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2014-02-18

People with hearing disabilities want cheaper 3G mobile services in India Global Alliance on Accessible Technologies and Environments

People with hearing disabilities want cheaper 3G mobile services in India

BATHINDA: At first sight, a mobile phone may appear a cruel joke with the hearing impaired
but it is not. The National Association of the Deaf (NAD) is expecting
the government to provide 3G services in mobile phones at cheaper prices
to help people with hearing disabilities communicate in a better way.
3G Logo
This demand came to light during the two-day conference of the NAD that
kicked off here on Monday. A DJ party going on in the adjacent hall was
no disturbance to for the participants of the conference. An activist
made the participants aware about the international treaty on the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UNCRPD) through the sign language.

People with hearing disabilities want cheaper 3G mobile services in India Global Alliance on Accessible Technologies and Environments

2014-02-12

Lernen Sie Gebärden mit SPREADTHESIGN! - Sign language dictionary - SPREADTHESIGN

 Lernen Sie Gebärden mit SPREADTHESIGN!



Schön, dass Sie Gebärdensprache lernen möchten!

Diese Webseite unterstützt Sie beim Lernen der Gebärdensprache. Sie macht Gebärdensprache für jedermann zugänglich.

Sie finden hier ein internationales Lexikon der folgenden
Gebärdensprachen: Schwedisch, Englisch (BSL), Amerikanisch (ASL),
Deutsch, Französisch,Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Estnisch,

Litauisch, Isländisch, Lettisch, Polnisch, Tschechisch, Japanisch,
Türkisch. Das Lexikon enthält ebenso American Sign Language und "Baby
signs".

Diese Webseite wird vom Zentrum für Europäische Gebärdensprache
(European Sign Language Center) zur Verfügung gestellt. Das European
Sign Language Center ist eine Nicht-Regierungs- und gemeinnützige
Organisation.

Das vorrangige Ziel des Europäischen Gebärdensprach-Zentrums ist es,
nationale Gebärdensprachen Menschen mit Hörschädigung zugänglich zu
machen. Letztendlich sollen so aber alle Menschen die Gelegenheit
bekommen, Gebärdensprache zu lernen.

Sign language dictionary - SPREADTHESIGN

2014-02-05

Philippines approves TV sign language bill - Global Alliance on Accessible Technologies and Environments

Philippines approves TV sign language bill

MANILA: The Philippines Congress’s lower house has approved on final reading a bill
compelling TV stations to use sign language for people with hearing
disabilities.
Filipino Sign Language


“With the passage of a bill amending the
country’s Republic Act, television stations are required to provide
Filipino sign language interpretation,” said Congressman Maximo
Rodriguez of Abante Mindanao, a sectoral party at the House of
Representatives.


Philippines approves TV sign language bill Global Alliance on Accessible Technologies and Environments

2013-07-27

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde"

Reinhard Jellen 27.07.2013

Heidi Steffen über den Umgang der Job-Center mit hörgeschädigten Menschen. Teil 1

Heidi Steffen, die mit ihrem Verein Durchblick Hörgeschädigte betreut, ist der Meinung, dass in deutschen Job-Centern auf die Kommunikationsschwierigkeiten von arbeitslosen Hörgeschädigten zu wenig Rücksicht genommen wird und dass sie von Fallmanagern rüde behandelt und diskriminiert werden. Im Telepolis-Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen.

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

2013-07-05

Identität und Selbstwertgefühl - Umfrageergebnisse - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte

Annika Atzert
Annika Atzert hat ihre Abschlussarbeit zum Thema „Identität der tauben und schwerhörigen Menschen und ihr Selbstwertgefühl“ geschrieben (s.u.). Dazu hat sie vor einem Jahr eine Umfrage gemacht.

