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2012-06-21

Inklusion – mehr als nur ein Lift in der Schule - Aerzen - Emmerthal - DEWEZET - Deister- und Weserzeitung

 Inklusion – mehr als nur ein Lift in der Schule
In der Grundschule Kirchohsen gibt es allein fünf Treppenhäuser, von denen laut Verwaltung drei voraussichtlich mit einem Lift ausgestattet werden müssten.
Emmerthal (cb). Ob es um die Finanzierung geht oder um inhaltliche Fragen – viele Ungereimtheiten bestimmen das Thema Inklusion, das behinderten Kindern ermöglichen soll, wohnortnah unterrichtet zu werden. Dennoch besteht trotz unterschiedlicher Ansichten zur Vorgehensweise in der Emmerthaler Politik das erklärte Ziel: Die Grundschule Kirchohsen soll zum 1. August 2013 zur Schwerpunktschule „Inklusion“ hergerichtet werden.
Inklusion – mehr als nur ein Lift in der Schule - Aerzen - Emmerthal - DEWEZET - Deister- und Weserzeitung

2011-10-12

ubahnaufzug.at – 24 Stunden Mobilität durch opendata | A1 Open Society Award

ubahnaufzug.at – 24 Stunden Mobilität durch opendata

ubahnaufzug.at – 24 Stunden Mobilität durch opendata – ist eine Crowdsourcing-Plattform, auf der Fahrgäste der Wiener Linien Störungen von Aufzügen und Rolltreppen via Webapplikation oder Smartphone melden können. Diese Störungsmeldungen werden auf einer Karte angezeigt und können auch mittels Augmented-Reality-Technologie dargestellt werden. Diese Informationen sind besonders wichtig für Rollstuhlfahrer oder Personen mit Gehbehinderung.
Das Projektteam möchte die Wiener Linien dabei unterstützen, ihren Kundinnen und Kunden ein substanziell neues Service anzubieten und den sehr gut ausgebauten barrierefreien öffentlichen Verkehr um eine wichtige Servicekomponente zu komplettieren.

ubahnaufzug.at – 24 Stunden Mobilität durch opendata | A1 Open Society Award

2011-08-14

Einkaufen wird zu einem Hindernislauf :: Homepage - Region - Neumarkt :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

Neumarkt 05.08.2011, 00:00 Uhr

Einkaufen wird zu einem Hindernislauf

Anders als in Holland sind deutsche Städte selten behindertengerecht. Neumarkt bildet dabei keine Ausnahme. Doch es tut sich bereits einiges.

Von Eva Gaupp

Neumarkt. In diesen Wochen wird viel über die Attraktivität Neumarkts als Einkaufsstadt debattiert. Auch für Walter Rackl ist das ein großes Thema – allerdings nicht erst, seit der „NeueMarkt“ geplant wird. Denn seit er auf einen Rollstuhl angewiesen ist, gerät eine Shoppingtour für ihn leicht zu einem Hindernisparcours.
Ob er in einem Geschäft ein passendes Hemd oder Buch findet, hängt in erster Linie davon ab, ob er überhaupt in den Laden reinkommt. Und deshalb steht die Barrierefreiheit der Altstadt ganz oben auf der Prioritätenliste des neu gewählten Behindertenbeirats, dessen Vorsitzender Rackl ist. „Diese Geschäfte meide ich.“
Ein Einkaufszentrum wie es im „NeuenMarkt“ vorgesehen ist, könnte also für Menschen mit Gehbehinderungen eine deutliche Verbesserung bringen. Aufzüge, ebenerdige und breite Zugänge und erreichbare Toiletten können die meisten Geschäfte in der Neumarkter Innenstadt nicht bieten. „Da kaufe ich manchmal lieber im Internet ein oder weiche in eine andere Stadt aus“, sagt Rackl.
Das Internet ist bequemer
Dieselben Erfahrungen hat die stellvertretende Vorsitzende des Beirats, Andrea Fischer, gemacht. Ihre Tochter ist behindert und auch sie nutzt häufig die Angebote im Internet, weil sie dann eine Auswahl an Kleidungsstücken mit nach Hause nehmen kann, wo die Tochter in Ruhe probieren kann. Doch das heiße nicht, dass sie nicht auch sehr gerne in Neumarkt einkaufen würden.
Hier und da haben die Gewerbetreibenden schon reagiert:
Gesellschaft: Einkaufen wird zu einem Hindernislauf :: Homepage - Region - Neumarkt :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

2011-08-13

Anton will in die Schule Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Stadt spart bei Aufzug

