit in mehreren Städten statt.
(13.11.2013) Um Missstände in der Pflege anzuprangern, sind sie am Samstag in die Knie gegangen. Unter dem Motto „Die Pflege am Boden“ haben sich Demonstranten in fast 50 deutschen Städten zum Flashmob getroffen und sich für zehn Minuten an zentralen Plätzen auf den Boden gelegt. In Saarbrücken, wo die Aktion von 11.55 Uhr bis 12.05 Uhr vor der Europa-Galerie in der Innenstadt stattfand, nahmen etwa 30 Personen an der Demonstration teil.
SR-online: Flashmob gegen den Pflegenotstand
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Labels: Demonstration, Pflegenotstand, Pflegepersonal

2013-07-23

Teilhabe in Berlin: Exklusive Gesellschaft - taz.de


Teilhabe in Berlin

Exklusive Gesellschaft

Behinderungen sind alltäglich, aber der Weg zu einer barrierefreien Stadt ist kaum beschritten. Inklusion ist eine Utopie.

Sind wir nicht alle irgendwann ein bisschen behindert?   Bild: DPA

Wenn „Freaks und Krüppel“ mit Krücken und Rollstühlen durch die Straßen ziehen, wie neulich am Hermannplatz, dann klingt das nach Partikularinteressen. Wenn Berliner Unternehmen zusammen, wie jüngst das Landesamt für Gesundheit und Soziales angab, 22 Millionen Euro als Ausgleichsabgabe zahlen, weil sie keine Schwerbehinderten einstellen, dann klingt das nach dem günstigen Freikaufen aus der sozialen Verantwortung.
Wenn aber der Landesbehindertenbeauftragte vorrechnet, dass in nicht einmal 20 Jahren 800.000 Senioren in Berlin leben werden und fast jeder im Alter irgendwie behindert sein wird, dann drängt sich die Frage auf: Gibt es eine Vision für eine inklusive Stadt ohne Barrieren, vorbereitet auf die Zukunft? 


Teilhabe in Berlin: Exklusive Gesellschaft - taz.de
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Labels: Alter, barrierefrei, Barrieren, Behindertenbeauftragter, Demonstration, Inklusion, Kommunen, Schwerbehinderung, Teilhabe