"Sie versuchte herauszufinden, von welchen Faktoren das Selbstwertgefühl abhängt. Sie hat besonders die Identifikation mit der Taubengemeinschaft und die Sprachkompetenz interessiert. Eine Frage war, ob die Behinderung „Gehörlosigkeit“ zu einem Minderwertigkeitsgefühl und somit zu einem niedrigeren Selbstwert führt. Oder sehen sich Gehörlose nicht als behindert und sind stolz auf ihre eigene Kultur, Sprache und Geschichte und haben deshalb ein höheres Selbstwertgefühl? Das Selbstwertgefühl ist ein wichtiger Faktor für die Lebenszufriedenheit und Gesundheit der Menschen."
Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse ihrer Umfrage:

Identität und Selbstwertgefühl - Umfrageergebnisse - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte

2013-06-01

Verbesserung des barrierefreien Notrufs für hörbehinderte Menschen

Verbesserung des barrierefreien Notrufs für hörbehinderte Menschen

Gespräche mit dem Thüringer Innenministerium und der Bundespolizei
Bundesweit engagieren sich die Gehörlosenverbände für die Installierung eines barrierefreien Notrufs, der auch für hörbehinderte Menschen zugänglich ist.
Aus diesem Anlass waren Erika Beyer, 1.Vorsitzende des Landesverbands der Gehörlosen Thüringen e.V. und Wolfgang Bachmann, Beisitzer beim Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. am 30.04.2013 zu einem Gespräch mit Herrn Schneider vom Thüringer Innenministerium eingeladen.

Verbesserung des barrierefreien Notrufs für hörbehinderte Menschen

2013-05-13

Schwerhörigkeit: Kinder mit Hörschäden brauchen frühe Förderung - badische-zeitung.de


Schwerhörigkeit

Kinder mit Hörschäden brauchen frühe Förderung

Mit Hörgerät aufzuwachsen ist längst keine Ausnahme mehr

Schwerhörigkeit ist kein Problem nur älterer Menschen. Dabei ist es gerade bei Kindern und Jugendlichen wichtig, mögliche Hörprobleme so früh wie möglich zu erkennen und entsprechend zu fördern.
Gesundheit & Ernährung: Schwerhörigkeit: Kinder mit Hörschäden brauchen frühe Förderung - badische-zeitung.de

2013-05-12

Sehen statt Hören - MDR Sachsen Anh. | programm.ARD.de

Sehen statt Hören

Magazin für Hörgeschädigte


Was macht man als Gehörloser oder Schwerhöriger, wenn man über die Nummer 112 den Notarzt rufen will? Oder wenn man auf einer Bergwanderung plötzlich einen Unfall hat? Oder wenn die Bevölkerung über Radio vor einer Katastrophe gewarnt wird? Gleich drei Moderatoren von Sehen statt Hören gehen zusammen mit Autorin Elke Marquardt diesen Fragen nach - Jürgen Stachlewitz im Studio, Anke Klingemann im Bayerischen Wald und Thomas Zander in Berlin und im Ruhrgebiet.
Sehen statt Hören - MDR Sachsen Anh. | programm.ARD.de

2012-12-29

Rundfunkbeitrag für Behinderte sorgt für Empörung | STERN.DE


Rundfunkbeitrag für Behinderte sorgt für Empörung

Sozialverbände laufen Sturm gegen den neuen Rundfunkbeitrag, den jetzt auch viele gehörlose und praktisch blinde Menschen zahlen müssen. Sie kritisieren auch, dass es zu wenig Sendungen für Hör- und Sehgeschädigte gibt.

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Auch viele Hör- und Sehgeschädigte müssen ab Januar monatlich 17,98 Euro Rundfunkgebühren zahlen. Foto: Sören Stache©
Berlin - Sozialverbände laufen Sturm gegen den neuen Rundfunkbeitrag, den jetzt auch viele gehörlose und praktisch blinde Menschen zahlen müssen. Sie kritisieren auch, dass es zu wenig Sendungen für Hör- und Sehgeschädigte gibt.
Rundfunkbeitrag für Behinderte sorgt für Empörung | STERN.DE

2012-09-23

Bundesregierung | Deutscher Filmförderfonds verlängert – Filme künftig barrierefrei

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Freitag, 21. September 2012
Pressemitteilung: 
317
Ausgabejahr: 
2012

