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2014-02-04

AFP: Attacke auf Behinderten schockiert Frankreich

Attacke auf Behinderten schockiert Frankreich
(AFP)
– 

Grenoble
— Eine Attacke mehrerer Jugendlicher auf einen geistig Behinderten -
gefilmt und ins Internet gestellt - hat in Frankreich für Empörung
gesorgt. Der Vater des 18-jährigen Opfers prangerte im Sender RTL den
"feigen" Angriff auf seinen Sohn an. "Ich bin natürlich empört, er ist
gedemütigt worden." Die Täter müssten bestraft werden. Zehntausende
Menschen drückten bei Facebook ihre Zustimmung für eine Petition aus, in
der eine Haftstrafe für die Angreifer gefordert wird.

AFP: Attacke auf Behinderten schockiert Frankreich

2014-01-10

Mobbing-Vorwurf: DFB ermahnt Chef-Ausbilder Wormuth | Südwest Presse Online

Mobbing-Vorwurf: DFB ermahnt Chef-Ausbilder Wormuth

Einen Rüffel des Deutschen Fußball-Bundes musste Trainerausbilder Frank Wormuth nach einer diskriminierende Aussage gegen einen behinderten Lehrgangsteilnehmer einstecken.
dpa |
Mobbing-Vorwurf: DFB ermahnt Chef-Ausbilder Wormuth | Südwest Presse Online

2011-11-13

Bundesweites Antimobbing-Programm an Schulen - bildungsklick.de

Start

Bundesweites Antimobbing-Programm an Schulen

Mehr zu: Mobbing, Stiftungen, Schule
11.11.2011 -
(red/idw) Gegen Mobbing und Gewalt – für Zivilcourage: An diesem Freitag wurde in Berlin die bundesweite Einführung des "fairplayer"-Programms gestartet.
Fairplayer fördert wissenschaftlich nachgewiesen die sozialen Kompetenzen von Jugendlichen und dient der Prävention von psychischer und physischer Gewalt in der Schule. Dazu wurde das Schulprogramm fairplayer.manual konzipiert.
Die Umsetzung ist eine Kooperation der Deutschen Bahn AG, der Stiftung "Deutsches Forum für Kriminalprävention" (DFK) und der Freien Universität Berlin.
Hinsehen, eingreifen, Verantwortung übernehmen: Im Rahmen von pädagogisch begleiteten Rollenspielen lernen die Schüler den fairen Umgang miteinander auch in schwierigen Situationen. Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums in Berlin-Prenzlauer Berg haben bereits am fairplayer-Programm teilgenommen. Sie erläuterten Bundesinnenminster Dr. Hans-Peter Friedrich und dem DB- Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube anlässlich des bundesweiten "fairplayer.manual"-Starts das Präventionsprogramm mit einer Poster- Präsentation: "Ich habe durch "fairplayer" etwas über meine Rolle in der Klasse gelernt und darüber, wie ich, statt nur zuzuschauen, zum Helfer der Opfer werden kann. Ich weiß jetzt, dass ich in meiner Klasse Respekt erhalte, wenn ich bei einem Mobbing-Vorfall dazwischen gehe und dem Opfer helfe", sagte die zwölfjährige Schülerin Anna-Maria. Ihr gleichaltriger Mitschüler Gabor ergänzte: "Ich bin der Meinung, dass es sehr viel bringt, in der Klassengemeinschaft bestimmte Dinge offen anzugehen, wie wir es bei "fairplayer" gelernt haben. Dadurch haben wir erfahren, wie man mit Mobbing umgeht. Wir sind als Klasse näher zusammengerückt und wissen jetzt, wie wir im Notfall einschreiten können, ohne uns selbst in Gefahr zu bringen."
"Kinder müssen gewaltfrei aufwachsen und mit dem nötigen sozialen Rüstzeug ausgestattet werden. Nur so kann der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland dauerhaft gewährleistet werden", erklärte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Er begrüßte zudem, dass das Programm "fairplayer" sich nicht ausschließlich an Täter oder Opfer von Schulgewalt wendet, sondern versucht, alle Beteiligten – auch die, die wegsehen, sich nicht trauen einzugreifen oder gleichgültig sind – in die Pflicht zu nehmen. "Die Schülerinnen und Schüler lernen auf diese Weise, Verantwortung für andere wahrzunehmen", betonte der Bundesinnenminister."
Auch Bahn-Chef Rüdiger Grube hält das Einüben sozialer Umgangsformen und das Festlegen von Regeln für eine wichtige Grundlage des Miteinanders: "Wir befördern 7,5 Millionen Menschen jeden Tag, da ist ein faires Miteinander für uns besonders wichtig. Die Unterstützung des fairplayer- Programms ist eine Investition in die Zukunft. Wir setzen dabei auf die Vermittlung von sozialer Kompetenz und Verantwortung und wollen Jugendliche dazu ermuntern, Zivilcourage zu zeigen und Schwächeren zu helfen." (...)
Bundesweites Antimobbing-Programm an Schulen - bildungsklick.de