2013-07-16

1. Disability und Mad Pride Berlin - Rede von Theresia Degener - YouTube



Theresia Degener, Berlin 13. Juli 2013

Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Freaks, liebe Krüppel und Verrückt, liebe Lahme, liebe Eigensinnige, Blinde Kranke und Normalgestörte!
Liebe alle, die ihr hier auf der ersten deutschen DISABILITY & MAD PRIDE am 13. Juli 2013 in Berlin versammelt seid.
Ich bin Theresia Degener, eine der Veteraninnen der deutschen Krüppel- und Behindertenbewegung und heute Professorin für Recht und Disability Studies. Außerdem bin ich auch Mitglied im Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die meisten von Euch und Ihnen werden mich in dieser Rolle als Expertin in Sachen Menschenrechte und Behinderung kennen.
Es ist für mich eine große Ehre auf der Bühne zu stehen und ein paar Worte sprechen zu dürfen.
Gleich zu Anfang möchte ich dem Parade - Bündnis und den Leuten die dahinter stehen danken für die großartige Idee eine Disability and Mad Pride Parade in Deutschland zu organisieren. Eigentlich ist es unvorstellbar, dass es bislang in Deutschland keine Disability and Mad Pride Parade gegeben hat. Das Vorbild, die Disability Pride Parade in Chicago feiert nächste Woche schon ihren 10ten Geburtstag. Mittlerweile gibt es Disability Pride Parades in vielen Städten nicht nur in den USA sondern auch in so unterschiedlichen Ländern wie Norwegen, Südkorea und Großbritannien.
Aber in Deutschland hat es so eine Parade noch nie gegeben, obwohl die radikale deutsche Behindertenbewegung schon über 30 Jahre alt ist. Als eines der historischen Meilensteine gilt ja das Krüppel-Tribunal von 1981, das wir damals als Protestaktion gegen das UNO-Jahr der Behinderten in Deutschland organisierten. Wir haben damals Menschenrechtsverletzungen an Behinderten durch den Staat und die großen Wohlfahrtsverbände angeklagt. Wir haben an konkreten Fällen aufgezeigt, dass Psychiatriepatienten und –patientinnen misshandelt, zwangssterilisiert und erniedrigend behandelt werden; dass behinderte Frauen innerhalb und außerhalb von Behinderteneinrichtungen vergewaltigt werden, dass Behinderte durch Barrieren im öffentlichen Nah-und Fernverkehr diskriminiert werden und Vieles mehr.
Für mich war das Krüppel-Tribunal 1981 und unsere anderen Proteste in diesem Jahr eine große Offenbarung. Ich hatte gerade mein Jurastudium aufgenommen und als einzige offensichtlich Behinderte unter 300 Studierenden sehr schnell zu spüren bekommen, dass ich dort an der Johann-Wolfgang-Goethe -Universität Frankfurt nicht vorgesehen war. Professoren waren irritiert, Kommilitonen und Kommilitoninnen verunsichert. Das Studium der Rechtswissenschaften war ein Kurs in Diskriminierung aushalten und ich habe diesen Kurs bestanden, weil ich mich bereits in einer Regelschule bewährt hatte. Ich wusste, wie man in der Nichtbehindertenkultur überlebt.
Die Vorbereitungen für das Krüppel-Tribunal 1981 haben mich mit Streitgenossen und –genossinnen der Krüppelszene zusammengebracht. Ich traf Behinderte, die so wütend waren wie ich. Behinderte, die die Nase voll hatten von der ewigen Anpassung an den Terror der Normalität; Behinderte, die sich provokativ Krüppel nannten und die Rolle des Musterkrüppelchens, das dankbar, lieb, doof und leicht zu verwalten ist, ablehnten. Diese Zeit damals war eine wichtige Zeit der Identitätsfindung, als politische Behinderte, als Feministin, als Linke. Sie prägt mich und meine Identität auch heute noch, als über 50jährige Professorin, die nicht mehr gegen die UNO sondern mit der UNO arbeitet und die gewiss nicht mehr ganz so häufig schrille Töne von sich gibt.
Was ich aber schon damals in der Krüppelszene vermisst habe und erst gefunden habe, als ich in der internationalen Behindertenbewegung aktiv wurde, ist dass wir uns und unsere Arbeit zu wenig zelebriert haben. Wir haben viel und auch oft erfolgreich protestiert, ## aber wir haben zu wenig gefeiert. Umso erfreulicher ist es nun hier auf der ersten Disability Mad& Pride Parade in Berlin zu stehen und mit euch und Ihnen zu feiern.
Disability Pride Parades haben drei wunderbare Ziele:
1. Soll Behinderung neu und anders gedacht werden. Vom medizinischen Modell von Behinderung, nachdem wir Behinderte vor allem als medizinische Probleme, therapeutische Herausforderungen, leidende Wesen und Rehabilitationsobjekte gelten, gilt Abschied zu nehmen. Stattdessen wollen wir das Menschenrechtsmodell von Behinderung in den Köpfen der Menschen verankern. Nach dem Menschenrechtsmodell von Behinderung sind wir vor allem und zuerst Menschen, die eine unantastbare Würde und unveräußerliche Menschenrechte haben. Erst die Verweigerung dieser Menschenrechte macht unsere gesundheitlichen Abweichungen zu einem Problem, macht uns zu ANDEREN zu den sogenannten AUCH- Menschen. Erst die Verweigerung von Menschenrechten macht uns Behinderte zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Es ist höchste Zeit, die Verschleierung und Legitimierung von Menschenrechtsverletzungen an Behinderten durch das medizinische Modell zu enttarnen. Sondereinrichtungen für Behinderte sind keine Schonräume sondern Apartheid. Mitleid mit Behinderten ist keine Tugend sondern Dominanzverhalten. Zwangsbehandlung ist keine Therapie sondern Traumatisierung.
2. Sollen Disability Pride Parades uns Behinderten helfen, unsere eigenen Minderwertigkeitsgefühle zu verlieren. Indem wir uns auf der Straße in einer Parade zeigen und gemeinsam tanzen, wollen wir unsere verinnerlichte Scham über unser Anderssein, über unsere Beeinträchtigungen, über unsere Schräg- und Verrücktheiten öffentlich ablegen. Aus der Diskriminierungsforschung wissen wir, dass Unterdrückung dort am besten funktioniert, wo die Unterdrückten die Ideologie der Unterdrücker verinnerlicht haben. Diejenigen, die sich selbst als minderwertig sehen, empfinden keine Verletzung, wenn ihre Würde getreten wird. Diejenigen, die sich selbst als Problem sehen, fordern keine Rechte ein, wenn sie verletzt werden. Diejenigen, die ihr Anderssein als Schicksal bedauern, fügen sich in die Ungerechtigkeit.
Disability & Mad Pride brauchen wir Behinderten und Verrückten tagtäglich, um der Wucht der Stigmatisierungen, der Gewalt der Entwürdigung, der Heftigkeit der Diskriminierungen zu widerstehen. Behindertenstolz brauchen wir ganz besonders in unserer deutschen Kultur. Eine deutsche Kultur, die noch vor siebzig Jahren Menschen, denen eine Behinderung zugeschrieben wurde, massenhaft und industrialisiert zwangssterilisiert und ermordet hat. Aus der Euthanasieforschung wissen wir – Götz Aly hat es jüngst erneut publiziert- dass die Mehrheit der Bevölkerung und sogar die Mehrheit der Familienangehörigen die T-4-Morde an Behinderten stillschweigend gebilligt haben. Die Politik des Heilens oder Vernichtens wurde in Deutschland nicht mit dem Nationalsozialismus beendet. Viele der NS-Täter und Täterinnen konnten insbesondere in Westdeutschland in der Medizin und in der Behindertenhilfe munter weitermachen. Eine klare Zäsur hat es nie gegeben. Ich gehöre zu den sogenannten Contergangeschädigten, die Anfang der 60er Jahre geboren wurden, gerade einmal 15 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus. Warum von den über 10.000 contergangeschädigten Neugeborenen nur ein Viertel überlebte, wurde niemals genau erforscht. Die meisten von uns Überlebenden hörten aber von unseren Eltern, dass ihnen damals direkt nach der Geburt unsere Tötung als Lösung angeboten wurde. Wir leben in einer deutschen Kultur, in der die Geburt eines behinderten Kindes immer noch und schon wieder als Schande gilt. Es ist kaum verwunderlich, dass die Mehrheit der Schwangeren in Deutschland sich selbstverständlich für eine Abtreibung aufgrund einer möglichen Schädigung des Embryos entscheidet. Es ist kaum verwunderlich, dass in Deutschland immer wieder über Euthanasie als Rettung für die Menschenwürde von schwerbehinderten Neugeborenen und dementen Alten diskutiert wird. Eine deutsche Kultur, die auf Behinderung immer wieder nur als Antwort „Heilen oder Vernichten“ kennt, hinterlässt Spuren in jedem und jeder einzelnen Behinderten. Aber so wie wir gelernt haben, uns als minderwertig zu fühlen und uns für unsere Andersartigkeit zu schämen, so können wir das Erlernte auch wieder verlernen. Die Disability &Mad Pride Parade ist eine großartige Gelegenheit dazu. Wir sind hier, weil wir stolz sind auf uns und weil wir es wert sind, gesehen zu werden. Wir sind hier, weil wir uns wertschätzen und den Respekt vor unserer Würde einfordern. Wir sind hier, weil wir mutig sind und laut.
3. Das ist dann auch zugleich das dritte Ziel von Disability Pride Parades. Disability Mad and Pride Parades sind dazu da unsere Andersartigkeit zu zelebrieren. So wie es in Artikel 3 der Behindertenrechtskonvention heißt, feiern wir uns heute als Teil der menschlichen Vielfalt. Wir sind heute auch auf der Straße weil wir viel zu bieten haben: wir sind behindert und verrückt, wir sind aber auch lesbisch, bi oder straight, wir sind alt und jung, wir sind weiß oder people of color, wir sind Migrant_innen und Nichteinwander_innen, wir sind Frauen, Männer und Intersexuelle und Transgender, wir sind vor allem hier und heute bunt und frech.
Es ist an der Zeit, dass wir uns feiern, es ist an der Zeit, dass Behinderte auch in Deutschland es wagen frech und stolz zu sein, dass wir unsere Andersartigkeit zelebrieren, Behinderung als Lebensstil wertschätzen, den Respekt vor unserer Würde einfordern. Das sind unsere Bedingungen für Inklusion, denn wir sind nicht mehr bereit, uns dem Terror der Normalität zu beugen. Als Symbol für den Terror der Normalität habe ich heute meinen Sohn Emil mitgebracht….. (Emil winkt, …) der diesen mithilfe von ein wenig Holz und Pappe für uns darstellt. (Emil zeigt Verkleidung & Brett…. Theresia tritt Brett durch.
1. Disability und Mad Pride Berlin - Rede von Theresia Degener - YouTube