Anton will in die Schule

Von Hannah Suppa |

Der fünfjährige Anton wird kommendes Jahr eingeschult - und freut sich schon jetzt, dann mit seinen Freunden in der Grundschule direkt gegenüber zu lernen. Doch Anton leidet an Spina bifida, einem „offenen Rücken“, und ist auf den Rollstuhl angewiesen – in der Grundschule Am Lindener Markt gibt es aber keinen Aufzug.
Foto: Anton ist auf den Rollstuhl angewiesen - in seiner neuen Grundschule gibt es aber noch keinen Fahrstuhl.
Anton ist auf den Rollstuhl angewiesen - in seiner neuen Grundschule gibt es aber noch keinen Fahrstuhl.
© Hagemann
Hannover. Antons Einschulung steht eigentlich erst nächstes Jahr an. Dennoch freut sich der aufgeweckte Fünfjährige schon jetzt, dann mit seinen Freunden in der Grundschule direkt gegenüber zu lernen. Die Sache hat allerdings einen Haken: Anton leidet an Spina bifida, einem „offenen Rücken“, und ist auf den Rollstuhl angewiesen – in der Grundschule Am Lindener Markt gibt es aber keinen Aufzug. Schon vor dem Eingang müssen elf Stufen erklommen werden, um ins Erdgeschoss zu gelangen. Ein zu großes Hindernis für Anton.
„Für Anton ist es klar, dass er hier zur Schule kommt, wo auch alle seine Freunde hingehen werden“, sagt sein Vater Stefan Jürgens. Die Lehrer wollen den Jungen auch gerne aufnehmen – das Kollegium arbeitet seit rund 20 Jahren mit behinderten Kindern, geistig oder lernbeeinträchtigte Schüler werden mit anderen gemeinsam unterrichtet. Nach der Anmeldung im April haben die Eltern deshalb bei der Stadt Antons Integration an der Grundschule beantragt. Die Antwort fiel mager aus: „Da das Gebäude vor wenigen Jahren saniert wurde, ist nicht davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit die Barrierefreiheit hergestellt werden kann.“ Stattdessen schlägt die Verwaltung vor, Anton mit einem Fahrdienst an eine andere Grundschule zu bringen – nach Badenstedt, Davenstedt oder Limmer. Anton, der geschickt mit seinem Kinderrollstuhl manövrieren kann, könnte dorthin nicht allein gelangen. Den Weg zur Schule in der Nachbarschaft würde der Fünfjährige dagegen bald mit seinen Freunden meistern können.

Anton will in die Schule Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

2011-08-09

258 Millionen Euro für 93 Bahnhöfe in Hessen -- kobinet

10.08.2011 - 06:54

258 Millionen Euro für 93 Bahnhöfe in Hessen.

Limburg (Lahn) In den kommenden acht Jahren sind für die Modernisierung und den stufenfreien Umbau von 93 Bahnhöfen in Hessen insgesamt 258 Millionen Euro an Investitionen geplant.

Dies regelt die "Rahmen­vereinbarung Hessen", die gestern in Limburg (Lahn) vom hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Dieter Posch, dem Vorstandsvorsitzenden der DB Station&Service AG, Dr. André Zeug, sowie von den Geschäftsführern der in Hessen tätigen Verkehrsverbünde und von Susanne Kosinsky, Leiterin Regionalbereich Mitte der DB Station&Service AG, unterzeichnet wurde.

Mit dieser Vereinbarung werden die Grundlagen für die Fortsetzung der kontinuierlichen und erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Modernisierung der hessischen Bahnhofsinfrastruktur zwischen dem Land Hessen, der DB Station&Service AG und den drei hessischen Verkehrsverbünden (Rhein-Main-Verkehrsverbund, Nordhessischer Verkehrsverbund und Verkehrsverbund Rhein-Neckar) geschaffen, heißt es in einer Presseerklärung des hessischen Verkehrsministers. "Die Gesamtsumme der unterzeichneten Rahmenvereinbarung ist mit 258 Millionen Euro die höchste, die bislang für die Modernisierung hessischer Bahnhöfe investiert werden soll", so Posch.

Als Beispiele für die mit dieser Investition verbundenen Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen an den Personenbahnhöfen nannte Posch die barrierefreie Gestaltung einschließlich der notwendigen Anpassung der Bahnsteighöhen, die Modernisierung der Zugänge wie z.B. Unterführungen und Treppen und die Verbesserung der Kundeninformation insbesondere an kleinen Bahnhöfen.

Die Investitionen in Aufzüge, Rampen und Zuwege sind Bereiche, von denen der Reisende am meisten profitiert. "Land, Bahn und Aufgaben­träger haben heute mit der Rahmenvereinbarung mit einer Rekordsumme, mit einem konkreten Zeitraum und einer konkreten Priorisierung den Weg dafür bereitet"

258 Millionen Euro für 93 Bahnhöfe in Hessen -- kobinet

2011-03-07

Lage: Behindertengerechter Ausbau des Hallenbades | Lippische Landes-Zeitung - Lage

Behindertengerechter Ausbau des Hallenbades
Ausschuss berät

Lage (be). Einen behindertengerechten Ausbau des Hallenbades, so wie die SPD ihn fordert, wird es nicht geben. Dazu sind die Voraussetzungen im Gebäude nicht vorhanden. Was es aber geben könnte, ist ein Aufzug für Behinderte, der einen leichteren Zugang ermöglicht.

Entsprechende Pläne stellte Technischer Beigeordneter Thorsten Paulussen in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vor. "Für den Aufzug brauchen wir an der vorhandenen Struktur nichts kaputt zu machen", sagte er.

Lage: Behindertengerechter Ausbau des Hallenbades | Lippische Landes-Zeitung - Lage
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