Posts mit dem Label Petition werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Petition werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2014-02-17

Klage gegen Anrechnung von Einkommen und Vermögen | kobinet-nachrichten



Klage gegen Anrechnung von Einkommen und Vermögen

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul




Paragraphenzeichen

Paragraphenzeichen
© kobinet/omp


München
(kobinet) Nachdem in den letzten Monaten mehrfach über die Anrechnung
von Vermögens- und Einkommenswerten bei der Gewährleistung von
lebensnotwendigen Hilfen für Menschen mit Behinderungen berichtet wurde
und eine Petition von Constantin Grosch für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen
knapp 85.000 UnterstützerInnen erreicht hat, beschäftigt sich nun das
bayerische Landessozialgericht in München am 21. Februar mit dem Thema. (...)

Das Landessozialgericht muss nun am 21. Februar um 10:15 im Sitzungssaal
001 in der Ludwigstraße 15, in München darüber entscheiden, ob es im
Zuge einer verfassungsgerichtlichen Normenkontrolle das
Bundesverfassungsgericht anruft.

Klage gegen Anrechnung von Einkommen und Vermögen | kobinet-nachrichten

2014-02-05

Mädchen fordert per Petition Puppe mit Behinderung

Mädchen fordert per Petition Puppe mit Behinderung


Veröffentlicht:








Die "American Girl"-Puppen der Marke "Pleasant" lassen die
Herzen kleiner Mädchen in den USA höher schlagen. Die Puppen gibt es zum
Beispiel mit afrikanischem, asiatischem oder lateinamerikanischem
Aussehen, blonden, roten oder dunklen Haaren. So kann fast jedes Mädchen
eine Puppe nach ihrem Vorbild kaufen. Fast alle, nur nicht Melissa
Shang, denn sie hat Muskeldystrophie - eine seltene Krankheit, die
Melissa an den Rollstuhl kettet.

"Ich habe alle Bücher und Filme von "American Girls" gelesen und
gesehen. Ich bin bereit für eine Puppe, wie mich", fordert die
Zehnjährige in einem Video auf Youtube.
Sie und ihre Schwester haben nun eine Petition gestartet, um Melissa
ihren Traum von einer Puppe, die aussieht wie sie, zu erfüllen.

Mädchen fordert per Petition Puppe mit Behinderung

2013-12-22

20 000 für Petition an die Bundeskanzlerin | kobinet-nachrichten



20 000 für Petition an die Bundeskanzlerin

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Erstunterzeichner der Petition an Bundeskanzlerin Merkel
Erstunterzeichner der Petition an Bundeskanzlerin Merkel
© Change.org
Berlin (kobinet) Die von Anastasia Umrik, Raul Krauthausen, Julia Probst, Samuel Koch und Constantin Grosch am 18. Dezember an Bundeskanzlerin Angela Merkel gerichtete Petition trägt bis heute mehr als 20 000 Unterschriften. Viele Frauen und Männer nicht nur aus der Behindertenszene begründeten zudem ihre Motive, warum sie die Bitte der fünf Erstunterzeichner an die deutsche Regierungschefin unterstützen, in ihrer kommenden Neujahrsansprache auch die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit von Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu würdigen.
weiterlesen/mitzeichnen:
20 000 für Petition an die Bundeskanzlerin | kobinet-nachrichten

2013-11-29

Pressemitteilung - Welt-Aids-Tag 2013: Deutschland muss mehr gegen Aids tun und Beitrag an Globalen Fonds verdoppeln!: Aktionsbündnis gegen AIDS

Pressemitteilung - Welt-Aids-Tag 2013: Deutschland muss mehr gegen Aids tun und Beitrag an Globalen Fonds verdoppeln!

 

Berlin, 27.11.2013: Knapp 48.000 Menschen fordern mit ihrer Unterschrift „Versprechen halten. Aids besiegen!“. Kurz vor dem Weltaidstag am 1.Dezember rufen sie die Bundesregierung dazu auf, den Beitrag an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf mindestens 400 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. Das Aktionsbündnis gegen AIDS und die Kindernothilfe werden die Unterschriften am 29.11.2013 an das Bundeskanzleramt übergeben. Vorher wird zusammen mit Ärzte ohne Grenzen und dem Stop-TB Forum in einem kurzen Theaterstück ebenfalls an die Bundeskanzlerin appelliert, den Beitrag an den Fonds zu verdoppeln.