Theresia Degener ist Professorin für Recht und Disability Studies an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland Westfalen Lippe in Bochum.
Sie studierte Rechtwissenschaften in Frankfurt am Main an der Johann Wolfgang Goethe Universität, das sie 1986 mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen beendete. Ihren Master of Law (LL.M.) erhielt sie 1990 von der University of California, Berkeley, USA. Sie promovierte 1992 im Fachbereich Rechtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe – Universität. Das Assesorexamen legte sie 1993 im Land Hessen, Landgerichtsbezirk Frankfurt a.M. ab.
Sie lehrt an verschiedenen ausländischen Hochschulen zum Thema internationale Menschenrechte u.a. 1999/2000 an der juristischen Fakultät der University of California, Berkeley, USA und als außerordentliche Professorin 2007 -2010 an der juristischen Fakultät der University of Western Cape, (UWC) Kapstadt, Südafrika. Dort ist sie Kuratoriumsmitglied im Center for Disability Law and Policy. Seit Juni 2008 ist sie Netzwerkmitglied im Harvard Law School Project on Disability - Ihre Forschungsgebiete sind z. Zt. Behindertenrecht, Antidiskriminierungsrecht und Internationale Menschenrechte, sowie gender studies und disability studies.
2000-2001 war sie Mitglied der Enquetekommission des Bundestages “Recht und Ethik der modernen Medizin”. 2002 – 2006 war sie Mitglied der deutschen Delegation beim Ad Hoc Ausschuss der Vereinten Nationen zur Vorbereitung einer Behindertenrechtskonvention.
2005 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Horst Köhler für ihre Verdienste in der Behindertenpolitik.