Deutscher Filmförderfonds verlängert – Filme künftig barrierefrei

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) für drei Jahre verlängert und dabei die Förderrichtlinien modifiziert. Er erklärte dazu:
iSehbehinderte Filmbegeisterte mit Kopfhoerern und Audioempfaengern in einem Kinosaal Mehr barrierefreie Filme für Seh- und Hörbehinderte durch den DFFF Foto: ddp images/dapd/Christo Libuda
 
„Der DFFF ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil der Filmförderung geworden und trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft bei. Daher haben wir eine Verlängerung des DFFF bis 2015 beschlossen, die nun auch von der Europäischen Kommission gebilligt wurde. Die Neujustierung der DFFF-Richtlinie beinhaltet unter anderem die Verpflichtung, barrierefreie Fassungen des Films zu erstellen. Seh- und hörbehinderte Menschen haben ein Recht darauf, am Kulturgut Film teilzuhaben.“
Die Bundesregierung fördert mit dem DFFF seit 2007 die Produktion von Kinofilmen. Der DFFF ist jeweils auf drei Jahre begrenzt und wurde nun zum zweiten Mal verlängert. Bis Ende August 2012 wurden Zuschüsse für 580 Filme in Höhe von insgesamt rund 329 Millionen Euro bewilligt. Allein in Deutschland sorgten diese Fördergelder für Folgeinvestitionen im Rahmen der Herstellung von Filmen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro.
Die überarbeitete Richtlinie wird zeitgleich mit dem neuen Förderzeitraum zum 01. Januar 2013 in Kraft treten. Zu den wesentlichen Änderungen gehören neben der Verpflichtung, eine barrierefreie Fassung zu erstellen:
  • Die Mindestkopienzahl wird erhöht, um eine umfassendere Auswertung auf der Kinoleinwand zu gewährleisten;
  • Förderanträge müssen künftig spätestens sechs Wochen vor Drehbeginn gestellt werden;
  • Berechnung der Handlungskosten wird den Parallelregelungen der Filmförderungsanstalt und der Länderförderungen angepasst;
  • Virtuelle Dreharbeiten werden im Eigenschaftstest für Spielfilme stärker berücksichtigt. Hierdurch wird der wachsenden Bedeutung von visuellen Effekten Rechnung getragen und die deutsche Visual-Effects-Branche gestärkt.
Die aktuelle Richtlinie im Wortlaut und weitere Informationen: www.dfff-ffa.de.

Bundesregierung | Deutscher Filmförderfonds verlängert – Filme künftig barrierefrei

2012-01-18

DSB-Podiumsdiskussion zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte


Am 28.01.2012, 14-18 Uhr, findet in Stuttgart-Vaihingen eine Podiumsdiskussion des DSB Landesverbands Baden-Württemberg e.V. statt zum Thema "Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - hörgeschädigte Menschen in der Gesellschaft".
Als Interessensvertreter für 1 Mio. hörgeschädigte Menschen mit Hör- und Kommunikationssystemen (Hörgeräte, Cochlear-Implantate, technische Hilfsmittel, etc.) in Baden-Württemberg, möchte der LV des DSB seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich ohne Kommunikationsbarrieren über die Parteien und deren Positionen zu informieren.

DSB-Podiumsdiskussion zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte

2011-12-04

Engagement: Der andere Blauhelm - Nachrichten Augsburg - Augsburger Allgemeine

03. Dezember 2011 23:00 Uhr

Engagement

Der andere Blauhelm

Susanne Kohl kämpft mit dem Symbol der UN-Friedenssoldaten gegen die Hindernisse, die behinderten Menschen das Leben schwer machen. Sie selbst trägt Hörgeräte Von Peter Köhler

Nein – wie eine behinderte Frau sieht Susanne Kohl bestimmt nicht aus: Arme und Beine komplett, die Augen lebhaft, der Verstand ganz offensichtlich klar und wach, jede Frage verstanden und sofort klar beantwortet – was bitteschön soll diese temperamentvolle Frau behindern?
Man müsste unter ihre Haare, genauer hinter ihre Ohren sehen können. Da sitzen zwei Hörgeräte, Hightech vom Feinsten. Sie allein ermöglichen der promovierten Sozialhistorikerin eine weitgehend „normale“ Teilnahme am Leben.

