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2013-07-23

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe - Panorama - Rhein-Zeitung

22.07.2013

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe

St. Goar - Noah ist vier Jahre alt. Und blind. Obwohl er bei seinen Pflegeeltern bestens versorgt ist, will ihn sein Vormund ohne Angabe von Gründen in ein Heim für mehrfach Behinderte stecken. Am Montag spitzte sich die Lage zu.

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe - Panorama - Rhein-Zeitung

2012-08-29

Stuttgart: Land investiert 5,6 Millionen Euro in Behinderteneinrichtungen - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - WELT ONLINE

28.08.12

Behinderte

Land investiert 5,6 Millionen Euro in Behinderteneinrichtungen

Land investiert 5,6 Millionen Euro in Behinderteneinrichtungen
© DAPD Land investiert 5,6 Millionen Euro in Behinderteneinrichtungen

Stuttgart (dapd-bwb). Das Sozialministerium hat 5,6 Millionen Euro zur Förderung von Behinderteneinrichtungen in Baden-Württemberg bereitgestellt. "Wir wollen Menschen mit Behinderungen in die Lage versetzen, ihr Leben selbst bestimmen und gestalten zu können", sagte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) am Dienstag in Stuttgart. Die Investition ist dem Ministerium zufolge die zweite Tranche, nachdem bereits im Juni 7,4 Millionen Euro an Fördergeldern bereitgestellt wurden.

Behinderte: Land investiert 5,6 Millionen Euro in Behinderteneinrichtungen - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - WELT ONLINE

2012-06-08

EU sieht Grundrechte Behinderter unzureichend geschützt - N24.de

EU sieht Grundrechte Behinderter unzureichend geschützt

Die EU-Agentur für Grundrechte (FRA) hat den Schutz der Rechte geistig Behinderter als mangelhaft beklagt. Es gebe dafür internationale Vorschriften, die aber nicht eingehalten würden, erklärte die Agentur bei einer Konferenz in Kopenhagen. "Es bleibt noch viel zu tun, um die Rechte der rund 80 Millionen geistig und körperlich Behinderten in der EU in die Praxis umzusetzen", betonte FRA-Direktor Morten Kjaerum. Die Sparprogramme in vielen Ländern hätten die Situation noch verschlechtert.
In einem in Kopenhagen veröffentlichten Bericht fordert die in Wien ansässige Agentur verstärkte Anstrengungen zur sozialen Eingliederung von geistig Behinderten. Zu viele würden in Institutionen untergebracht und somit aus der Gesellschaft ausgeschlossen und stigmatisiert. Dazu sei eine politische Umorientierung notwendig, vor allem im Gesundheitswesen, in der Schule und bei der Beschäftigung.
Für den Bericht untersuchten Experten der Agentur die Lage in neun Ländern, darunter in Deutschland. Sie kommen zu dem Schluss, dass geistig Behinderte keine echte Chance auf berufliche Eingliederung und damit auf ein autonomes Leben haben. Sie seien somit meistens auf öffentliche Hilfen angewiesen.
In einem zweiten Bericht, der alle 27 EU-Staaten und neun Drittländer betrifft, beklagt die Agentur die "extrem negativen Erfahrungen", die mit Zwangseinweisungen in psychiatrische Einrichtungen gemacht würden. Viele Betroffenen würden über die Behandlung nicht ausreichend informiert, was bei ihnen "Angst und ein Gefühl der Demütigung" hervorrufe.
Die Vereinten Nationen haben 2006 ein Abkommen über die Rechte Behinderter vorgelegt, das 2008 in Kraft trat. Von den 27 EU-Staaten haben bisher 21 das Abkommen ratifiziert, darunter Deutschland im Jahre 2009. Die Konvention sieht Maßnahmen zur besseren Eingliederung und zur Gleichbehandlung Behinderter im gesellschaftlichen Leben vor.
(AFP)
07.06.2012 10:35 Uhr

EU sieht Grundrechte Behinderter unzureichend geschützt - N24.de


Veröffentlicht am 07.06.2012 von
For more information about the FRA's work on disability rights, see the FRA website: http://fra.europa.eu/fraWebsite/disability/disability_en.htm

The fundamental rights of people with disabilities

2012-05-31

ENIL » European Network on Independent Living » Who keeps us in cages?