2011-10-30

Das Supertalent 2011 – Die behinderte Leonie Neubert rührte zu Tränen | Das Supertalent, Teilnehmer | CastingShow-News.de

Das Supertalent 2011 – Die behinderte Leonie Neubert rührte zu Tränen

Einer der berührendsten Auftritte der gestrigen Folge von Das Supertalent 2011 war wohl der von Leonie Neubert, die trotz ihrer Seh- und Geh-Behinderung mit einer fantastischen Opern-Stimme begeisterte.
Immer wieder finden Menschen den Weg auf die Bühne bei Das Supertalent, mit denen das Schicksal es bisher nicht besonders gut meinte. So auch die 28-jährige Leonie Neubert aus Fürth, die kaum etwa sehen kann und zudem an einer halbseitigen Spastik leidet. Hervorgerufen wurden diese Behinderungen bereits im Alter von 3 Monaten, als Leonie nach einer Impfung eine schwere Gehirnentzündung erlitt.
Durch diese Behinderung stößt Leonie immer wieder auf Schwierigkeiten im Alltag, wird beim Einkaufen beschimpft und findet keinen Job. Leider findet sich kein Arbeitgeber, der Verständnis dafür hat, dass die Kauffrau für Bürokommunikation ihren Blindenführhund Diego mit an den Arbeitsplatz bringt.
Bei ihrem Auftritt auf der Bühne von Das Supertalent fand Leonie Neubert aber mehr Verständnis.
Das Supertalent 2011 – Die behinderte Leonie Neubert rührte zu Tränen | Das Supertalent, Teilnehmer | CastingShow-News.de

2011-10-28

Frankenpost | Ein Arbeitsleben als Tortur

Ein Arbeitsleben als Tortur

Gabi und Roland Hoppe sehen sich als Opfer jahrelangen Mobbings. Den Druck am Arbeitsplatz empfinden sie als unmenschlich.

Von Matthias Bäumler
Stemmas - Als Gabi Hoppe in einer Schublade nach einem Brief kramt, wird ihr Mann Roland unruhig. "Mensch, lass das doch sein", sagt er und ist im nächsten Moment tief traurig, dass er seine Frau so angefahren hat. Das Leben der Hoppes ist nicht mehr einfach. Gabi und Roland waren früher begeisterte Wohnmobilisten, sie werkelten gerne im Garten und feierten Grillpartys.
Heute bestimmen an die zwei Dutzend Tablettenschachteln und mehrere Fläschchen mit Tropfen ihr Leben. Mehrere Minuten ist Gabi Hoppe jeden Tag damit beschäftigt, die Tagesration für sich und ihren Mann herzurichten. "Wir benötigen beide Psychopharmaka. Ohne die Chemie können wir die Tage nicht mehr durchstehen."
Nervenärzte haben Gabi Hoppe attestiert, dass sie manisch-depressiv ist, während ihr Mann an einer Depression leidet. Beide führen ihre psychischen Krankheiten auf jahrelanges Mobbing an ihren Arbeitsstellen zurück. Während die Hoppes von ihrem Leid berichten, brechen sie immer wieder in Tränen aus. "Eigentlich ist es uns peinlich, an die Öffentlichkeit zu gehen. Aber irgendjemand muss doch mal schildern, wie es auch uns Arbeitern gehen kann", sagt Roland Hoppe.