Weitgehend – genau dieser Begriff bringt die temperamentvolle 48-jährige immer wieder so auf die Palme, dass sie Politiker und Ämter, den Behindertenbeirat und die Medien auf Fehler, Versäumnisse und Gedankenlosigkeiten hinweist.
Engagement: Der andere Blauhelm - Nachrichten Augsburg - Augsburger Allgemeine

2011-10-23

Politiker bietet Videopodcast für Gehörlose an - Fernsehen für Würzburg, Mainfranken, Schweinfurt, Main Rhön - Nachrichten, Sport und Wetter - TV touring > Nachrichten > Mainfranken

Mainfranken
Freitag, 21. Oktober 2011 11:07
Politiker bietet Videopodcast für Gehörlose an

Politiker bietet Videopodcast für Gehörlose an

Günther Felbinger von den Freien Wählern ist der erster Abgeordnete, der auf seiner Webseite jetzt gebärdenunterstützten Videopodcasts anbietet. Damit will der Politiker ein Zeichen setzen und nicht nur über Inklusion reden.
Hörgeschädigte sind die größte Gruppe innerhalb der Menschen mit Behinderung in Deutschland. Rund 300.000 Gehörlose und rund 13 Millionen mittel- und hochgradig schwerhörige Menschen leben hier.

Günther Felbinger, integrationspolitischer Sprecher der Freien Wähler im Landtag und Mitglied in der Arbeitsgruppe Inklusion, hat jahrelang selbst an einer Schule für Gehörlose unterrichtet und weiß, dass diese Menschen leider oft abgeschnitten sind von ihrer akustischen Umwelt: „Überall, wo akustische Informationen ausgetauscht werden, können Gehörlose sich nicht beteiligen. Das gilt insbesondere für die Politik, in der das gesprochene Wort von großer Bedeutung ist.“

Weil er seinen Beitrag für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben leisten will, hat Felbinger als erster deutscher Abgeordneter die Idee gehabt, gebärdenunterstützte Videopodcasts zu erstellen
Politiker bietet Videopodcast für Gehörlose an - Fernsehen für Würzburg, Mainfranken, Schweinfurt, Main Rhön - Nachrichten, Sport und Wetter - TV touring > Nachrichten > Mainfranken

2011-10-16

Inklusion für gehörlose und andere hochgradig hörbehinderte Kinder umsetzen


Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.

Inklusion für gehörlose und andere hochgradig hörbehinderte Kinder umsetzen –
Gesetze im Sinne der Behindertenrechtskonvention anwenden!

Im Jahr 2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) durch die Bundesrepublik Deutschland ratifiziert. Die BRK spricht sich deutlich für die Einrichtung eines inklusiven Bildungssystems aus. Dies wurde inzwischen in mehreren Bundesländern in den Schulgesetzen berücksichtigt. Dennoch wird die Kostenübernahme für Gebärdensprachdolmetscher im Schulunterricht häufig von Sozialämtern abgelehnt.

Der Deutsche Gehörlosen Bund fordert daher die Gesetze im Sinne der Behindertenrechtskonvention anzuwenden. Gehörlose und andere hochgradig hörbehinderte Kinder sollen die Möglichkeit erhalten gleichberechtigt am Unterricht in Regelschulen teilzunehmen. Hierfür benötigen Sie die Gebärdensprache!
Inklusion bedeutet Barrieren abzubauen und kommunikative Angebote zu schaffen. Ziel des Inklusionsprozesses ist es, dass Gebärdensprache und Gehörlosenkultur auch im allgemeinen Bildungssystem seinen festen Platz findet und dort gelebt wird.

Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme.

