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2012-09-23

Freedom Drive - Termin für 2013 steht -- kobinet

22.09.2012 - 00:05

Freedom Drive - Termin für 2013 steht.

München (kobinet) Seit zehn Jahren treffen sich Menschen mit Behinderung aus ganz Europa alle zwei Jahre in Straßburg zum Freedom Drive. Dort werden in Gesprächen mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes und in einem Demonstrationszug durch Straßburg die Forderungen nach dem Recht auf persönliche Assistenz und der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgetragen.

Das Europäische Netzwerk der Selbstbestimmt Leben Bewegung ENIL (European Network of Independend Living) stellte jetzt den Termin für 2013 vor. Vom 9. bis zum 12. September 2013 bereitet ENIL zum zehnjährigen Jubiläum ein besonders umfangreiches Programm in Straßburg vor. (...)

Freedom Drive - Termin für 2013 steht -- kobinet

2011-09-15

Freedom Driver trafen sich mit Disability Intergroup -- kobinet

15.09.2011 - 17:09

Freedom Driver trafen sich mit Disability Intergroup.

Straßburg (kobinet) Am letzten Tag des Freedom Drive kam es heute zu einer Begegnung mit der interfraktionellen Arbeitsgruppe Behindertenpolitik „Disability Intergroup“ des Europäischen Parlaments in Straßburg. Menschen mit Behinderung aus verschiedenen europäischen Ländern berichteten den Europaabgeordneten über die Zustände und Menschenrechtsverletzungen in ihren Heimatländern. Es wurde kritisiert, dass die Wirtschafts- und Eurokrise zu eklatanten Sparmaßnahmen auf dem Rücken von Menschen mit Behinderung führt.

Das Recht auf persönliche Assistenz und die Auflösung von Sondereinrichtungen wurde in den Redebeiträgen als Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben in der europäischen Gesellschaft gefordert. Behinderte Menschen seien Bürger mit gleichen Rechten und müssten über ihr Leben genauso eigene Entscheidungsgewalt haben wie alle anderen EU-Bürger. In der Realität würden aber die Wahlfreiheit über die eigene Lebensführung sowie Assistenzleistungen verweigert, obwohl der finanzielle Aufwand für Sondereinrichtungen nahezu genauso hoch sei.

Es wurde auch bemängelt, dass sich die Situation von Menschen mit Behinderung seit dem letzten Freedom Drive in einigen europäischen Mitgliedstaaten bereits verschlechtert habe und weitere Sparmaßnahmen im behindertenpolitischen Bereich kurz vor der Umsetzung stünden. Es könne nicht sein, dass Behinderte für die Fehler von Wirtschaft und Politik herhalten müssten.

In einer Abschlussrunde begrüßten Europaabgeordnete die Veranstaltung als wichtigen Input für ihre politische Arbeit und versprachen sich für die Umsetzung der hier vorgebrachten Forderungen einzusetzen. Einige Abgeordnete befürchteten auf Grund des Sparzwangs durch die derzeitige Haushaltskrise weitere Kürzungen in einigen Ländern. Gleichzeitig forderten sie die Abgesandten der europäischen Selbstbestimmt-Leben-Bewegung auf, sich nicht entmutigen zu lassen und den Freedom Drive weiter durchzuführen. Die Anwesenheit von so vielen Menschen mit Behinderung sei erfrischend und führe zu konstruktiven politischen Prozessen mit positiven Ergebnissen. Behindertenpolitik werde bereits in der Europäischen Kommission thematisiert. ave

Freedom Driver trafen sich mit Disability Intergroup -- kobinet

2011-09-14

Auf dem Weg zum Freedom Drive nach Straßburg -- kobinet

11.09.2011 - 11:28

Auf dem Weg zum Freedom Drive nach Straßburg.

Mainz (kobinet) Auf dem Weg zum Freedom Drive nach Straßburg machte gestern eine norwegische Delegation in Mainz halt und informierte sich über die deutsche Behindertenpoliti. Vom 12. bis 15. September finden in Straßburg eine Vielzahl von Veranstaltung und am 14. Dezember eine große Demonstration statt, zu der das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen einlädt und seiner Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe und bedarfsgerechter Assistenz Nachdruck verleiht.