Who keeps us in cages?

European day of protest for equal rights for disabled people in Sofia, Bulgaria

Several dozen people participated in a protest organized by CIL Sofia in front of the Bulgarian National Assembly inSofia. At the event there were 4 cages – one big enough to fit 5 or 6 people and 3 smaller cages for one or two persons. The message that we were trying to deliver to the politicians through this action was that their national disability policies  are terrible,  focused as they are on the medical model that keeps us imprisoned – either in our own homes (smaller cages) or in a bigger institutions (the bigger cage), but with the same result – that disabled people  in Bulgaria are not living according to the Independent Living philosophy and we are not empowered to have control over our own lives, leaving us totally dependent on  awful public policy.
ENIL » European Network on Independent Living » Who keeps us in cages?

2012-02-01

Probleme für Behinderten mit Umzugswünschen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Probleme für Behinderten mit Umzugswünschen

Sichtlich unzufrieden mit der aktuellen Situation waren fast alle, die bei der Podiumsdiskussion „Menschenrecht Selbstbestimmt Wohnen“ der Organisation „WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg“ teilnahmen. Beklagt wurde zu wenig statistisches Material, um den Bedarf an behindertengerechten Wohnungen einzuschätzen, zu wenig öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit behindertengerechten Bauens und auch zu wenig staatliche Förderung, um das Ziel, barrierefreies Wohnen für alle, zu erreichen.
(..)

Wunsch nach eigener Wohnung

Es gibt hier und da auch in Würzburg behindertengerechte Wohnungen in Topqualität, doch die muss man sich leisten können, so Klaus Honsel von der Seniorenvertretung: „Wer genug Geld hat, kann in Würzburg auch mit einer Beeinträchtigung gut leben. Doch welche Möglichkeiten haben Menschen, die von Hartz IV oder einem prekären Job existieren müssen?“ Eine Feststellung, der Barbara Windbergs von WüSL zustimmte: „Was barrierefrei gebaut wird, ist in vielen Fällen keine Option für Leute mit kleinem Geldbeutel.“ Dies sei denn auch der Hauptgrund dafür, dass behinderte Menschen in Heimen wohnen bleiben, obwohl sie sich nichts mehr als eigene vier Wände wünschen.
Nicht ganz unschuldig an der laut Windbergs „katastrophalen Wohnsituation“ für Menschen mit Handicap sei aber auch die öffentliche Hand. „Mir ist es unverständlich, wie nach Inkrafttreten der UN-Behindertenkonvention noch immer Institutionen gefördert werden können“, erklärte sie. Menschen, die dort lebten, hätten nur „verengte Möglichkeiten“, sich zu entfalten. Was eine Zuhörerin, deren Sohn in einem Heim lebt, bestätigte: „In diesem Heim gibt es nicht einmal für jeden Bewohner ein Einzelzimmer. Was bedeutet, dass erwachsene Menschen mit einem ihnen Fremden jahrelang ein Zimmer, eine Toilette und ein Waschbecken teilen müssen. Bis heute ist das Realität!“ (...)
Probleme für Behinderten mit Umzugswünschen | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2011-12-22

Ratification Is One Thing, Action Is Quite Another | Open Society Foundations Blog - OSF