Inklusion für gehörlose und andere hochgradig hörbehinderte Kinder umsetzen

2011-09-04

NDR will Barrieren für Behinderte abbauen » Beitrag » hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg



Schlecht oder gar nicht sehen oder hören können: Behinderte treffen auf hohe Hürden, die auch die Mediennutzung erschweren. Zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern gibt es deutliche Unterschiede: NDR-Intendant Lutz Marmor hat jetzt einen weiteren Ausbau barrierefreier Angebote des NDR angekündigt.
Bei der Informationsveranstaltung “Barrierefreier Rundfunkzugang” in Hamburg sagte Marmor, die Untertitelungsquote werde weiter zügig ausgebaut: “Bis Ende 2013 streben wir im NDR Fernsehen eine Quote von über 50 Prozent an. Im Ersten möchten wir bis Ende 2013 möglichst alle Sendungen des NDR untertiteln.” Bereits in den vergangenen drei Jahren hat das NDR Fernsehen seine Untertitelungsquote von 11 auf jetzt 37 Prozent gesteigert. Seit 2007 bietet der NDR auch live untertitelte Sendungen an. Vorreiter war das Vorabendmagazin “DAS!” im NDR Fernsehen, das seither fester Bestandteil des Angebots der NDR Untertitel-Redaktion ist.
“Unser Ziel ist es, nach Möglichkeit ab 2013 alle Fernsehfilme und Serien, die der NDR ins Erste einbringt, auch in einer Hörfilmfassung anzubieten”, so der NDR-Intendant. Zu dem Treffen hatte der NDR Vertreterinnen und Vertreter von Hör- und Sehbehindertenverbänden aus Norddeutschland in den Sender eingeladen.
NDR will Barrieren für Behinderte abbauen » Beitrag » hh-heute :: nachrichtenblog für hamburg

2011-08-29

Kinobrille blendet Untertitel ein - Kinobrille blendet Untertitel ein

Kinobrille blendet Untertitel ein
Text per Funk bringt Gehörlosen besseres Filmerlebnis
Kinobrille: Untertitel nur mit Spezialbrille sichtbar (Foto: BBC)
Kinobrille: Untertitel nur mit Spezialbrille sichtbar (Foto: BBC)

London/Washington/Augsburg (pte019/29.08.2011/12:20) - Spezialbrillen machen künftig das Kino für Gehörlose und Hörgeschädigte weitaus attraktiver. Ein Konzept, bei dem Untertitel per Funk an Brillen gesendet werden, will Sony ab 2012 in englischen Kinos einführen. Die Tiefe der Brillen-Untertitel lässt sich so einstellen, dass diese für den Betrachter mit der Ebene der Leinwand übereinstimmen, wodurch der Übergang beinahe nahtlos ist. Der Entwicklung wird von seinen Entwicklern hohes Potenzial beigemessen - hat doch jeder sechste Mensch Probleme mit dem Gehör.
Verdeckte Untertitel
"In den USA wurde die Brille in Testphasen bereits überaus positiv aufgenommen", berichtet Christian Vogler, Experte für Gehörlosentechnik an der Washingtoner Gallaudet University http://www.gallaudet.edu , im pressetext-Interview. Auch ein flächendeckender Einsatz stehe bevor, seit sich die Kinokette Regal http://www.regmovies.com im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung nach einer Klage dazu verpflichtet hat. "Die Voraussetzungen für die Brille - digitale Projektion und Untertitel-Ausstattung der Filme durch den Verleiher - sind im US-Kino ohnehin Standard."
Als entscheidenden Vorteil der Brille sieht Vogler, dass sie verdeckte Untertitel erlaubt. "Diese sind bequem zu lesen, ohne dass dabei andere Zuseher, die keine Untertitel sehen möchten, gestört werden", so der Experte. Die neue Brille dürfte bessere Chancen haben als ihr Vorgänger "Rearview Captioning", der sich aufgrund von Blickwinkel-Problemen nicht durchsetzte. Offene Filmuntertitel als weitere Variante sind bei Gehörlosen zwar beliebt, nicht jedoch bei den Kinoketten, die dafür eigene Säle und eigene Vorführzeiten bereitstellen müssen.
Fremdwort Barrierefreiheit
Die heimischen Kinos sind in Sachen Barrierefreiheit im Rückstand. Engagement zeigte hier in vergangenen Jahren die Initiative "deinkino" http://deinkino.de . "Blinden wurde eine Audio-Deskription per Kopfhörer übertragen und für Gehörlose bei bestimmten Vorführungen Untertitel mittels Beamer in den laufenden Film eingeblendet", berichtet Bernd Schneider vom Portal "Taubenschlag" http://www.taubenschlag.de gegenüber pressetext. Das Vorhaben scheiterte, da die Filmgesellschaften aus Angst vor Raubkopien die Filme nicht vorab für die Untertitelung herausgeben wollten.

