Christian Wolf, vom 12.10.2011 07:53 Uhr
Schizophrenie hat viele Gesichter. Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Depressionen und Antriebslosigkeit gehören dazu. Foto: dapd
Trotz dieses Wissens klammert sich die Psychiatrie seit Ende des 19. Jahrhunderts an klar abgrenzbare Krankheitseinheiten. Das könnte sich nun ändern. Angesichts der Vorbereitungen für eine Neuauflage der beiden psychiatrischen Handbücher läuft die Debatte um feste Kategorien wie "Depression" oder "Schizophrenie" derzeit auf Hochtouren. In der Fachzeitschrift "Der Nervenarzt" beschäftigten sich Forscher um Markus Jäger kürzlich mit dem Problem, einzelne psychische Störungen eindeutig voneinander abzugrenzen.
Psychiatrie: Vorsicht vor Diagnoseschubladen! - Wissen & Computer - Stuttgarter Zeitung