Seine Frau Gabi hat das Schicksal in den vergangenen Jahren hart geprüft. 2003 musste sie zwei Unterleibs- und 2005 eine Brust-Operation über sich ergehen lassen. Zwei Jahre später erhielt sie ein künstliches Hüftgelenk. "Seit der letzten OP bin ich 60 Prozent schwerbehindert. Aber genau deshalb war ich im Betrieb für meine Kollegen und Vorgesetzten ein gefundenes Fressen."
Mit Angst zur Arbeit
Als Arbeiterin in einer großen Porzellanfabrik im Landkreis war Gabi Hoppe an zwei wohnzimmerschrankgroßen Maschinen für die Qualitätskontrolle tätig. "Da ist man den ganzen Tag über am Rennen und auf Leitern Steigen. Dazu muss man schwer heben." Immer wieder fragte die Frau nach einer körperlich einfacheren Tätigkeit - ohne Erfolg. Frankenpost | Ein Arbeitsleben als Tortur

2011-10-24

Kampagne macht Mobbing gegen behinderte Kinder zum Thema • Lauenburg • Lokales • LN-Online

Kampagne macht Mobbing gegen behinderte Kinder zum Thema
Peter Schmid berichtet: "Behinderte Kinder werden oft ausgegrenzt.“
Foto: mvk
Peter Schmid, der Vorsitzende einer Kinderhilfsorganisation, will dazu krasse Beispiele an Schulen vorstellen. Er will mit gesunden Schülern diskutieren.

Büchen – In einem Schulbus gab es für zwei geistig behinderte Kinder kein Entrinnen. Sie wurden von einem Jungen der Gemeinschaftsschule Sandesneben angegriffen und geschlagen.
Das soll sich in diesem Jahr ereignet haben, berichtet Peter Schmid vom lauenburgischen Verein „Unterstützung schwersterkrankter und behinderter Kinder“. Immer wieder werden ihm Übergriffe gegen die Schwächsten der Schwachen berichtet von Eltern oder Pflegern dieser Kinder.

Kampagne macht Mobbing gegen behinderte Kinder zum Thema • Lauenburg • Lokales • LN-Online

2011-05-16

Gemobbte auf die Sonderschule? - BIZEPS-INFO

Text: Dipl.-Pol. Christiane Link · 13. Mai 2011 06:13 Uhr

Gemobbte auf die Sonderschule?

Ich frage mich manchmal schon, was Journalisten (und in diesem Fall wahrscheinlich auch Pädagogen) denken, wenn sie solche Texte verfassen.
Zeitungen
Da porträtiert das Kindermagazin des SPIEGEL ein 13-jähriges Mädchen, das erzählt - als sei das das Normalste der Welt - weil sie wegen ihrer Behinderung gemobbt wurde, würde sie jetzt in einem Internat für Körperbehinderte leben.
Man meint, das sei ein Text aus dem Jahr 1970, aber nein, er ist erst gestern bei Spiegel Online veröffentlicht worden. Ein tolles Signal, was da an die versammelte Kinder-Leserschaft ausgegeben wird: Mobbt eure behinderten Klassenkameraden nur schön weiter, dann seid ihr sie bald los, denn sie werden ins Internat geschickt. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich so etwas lese.
Nicht nur habe ich ein grundsätzliches Problem mit der Aussonderungs-Bildungspolitik, die in Deutschland betrieben wird. Aber dass man ein Kind aus der Familie nimmt, 160 km entfernt unterbringt, weil sie wegen ihrer Behinderung gemobbt wird, anstatt das Mobben abzustellen, macht mich sprachlos. Leute, so geht das nicht! Was das für ein Signal aussendet an die Kinder, die mobben und an das Mädchen, das gemobbt wird: "Du bist anders. Du musst gehen."
Und es ist das Standardargument der Inklusionsverweigerer: Behinderte Menschen sollten nicht integriert beschult werden, weil sie ja von den nichtbehinderten Kindern gemobbt werden würden. Wie wäre es, wenn man mal das Mobbing abstellt, also die Mobber "abschiebt" statt die Gemobbten?
Und ich weiß, ich wiederhole mich, aber warum ist es möglich, in Großbritannien etwa 80 Prozent der behinderten Kinder integrativ zu beschulen, in Deutschland aber nur 20 Prozent? Ich habe nicht den Eindruck, dass hier in Großbritannien alle behinderten Kinder massive Probleme wegen Mobbing haben.
Im Gegenteil: Eine Gesellschaft, die schon mit behinderten Kindern in die Schule geht, geht auch später anders mit behinderten Erwachsenen um. Fast alle meine ehemaligen Kollegen bei BBC haben mir erzählt, dass sie mindestens einmal in ihrer Schulzeit einen behinderten Mitschüler hatten. Für die war es dementsprechend auch normal, behinderte Kollegen zu haben und behinderte Menschen einzustellen.
Ist es also von einem Kindermagazin zu viel verlangt, behinderte Kinder anders darzustellen als als arm und Opfer? Damit sind sie dann nämlich auch in Zukunft perfekte Mobbingopfer. Und es ist übrigens keineswegs normal, dass behinderte Kinder zu Mobbingopfern in der Schule werden. Es gab dazu in Großbritannien sogar 2004 eine Studie, ob Schüler mit Lernbehinderungen an normalen oder an Sonderschulen mehr gemobbt werden. Das Ergebnis war, sie werden an beiden Schulformen gleich viel gemobbt, aber die Kinder, die eine Sonderschule besuchten, wurden in der Freizeit mehr gemobbt.