Kinobrille blendet Untertitel ein - Kinobrille blendet Untertitel ein

2011-08-23

Das Schwerhörigen-Netz - Portal für Schwerhörige, Ertaubte und CI-Träger


Pressemedlung zum DSB-Bundeskongress 2011
22.08.2011
UN Menschenrechtskonvention für die Rechte der Menschen mit Behinderungen. Was bringt der 10-jährige Maßnahmeplan des Bundeskabinetts?
Im Februar 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland die UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderungen anerkannt. Die Vereinten Nationen mussten feststellen, dass selbst in den reichen Industriestaaten, Menschen mit Behinderungen vorrangig als "Objekte" der Fürsorge oder der Medizin und nicht als "Inhaber" von Rechten betrachtet wurden. Es geht seither nicht mehr nur darum, dass sich Ausgeschlossene integrieren müssen (Anpassungsdruck), sondern dass die Gesellschaft von vornherein allen Menschen gleichermaßen die Teilhabe an allen gesellschaftlichen Aktivitäten zu ermöglichen hat (Inklusion: lat. "Einschluss"). Wo bisher die Integration der Behinderten in die Gesellschaft vordergründig war, beruht die Philosophie nunmehr auf dem Verständnis und der Akzeptanz von Normen und Werten in Bezug auf Menschen mit Behinderungen.
Zwei Jahre danach, am 16.06.2011, wurde ein Maßnahmenplan für die 10-jährige Umsetzung der Konvention vom Bundeskabinett beschlossen. Er wurde von Behindertenverbänden und dem Inklusionsbeirat, der von Menschen mit Behinderungen gebildet wird, nicht besonders zufriedenstellend aufgenommen. Allgemein wurde kritisiert, dass er wenig konkrete Maßnahmen und eher Absichtserklärungen beinhaltet. In Art. 3 der Allgemeinen Grundsätze heißt es z. B.: "Die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft.". Was heißt das konkret? Das fragen sich die Betroffenen. Welche Rechte, welche Pflichten habe ich oder die Gesellschaft?
Viel Gesprächsstoff für eine Podiumsdiskussion, die der Deutsche Schwerhörigenbund e. V. (DSB e. V.) anlässlich seines diesjährigen Bundeskongresses in Dresden am 16.09.2011 von 16:00 bis 17:30 Uhr im Marta-Fraenkel-Saal des Deutschen Hygiene Museums Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden veranstaltet. Interessierte, Betroffene und Angehörige von Betroffenen sind eingeladen, an dieser Diskussion teilzuhaben und mitzudiskutieren. Es wird im Grundsatz um die Frage gehen, wie sehen die in der UN-Konvention festgeschriebenen Menschenrechte konkret für hörgeschädigte Menschen aus?
Weitere Informationen, Anmeldeformulare und das komplette Programm sind unter www.schwerhoerigen-netz.de/BUNDESKONGRESS zu finden.
Rückfragen zum Kongress beantwortet Ihnen:
Ellen Lamm, Tel.: 0351-5017793, Fax: 0351-8900372,
E-Mail: kongress2011@schwerhoerige-dresden.de
Postadresse:
DSB Ortsverein Dresden, z. H. Frau Ellen Lamm,
Kügelgenweg 3 L, 01108 Dresden
V.i.S.d.P. und Rückfragen zum Thema:
Renate Welter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Vizepräsidentin
E-Mail: renate.welter@schwerhoerigen-netz.de

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