Pressemitteilung - Welt-Aids-Tag 2013: Deutschland muss mehr gegen Aids tun und Beitrag an Globalen Fonds verdoppeln!: Aktionsbündnis gegen AIDS

2013-07-22

Petition hat 50.000er Marke geknackt | kobinet-nachrichten


Petition hat 50.000er Marke geknackt

Veröffentlicht am von Christian Mayer
Constantin Grosch
Constantin Grosch
© bartjez portrait photography
Hameln (kobinet) Die bei change.org eingestellte Petition von Constantin Grosch "für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen auch für Menschen mit Behinderungen" hat nach der Berichterstattung über dessen Situation in SPIEGEL ONLINE und in der taz in den letzten Tagen viele weitere UnterstützerInnen gefunden und die 50.000er Marke geknackt.

Petition hat 50.000er Marke geknackt | kobinet-nachrichten

2013-06-27

CDU/CSU und FDP verhindern Merkzeichen „Taubblindheit“ | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren


CDU/CSU und FDP verhindern Merkzeichen „Taubblindheit“

Veröffentlicht am von
14.000 Unterschriften waren für die Katz (und den Papierkorb).
Silvia Schmidt (Foto: Silvia Schmidt)
Silvia Schmidt kritisiert die Merkel-Regierung (Foto: Silvia Schmidt)

Am 29. März vorigen Jahres übergab die Stiftung taubblind leben im Bundessozialministerium 14.000 Unterschriften, um der Forderung nach einem eigenen Merkzeichen Nachdruck zu verleihen. Die eindrucksvolle Aktion war – wie sich heute gezeigt hat – vergebens.
Am Mittwoch hat die Koalition aus CDU/CSU und FDP im Deutschen Bundestag die Initiative der SPD-Bundestagsfraktion, Taubblindheit als eigenständige Behinderung anzuerkennen und das Merkzeichen Taubblindheit („TBI“) einzuführen, abgelehnt.
CDU/CSU und FDP verhindern Merkzeichen „Taubblindheit“ | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

 Gegendarstellung von Maria Michalk | kobinet-nachrichten

2013-06-25

10.000 Unterschriften für Ich will Pflege

10.000 Unterschriften

Pressemitteilung vom 21.06.2013


„Ich will Pflege!“: 

Bereits 10.000 Personen unterstützen die Forderungen der Kampagne

Berlin, 21. Juni 2013 – Bessere Ausbildung, bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung für die beruflich Pflegenden in Deutschland – dies sind die Forderungen der Kampagne „Ich will Pflege!“. Heute haben bereits 10.000 Personen mit ihrer Unterschrift online bestätigt, dass sie diese Forderungen teilen und die Kampagne unterstützen. „Diese Anzahl an Unterschriften bestätigt uns darin, dass wir ein immens wichtiges politisches Anliegen verfolgen“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates e.V. „Bis zur Wahl werden noch sehr viel mehr Menschen der Pflege ihre Stimme geben.“
Die Kampagne macht deutlich, was die beruflich Pflegenden in Deutschland im Einzelnen von der Politik erwarten. In insgesamt 13 detaillierten Forderungen („Wahlprüfsteine“) legt der Deutsche Pflegerat als führende Interessenvertretung der Pflegenden in Deutschland, dar, was sich für die Pflege ändern muss.  „Wir haben sehr konkrete Lösungsvorschläge, um dem Pflegenotstand abzuhelfen“, sagt Westerfellhaus. „Wer im September gewählt werden will, sollte bedenken, dass 1,2 Millionen Pflegende auch 1,2 Millionen Wählerinnen und Wähler sind“.


10.000 Unterschriften für Ich will Pflege

2013-05-24

Barrierefreiheit im TV: Sie können helfen! | Blind-PR

Barrierefreiheit im TV: Sie können helfen!