Gerade rechtzeitig vor Beginn des Treffens der norwegischen Delegation von ULOBA, einer Assistenzgenossenschaft aus der Nähe von Oslo, mit Dr. Corina Zolle vom Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) und Ottmar Miles-Paul, dem rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten klarte der Himmel auf, so dass das Treffen auf der Terrasse des Integrationshotels Inndependence stattfinden konnte. Nachdem Dr. Corina Zolle ihre Geschichte erzählt und die Situation von behinderten Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind in Deutschland geschildert hatte, hagelte es von den norwegischen Freedom Drivern eine Vielzahl von Fragen. Auf Unverständnis stieß dabei nicht nur die Tatsache, dass es in der Regel sehr schwer ist, aus Behinderteneinrichtungen auszuziehen und die Assistenz oft vor Gericht erkämpft werden muss, sondern auch die Tatsache, dass das Einkommen und Vermögen von Assistenznutzern angerechnet wird. "Das klingt fast ein bisschen so, wie in Bulgarien", meinte ein Mitglieder der norwegischen Situation, der schilderte, dass in Norwegen die herkömmlichen Behinderteneinrichtungen gesetzlich verboten sind und behinderte Menschen dort maximal 200 Euro von ihrem Einkommen für Kosten der Assistenz einsetzen müssen.

Auf dem Weg zum Freedom Drive nach Straßburg -- kobinet

2011-08-04

Programm für Freedom Drive in Straßburg steht -- kobinet

04.08.2011 - 19:47

Programm für Freedom Drive in Straßburg steht.

Straßburg/München (kobinet) Beim Europäischen Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) laufen die Vorbereitungen für den Freedom Drive 2011 auf Hochtouren. Der Veranstaltungskalender steht bereits weitgehend fest und kann beim Reisedienst des VbA-Selbstbestimmt Leben in München angefordert werden. Dieser hat kurzfristig in Vertretung für ENIL die Koordination für Deutschland übernommen. 

Neben der Tour mit dem rollstuhlgerechten Fernreisebus des VbA nach Straßburg, für die noch freie Plätze verfügbar sind, sammeln die Münchner auch die notwendigen Personaldaten aller deutschen TeilnehmerInnen. Für den Zutritt in das Europäische Parlament in Straßburg sind für die routinemäßigen Sicherheitsüberprüfungen die Angabe der Nummern des Personalausweises und der Geburtsdaten erforderlich.
Neben der Ralley zum Europäischen Parlament am 14. September, dem eigentlichen Freedom Drive, veranstaltet ENIL u. a. am 13. September eine Konferenz zur Umsetzung und Überwachung der Behindertenrechtskonvention mit hochkarätigen Gästen. Die deutschen TeilnehmerInnen treffen sich an diesem Tag auch mit deutschen Abgeordneten des Europäischen Parlaments.

Am 15. September wird es ein Treffen mit der Disability Intergroup geben, einer fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe von Europaparlamentariern, die sich mit den Belangen von Menschen mit Behinderung beschäftigen. Die Wortbeiträge werden simultan in deutsche Sprache übersetzt.

Anmeldungen für die Teilnahme an den Veranstaltungen des Freedom Drive oder zur Tour nach Straßburg mit dem Münchner Reisedienst müssen schnellstmöglich beim VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. eingehen. Wer mit Assistenz reisen muss und Eingliederungshilfe bezieht, kann die Kostenübernahme entstehender Reisekosten für seine persönliche Assistenz nach § 22 und § 23 der Eingliederungshilfeverordnung bei seinem zuständigen Kostenträger beantragen.

Nähere Informationen und die notwendigen Anmeldeformulare können beim VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. unter der Telefonnummer 089/54034683 oder unter der E-mail-Adresse info@vba-muenchen.de angefordert werden. ave
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