Am 1.September 2010 wurde sie zum Mitglied des Ausschusses der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewählt.
Sie ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Disability Studies in Deutschland.
Seit 1995 ist sie Selbstverteidigungstrainerin nach der Methode „Jede Frau und jedes Mädchen kann sich wehren“ (Sunny Graff / Regina Speulta) )
Sie lebt mit ihrem Mann, Robert Kissel, und ihren beiden Söhnen Emil und Franz in der Nähe von Wuppertal. http://www.efh-bochum.de/homepages/degener/

Prof. Dr. Theresia Degener, LL.M.
www.efh-bochum.de
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Labels: Demonstration, Disability Pride, Mad Pride

Aktion Mensch: Behindert und verrückt feiern: Blog

Behindert und verrückt feiern

Autorin: Wiebke Schönherr, am 15.07.2013 um 10:13 Uhr
Was ist Inklusion?
Mit Konfetti und Glitzer feierten rund 1.000 Menschen die erste Disability and Mad Pride Parade in Berlin.
Ein Demonstrationszug auf der Straße – Menschen mit und ohne Rollstuhl tragen ein großes Plakat mit der Aufschrift: behindert und verrückt feiern Pride Parade Berlin.
Pride Parade in Berlin: den öffentlichen Raum zurückholen
Fotos: Wiebke Schönherr
 
Berlin-Kreuzberg ist am Samstag reicher geworden. Menschen mit Migrationshintergrund, Künstler, Studenten, Neu-Berliner und Ureingesessene machen den Bezirk ohnehin schon vielfältig, am Wochenende kam nun noch mehr Vielfalt hinzu: Männer und Frauen mit den verschiedensten Behinderungen oder Psychiatrieerfahrungen. Sie kamen zur deutschlandweit ersten "behindert und verrückt feiern Pride Parade" nach Berlin.

weiterlesen:

Aktion Mensch: Behindert und verrückt feiern: Blog

Fotos: Mad + Disability Pride Parade - behindert und verrückt feiern

Redebeiträge:
 