Ratification Is One Thing, Action Is Quite Another

December 5, 2011 | by
In Europe, we have yet to see much action on the UN Convention on the Rights of People with Disabilities (CRPD), despite the fact that it has been ratified by the European Union, all EU countries have signed it, and some Central and Eastern European countries were among the first in the world to ratify. While every part of the CRPD is important, Article 19, on the right to live independently and be included in the community, is critical in the many countries globally where the predominant form of care for people with disabilities is to segregate them from society in long-stay residential institutions. As long as people are locked up in institutions, they will continue to be denied their full rights under the Convention (such as equal recognition before the law, Article 12, or respect for home and the family, Article 23).
Although the original motivation for relegating people with disabilities to institutions may have been altruistic, institutions have become an end in themselves, fiercely protecting their existence and resisting any change. The real evil of institutions is the denial of basic human rights. In the 1970s, Burton Blatt, a renowned advocate for people with intellectual disabilities, said that “if there is hope in what we have learned in our examination of institutionalization, it is not any improvement of institutional life—imprisonment and segregation can be made more comfortable, but they can never be made into freedom and participation.” Denying the average citizen freedom and participation in society would be a scandal of the first degree, but the “us and them” mentality makes it acceptable to do it to people with disabilities.
How does this sound: you get woken up at a certain time every morning, regardless of what day of the week it is, and regardless of how tired or unwell you might be. You get some clothes from a common locker that is always locked except at dressing time; it doesn’t matter if they don’t fit. You get herded to a cafeteria where you get what someone else has decided you’ll have for breakfast. Then you spend the rest of the day sitting around in a day room watching a program on TV that someone else has decided you’ll watch. The monotony might be broken by a shower—but not today, it’s not shower day. Then back to the cafeteria for lunch en masse, followed by a herding back to the day room for an afternoon of more mind numbing nothingness. And if you complain about that schedule, you are likely to be punished—perhaps a hair cut as punishment? Or wearing pajamas all day as punishment? Or getting locked up in solitary confinement? No problem, someone else will decide that. So, how does that sound? Like living hell? I can assure you that it is.

Ratification Is One Thing, Action Is Quite Another | Open Society Foundations Blog - OSF

2011-11-09

Klaus Dörner: «Die Welt wird bunter dank 
den Dementen» - Beobachter

Klaus Dörner

«Die Welt wird bunter dank 
den Dementen»

Text:
  • Yvonne Staat
  • und Birthe Homann
Bild:
  • Holde Schneider/VISUM
Ausgabe:
23/11
Der renommierte deutsche Psychiater Klaus Dörner fordert, die Demenz anzunehmen als 
menschliche Seinsweise wie Kindheit, Jugend, Erwachsensein oder Alter. Demente müssten 
in die Gesellschaft integriert statt ausgeschlossen werden.

Klaus Dörner: «Die Welt wird bunter dank 
den Dementen»
«Demenz wird heute zu einem Massenphänomen»: Psychiater Klaus Dörner
Beobachter: Sie bezeichnen Heime als Auslaufmodell. Warum wollen Sie sie abschaffen?
Klaus Dörner: Weil sie niemand mehr will.
Beobachter: Ist das so?
Dörner: Ja. Laut zahlreichen Umfragen lehnen 92 Prozent der Bevölkerung Heime ab.
Beobachter: Aber die Realität sieht ganz anders aus. In der Schweiz beispielsweise leben 40 Prozent der Menschen mit Demenz im Heim.
Dörner: Das tun sie, aber gegen ihren Willen.
Beobachter: Sicher?
Dörner: Ja. Menschen in grossen Mengen in Heimen unterzubringen, sei es wegen Behinderung, psychischer Erkrankung oder auch Alterspflegebedürftigkeit, ist ein lupen­reines Produkt der Industriegesellschaft. Davor wäre das undenkbar gewesen, die ­Leute hätten sich kaputt­gelacht. Mit der Industrialisierung wurde es üblich, dass man Menschen aus betriebswirtschaft­lichen Gründen zu Hunderten in einem Gebäude zusammenpfercht – das wurde lange Zeit als Fortschritt empfunden. Jetzt geht das dem Ende zu.
Beobachter: Worunter leiden denn Menschen im Heim ­besonders?
Klaus Dörner: «Die Welt wird bunter dank 
den Dementen» - Beobachter

2011-10-31

Hilfe: Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke - Nachrichten Neuburg - Augsburger Allgemeine

Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke

30 Jahre Sozialpsychiatrischer Dienst der Caritas in Ingolstadt
Im „Depressionsraum“ wurden bei einer Ausstellung anlässlich des Jubiläums durch dunkle enge Gänge, ein trostloses Inventar und deprimierende Gedankenspiralen, über Kopfhörer die Symptome einer Depression erlebbar gemacht.
Foto: Foto: Caritas
Ingolstadt Die Beratungsstelle für psychische Gesundheit der Caritas in Ingolstadt feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Ausgangspunkt für die Errichtung dieses Sozialpsychiatrischen Dienstes war die Psychiatriereform in den Siebzigerjahren.
Seinerzeit hatte eine Psychiatrie-Enquête-Kommission die Bedingungen in stationären Einrichtungen für psychisch kranke und behinderte Menschen kritisiert und gefordert, dass seelisch kranke Menschen prinzipiell genauso optimale Hilfe erfahren müssten, wie körperlich Kranke.

Hilfe: Wichtige Anlaufstelle für psychisch Kranke - Nachrichten Neuburg - Augsburger Allgemeine


 

Psychiatrie„reform“ auf Abwegen

Dienstag, 27. Januar 2009
Daran nehmen wir Anstoß:
Die Psychiatriereform der 1970er- und 1980er-Jahre bedeutete einen Quantensprung für die Qualität psychiatrischer Behandlung und Versorgung. Die Lebensqualität, besonders der so genannten chronisch Kranken, verbesserte sich erheblich. Respekt vor den Pionieren und ihren Leistungen damals! Aber jetzt sind wir eine Generation weiter, und die Reformanstrengungen lassen nach. Die Reform muss aber fortgesetzt werden, denn die Lösungen von gestern sind die Herausforderungen der Gegenwart. Psychiatriereform ist heute vielleicht weniger spektakulär als damals, aber genauso notwendig!
Hintergrund:
Anfang der 1970er-Jahre wurde, auch in Deutschland, kritisiert, was für die überwiegende Anzahl psychisch erkrankter Menschen Versorgungsnormalität war: Landeskliniken mit riesigen Einzugsgebieten, monströse Anstalten in erbärmlichem Bauzustand, mit verkrustetem Management, demotiviertem Personal – kurz und schlecht, mit allen Symptomen der „totalen Institution“ (Erving Goffman). Es war gut und richtig, die Patientinnen und Patienten aus dieser Perspektivlosigkeit herauszuholen. Heute haben wir leistungsfähige, ausdifferenzierte gemeindepsychiatrische Netzwerke. Aber auch die haben ihre Tücken und sind teilweise schon etwas „in die Jahre gekommen“. Die rasante gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre stellt zusätzlich neue Herausforderungen.
Beispiel:
Neben ungelösten alten Problemen wachsen neue nach:
■ Psychiatrie-Erfahrene beklagen die Isolation im „ambulanten Ghetto“;
■ schwer beeinträchtigte Menschen fallen aus dem psychiatrischen Hilfesystem heraus in die Obdachlosenhilfe;
■ ungebrochen ist der Boom der Heime – trotz der gesetzlichen Vorgabe „Ambulant vor stationär“;
■ ein spezieller „Markt“ hat sich für geschlossene Heimplätze gebildet – bei steigender Nachfrage ist mit einer Ausweitung der Plätze zu rechnen;
■ durch die Deckelung der Krankenhausbudgets mithilfe der Bundes- pflegesatz verordnung wird die Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV) ausgehebelt;
■ die zunehmende Spezialisierung klinischer Bereiche konterkariert integrative und milieutherapeutische Behandlungsansätze;
■ permanent im „Aufwind“ ist die forensische Psychiatrie, in die doppelt so viele Patienten abgeschoben werden wie noch vor zehn Jahren.(...)
Die DGSP fordert:
■ Das Schlagwort „Inklusion“ muss endlich mit Leben erfüllt werden:
Menschen nicht erst ausgrenzen, um sie dann mühsam wieder zu rehabilitieren. Inklusion muss psychisch kranken Menschen erlauben, ihr Anderssein, ihre Einzigartigkeit leben zu können, wo und wie sie möchten.

Psychiatrie„reform“ auf Abwegen

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