Gemobbte auf die Sonderschule? - BIZEPS-INFO

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 7 - Kinder mit Behinderungen

 
(1) Die Vertragsstaaten treffen alle erforderlichen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass Kinder mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen Kindern alle Menschenrechte und Grundfreiheiten genießen können.
(2) Bei allen Maßnahmen, die Kinder mit Behinderungen betreffen, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.
(3) Die Vertragsstaaten gewährleisten, dass Kinder mit Behinderungen das Recht haben, ihre Meinung in allen sie berührenden Angelegenheiten gleichberechtigt mit anderen Kindern frei zu äußern, wobei ihre Meinung angemessen und entsprechend ihrem Alter und ihrer Reife berücksichtigt wird, und behinderungsgerechte sowie altersgemäße Hilfe zu erhalten, damit sie dieses Recht verwirklichen können.
inclusion.cc

2011-05-01

Behindertenparkplatz » Gemobbte auf die Sonderschule?

Gemobbte auf die Sonderschule?

Ich frage mich manchmal schon, was Journalisten (und diesem Fall wahrscheinlich auch Pädagogen) denken, wenn sie solche Texte verfassen. Da porträtiert das Kindermagazin des SPIEGEL ein 13-jähriges Mädchen, das erzählt – als sei das das Normalste der Welt – weil sie wegen ihrer Behinderung gemobbt wurde, würde sie jetzt in einem Internat für Körperbehinderte leben.
Man meint, das sei ein Text aus dem Jahr 1970, aber nein, er ist erst gestern bei Spiegel Online veröffentlicht worden. Ein tolles Signal, was da an die versammelte Kinder-Leserschaft ausgegeben wird: Mobbt Eure behinderten Klassenkameraden nur schön weiter, dann seid ihr sie bald los, denn sie werden ins Internat geschickt. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich so etwas lese.
Nicht nur habe ich ein grundsätzliches Problem mit der Aussonderungs-Bildungspolitik, die in Deutschland betrieben wird. Aber dass man ein Kind aus der Familie nimmt, 160 km entfernt unterbringt, weil sie wegen ihrer Behinderung gemobbt wird anstatt das Mobben abzustellen, macht mich sprachlos. Leute, so geht das nicht! Was das für ein Signal aussendet an die Kinder, die mobben und an das Mädchen, das gemobbt wird: “Du bist anders. Du musst gehen.”
Und es ist das Standardargument der Inklusionsverweigerer: Behinderte Menschen sollten nicht integriert beschult werden, weil sie ja von den nicht behinderten Kindern gemobbt werden würden. Wie wäre es, wenn man mal das Mobbing abstellt, also die Mobber “abschiebt” statt die Gemobbten?
Und ich weiß, ich wiederhole mich, aber warum ist es möglich in Großbritannien etwa 80 Prozent der behinderten Kinder integrativ zu beschulen, in Deutschland aber nur 20 Prozent?
Behindertenparkplatz » Gemobbte auf die Sonderschule?
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