Prof.Dr. Theresia Degener, Mitglied im Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen
AK MoB - Menschen mit und ohne Behinderung   
Gen-ethisches Netzwerk e.V. 
Bündnis Neptunbrunnen 
AK Psychiatriekritik 
Berliner Bündnis "Stop Trans*-Pathologisierung"   
Mad + Disability Pride Parade - behindert und verrückt feiern
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Labels: Demonstration, Disability Pride, Mad Pride

2013-07-15

Pflege-Bündnis in Niedersachsen | kobinet-nachrichten


Pflege-Bündnis in Niedersachsen

Veröffentlicht am Montag, 15. Juli 2013 von Franz Schmahl
Adolf Bauer
Adolf Bauer
© SoVD
Hannover (kobinet) Der Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat heute zur Teilnahme an der Kundgebung des Bündnisses für gute Pflege morgen auf dem Schlossplatz in Braunschweig aufgerufen. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, hier ein machtvolles Signal zu senden, das in Hannover und Berlin ankommt, so Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.

Pflege-Bündnis in Niedersachsen | kobinet-nachrichten
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Labels: Demonstration, Länder, Pflege, Pflegereform, SoVD

Terror der 'Normalen' brechen | kobinet-nachrichten




Terror der 'Normalen' brechen

Veröffentlicht am Sonntag, 14. Juli 2013 von Franz Schmahl
Theresia Degener bei ihrer Aktion zum Abschluss der Pride Parade
Theresia Degener bei ihrer Aktion zum Abschluss der Pride Parade
© H.-Günter Heiden
Berlin (kobinet) "Wir sind bunt und frech!" In dieser kurzen Formel fasste Prof. Dr. Theresia Degener all das zusammen, was sich gestern bei der ersten Pride Parade in Deutschland zeigte. Als Beweis zertrümmerte sie nach ihrer beeindruckenden Rede auf der Abschlusskundgebung am Kottbusser Tor per Fuß ein Holzbrett mit der Aufschrift "Terror der 'Normalen'". Das betonte heute die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die auf ihrer Webseite die Rede von Theresia Degener dokumentiert.
"Es ist höchste Zeit", so Degener, "die Verschleierung und Legitimierung von Menschenrechtsverletzungen an Behinderten durch das medizinische Modell zu enttarnen. Sondereinrichtungen für Behinderte sind keine Schonräume sondern Apartheid. Mitleid mit Behinderten ist keine Tugend, sondern Dominanzverhalten. Zwangsbehandlung ist keine Therapie, sondern Traumatisierung!"
weiterlesen:
Terror der 'Normalen' brechen | kobinet-nachrichten

 Pride Parade Berlin--behindert und verrückt feiern--Kein Mensch ist unnormal aber Jeder ist anders - YouTube
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Labels: Apartheid, Demonstration, Disability Pride, Mad Pride, Menschenrechtsverletzung, Sondereinrichtungen, Zwangsbehandlung

Erste Pride Parade in Berlin: Die Rollis bestimmten das Tempo - Berlin - Tagesspiegel


Erste Pride Parade in Berlin  

Die Rollis bestimmten das Tempo

14.07.2013 17:42 Uhrvon Hendrik Lehmann
Bei der Pride Parade am Sonnabend in Berlin auf dem Hermannplatz ging es um "behindert und verrückt feiern". Nach Angaben der Polizei trafen sich mehr als 200 Menschen zur ersten bundesweiten Pride Parade. Behinderte Gruppen und am Rande der Gesellschaft stehende Menschen forderten dabei mehr Rechte und Anerkennung. Foto: dpa
Bei der Pride Parade am Sonnabend in Berlin auf dem Hermannplatz ging es um "behindert und verrückt feiern". Nach Angaben der Polizei trafen sich mehr als 200 Menschen zur ersten... - Foto: dpa
Behindert und verrückt feiern – darum ging es am Sonnabend bei Berlins erster Pride Parade. Die Teilnehmer verbinden Spaß mit dem Kampf gegen Diskriminierung.
Erste Pride Parade in Berlin: Die Rollis bestimmten das Tempo - Berlin - Tagesspiegel

 Pride Parade Berlin--behindert und verrückt feiern--Kein Mensch ist unnormal aber Jeder ist anders - YouTube
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Labels: Demonstration, Disability Pride, Mad Pride

2013-07-11

»Behindert und verrückt feiern« heißt, die Macht der Scham zu brechen - jungle-world.com - Archiv - 28/2013 - Disko -

Lass zucken!

Die Pride Parade »Behindert und verrückt feiern« stellt die gesellschaftliche Norm in Frage und will die Macht der Scham brechen.
von Rebecca Maskos
Auf der Berliner Urbanstraße wird es am kommenden Sonnabend zu Behinderungen kommen. Mit Blockaden durch glitzernde Rollstühle wird zu rechnen sein. Seltsame Vögel und Verrückte werden Anwohnerinnen und Anwohner irritieren. Ungewohnte Körper werden spastisch zucken zum wummernden Bass des Lautsprecherwagens. Aus Gehhilfen werden Tanzhilfen mit Stil.
Wir wollen mit der Pride Parade »Behindert und verrückt feiern« provozieren und verstören. Körperlich und psychisch behinderte Menschen und solche mit Lernschwierigkeiten zeigen sich laut und selbstbewusst. Das ist immer noch ein Novum in einem Land, das sich seit einigen Jahren das Schlagwort Inklusion auf die Fahnen schreibt, aber noch weit davon entfernt ist, sie auch zu leben.
jungle-world.com - Archiv - 28/2013 - Disko - »Behindert und verrückt feiern« heißt, die Macht der Scham zu brechen


 Pride Parade 13. Juli in Berlin / 15 Uhr Hermannplatz
 Mad + Disability Pride Parade - behindert und verrückt feiern
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2013-07-08

Lemgo: Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo | LZ.de - Lemgo

LEMGO
Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo

Pflege geht uns alle an
Pflege geht uns alle an | Foto: Karl-Heinz Krull

Lemgo. Unter dem Motto "Pflege wehrt sich" haben Alten- und Krankenpfleger am Samstag in Lemgo demonstriert. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu der Kundgebung mit Unterschriftensammlung aufgerufen.

Ein Thema, das uns alle angeht, wie es auf einem Transparent formuliert war, und dennoch keine Massen zum Protest lockte. Nach den Ansprachen von Walburga Erichsmeier, stellvertretende Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks Herford-Minden-Lippe, Enno Fokken, vom Bezirksvorstand, und Ditmar Hüffer von der Mitarbeitervertretung St. Loyen machten sich die Protestierenden auf den Weg durch die Mittelstraße zum Marktplatz. (...)
 "Wir wollen erreichen, dass über das System grundsätzlich nachgedacht wird", hatte sie noch vor ihrer Begrüßungsrede gesagt und auf Lohndumping, Wettbewerb der Altenpflegeeinrichtungen über Preise und nicht über Qualität und eine "Vielzahl prekärer Arbeitsverhältnisse" im Pflegebereich hingewiesen.

weiterlesen:
Lemgo: Pflegekräfte demonstrieren in Lemgo | LZ.de - Lemgo
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2013-07-07

Inklusion heißt: Alle bunt zusammen! - BIZEPS-INFO


Text: Dipl.-Psych. Kassandra Ruhm · erstellt am: 7. Juli 2013 17:22 Uhr

Inklusion heißt: Alle bunt zusammen!

Normalerweise setze ich meine Demo-Infos nicht ins Internet. Aber sowohl meine Rede, als auch die anderen Aktionen haben den Demonstrantinnen so gut gefallen, dass ich dachte, ich gebe meine Tipps und guten Erfahrungen mal weiter.

Bremer Demo: Inklusion heißt alle bunt zusammen 130507

Eine kleine Sammlung gelungener Aktionen und einer Rede vom Bremer Protesttag 2013. (Für die einfachere Lesbarkeit verwende ich in diesem Artikel die weibliche Sprachform. Männer sind mitgemeint.)
Vielleicht hat ja jemand Lust, die eine oder andere Idee aufzugreifen?
Inklusion heißt: Alle bunt zusammen! - BIZEPS-INFO
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Committee on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities
Originaltext CRPD (englisch)

Informationen zur Behindertenrechts - Konvention (CRPD)
Was ist die UN-Konvention?

Menschen mit Behinderungen sind weltweit massiven Menschenrechts - verletzungen ausgesetzt.
Diese Tatsache wurde 1993 durch den Bericht des UN-Sonderbericht - erstatters Leandro Despouys zu den Menschenrechten behinderter Menschen bestätigt.
Genannt werden unter anderem das Verbot von Heirat und Familiengründung, Zwangs-Sterilisation, sexualisierte Gewalt, zwangsweise Heim-Unterbringung, das Verbot zu wählen, zwangsweise Sonder-Beschulung, nicht barrierefreie Verkehrsmittel und Wohnungen.

behindertenbeauftragter.de

Seit 26.März 2009 in Deutschland in Kraft

UN-Behindertenrechts - Konvention seit 26. März 2009 in Deutschland in Kraft

behindertenbeauftragter.de

Völkerrecht in Deutschland

Völkerrecht in Deutschland
"Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes." Artikel 25 Grundgesetz

Die UN - Behindertenrechts - Konvention: ihre Bedeutung für Ämter, Gerichte und staatliche Stellen

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Seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechts - Konvention wird in Deutschland kontrovers über ihre rechtliche Bedeutung diskutiert. Die zögerliche Anwendung der UN-Konvention durch deutsche Behörden und Gerichte ist nach Ansicht der Monitoring-Stelle zur UN- Behinderten¬rechts - Konvention juristisch nicht haltbar. Zudem sind menschenrechtliche Weiterbildungen für Mitarbeitende in der Verwaltung, Richter- und Anwaltschaft dringend notwendig.

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge

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Die UN-Konvention verpflichtet den Gesetzgeber zum Handeln. Für Politik, Verwaltung und für die Gerichte in Deutschland ist die Konvention bindend

Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen

Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen
Handbuch für Abgeordnete zu dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seinem Fakultativprotokoll. Deutsche Übersetzung des Handbuches der Vereinten Nationen und der Interparlamentarischen Union.

Mitwirkung

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/
Artikel 33
Innerstaatliche Durchführung und Überwachung


(3) Die Zivilgesellschaft, insbesondere Menschen mit Behinderungen und die sie vertretenden Organisationen, wird in den Überwachungsprozess einbezogen und nimmt in vollem Umfang daran teil.

Originaltext:

The full participation of civil society, in particular persons with disabilities and their representative organizations is essential in the national monitoring and implementation process.
www.un.org

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.
Eine „Fall“-Sammlung aus dem Deutschland unserer Tage oder die etwas andere "Inklusionslandkarte" (in jedem Bundesland, das in der Karte grau dargestellt ist, werden behinderte Menschen diskriminiert).

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention
Pflegeverantwortung

Statistik – Fast 10 Millionen behinderte Menschen in Deutschland

Publiziert am 12. Mai 2011 von Behindertenbeirat der Stadt Cottbus

Im Jahr 2009 lebten in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Dies teilte heute das Statistische Bundesamt (Destatis) nach den Ergebnissen des Mikrozensus mit.

barrierefreies-cottbus.de

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY
WHO Weltbehindertenreport (pdf)

Fakten zu Behinderung

10 facts on disability

WHO World Health Organisation


WORLD REPORT ON DISABILITY
Fact sheet (pdf)


mehr: (u.a. Übersetzungen u. leichte Sprache)

WHO

Deutsche Übersetzung Weltbericht über Behinderung



Dr. Ilja Seifert

Wie die
UN-
Behindertenrechts-
Konvention
die Welt verändert

Inclusion ist Menschenrecht!

Inclusion ist Menschenrecht!
In dem Buch "Inclusion ist ein Menschenrecht" von Rebecca Klein kommen Menschen mit Behinderungen zu Wort.Es soll für Wohninklusion sensibilisieren und wurde durch die Aktion Mensch gefördert.

UN - Bericht über Missbrauch in Gesundheits-Einrichtungen

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UN - Sonderberichterstatter: Absolutes Verbot von jeglichen Zwangsbehandlungen im Zusammenhang der psychiatrischen Versorgung

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DIESE PETITION UNTERZEICHNEN

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Behinderte zwischen Vernichtung und Widerstand

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Wir machen den Weg frei... komm` mit! BusReisen in der Komfortklasse auch für Rollifahrer

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Rollstuhlgerechte Orte finden

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Ratgeber für behinderte ArbeitgeberInnen und solche, die es werden wollen (pdf)

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Mit diesem Internetprojekt möchten wir Ihnen bei der Suche nach Unterstützung für Ihre selbstbestimmte Lebensführung bei der Suche nach einem interessanten Arbeitsplatz bei der Suche nach Informationen rund um die Behindertenassistenz behilflich sein...

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