Sie, liebe Blind-PR-Leserinnen und –Leser, können helfen. Sie können dafür sorgen, dass das Fernsehprogramm in Deutschland für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglicher wird. Sie können dazu beitragen, dass nicht nur das öffentlich-rechtliche, sondern auch das Privatfernsehen barrierefreier wird. Und so können Sie helfen:

Barrierefreiheit im TV: Sie können helfen! | Blind-PR

2013-05-21

2013-05-13

Deutscher Bundestag: Kontroverses Echo auf Petition zur Situation der Pflege


Kontroverses Echo auf Petition zur Situation der Pflege

 

Die zu Beginn der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses unter Vorsitz von Kersten Steinke (Die Linke) am Montag, 11. März 2013, behandelte Petition zur Situation der Pflege ist von Koalition und Opposition unterschiedlich beurteilt worden. Während die Fraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen großes Verständnis für die von der Petentin Annett Kleischmantat erhobenen Forderungen äußerten und das Handeln der Bundesregierung kritisierten, warfen Abgeordnete von Union und FDP der Petentin Populismus vor. Zudem würde sie mit nicht bewiesenen Unterstellungen argumentieren.

Petentin fordert staatliche Intervention

Die Petentin hatte zuvor die Situation in der Pflege als dramatisch beschrieben. Der sich aus den Landesrahmenverträgen ergebende Personalschlüssel von drei Pflegekräften auf 30 zu betreuende demente Personen sei nicht geeignet, um diese angemessen zu betreuen. Ohnehin sei es falsch, "dass sich der Bund der Verantwortung entzieht" und diese an die Länder weitergebe, sagte die Petentin. Die aktuelle Situation fordere eine "sofortige staatliche Intervention".
Kleischmantat verwies zudem darauf, dass eine große Intransparenz herrsche, was den Umgang der Pflegeheimbetreiber mit den teils immensen Heimkosten angehe. Ihre Forderung lautete: "Die Gewinne der Einrichtungen müssen in den Betrieb investiert werden."

"Populistische Äußerungen"

Aus Sicht von Manfred Todtenhausen (FDP) ist dies jedoch nicht akzeptabel. Es sei zum einen falsch, "immer gleich nach dem Staat zu schreien". Zum anderen müsse man sich fragen, welcher private Betreiber unter den von der Petentin genannten Forderungen noch aktiv werden solle. Die angesprochene Vermutung, "gierige Heimbetreiber" könnten sich – etwa durch Einsparungen beim Essen – bereichern, wies Todtenhausen als nicht bewiesene Unterstellung zurück.
Eine Rückkehr zur Zentralstaatlichkeit lehnte auch Stefanie Vogelsang (CDU/CSU) ab. "Wir leben in einem föderalen System und vertrauen den Ländern", sagte sie. Äußerungen der Petentin, wonach die Pflegekarre im Dreck stecke und flott gemacht werden müsse, nannte Vogelsang "populistisch".

"Ganzheitlicher Pflegebegriff benötigt"

Die Petentin blieb gleichwohl bei ihrer Kritik. So sei es ein "Widerspruch in sich", wenn der geistige und körperliche Verfall von Heimbewohner dazu führe, dass die Betreiber der Heime über eine höhere Pflegstufe mehr Geld bekämen. "Wo ist da die Motivation, die Menschen gesund zu halten?", fragte sie.
Auch die Unterstützung von Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, sei zu gering, sagte Kleischmantat, die nach eigener Aussage ihren Beruf aufgegeben hat, um ihre demente Mutter zu pflegen. Zudem werde ein ganzheitlicher Pflegebegriff benötigt, der nicht zwischen körperlichen und geistigen Gebrechen unterscheide.

Unterstützung von der Opposition

Unterstützung erhielt die Petentin von der Opposition. Unter Schwarz-Gelb habe es nur "Reförmchen" gegeben, mit denen man den Anforderungen an die Pflege nicht gerecht werde, bemängelte Steffen-Claudio Lemme (SPD). Die Umsetzung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs werde von der Bundesregierung zudem auf die lange Bank geschoben.
Kathrin Senger-Schäfer (Die Linke) machte deutlich, dass ihre Fraktion die Petition geschlossen mitgezeichnet habe. Auch Wolfgang Strengmann-Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) machte darauf aufmerksam, dass es im Bereich Pflege derzeit erhebliche Mängel gebe. "Um das Ganze zukunftsfest zu machen, bleibt noch viel zu tun", sagte er. (hau/11.03.2013)
Deutscher Bundestag: Kontroverses Echo auf Petition zur Situation der Pflege

2013-02-16

2013-01-16

Deutscher Bundestag: Änderung des Opferentschädigungsgesetzes im Interesse ehemaliger behinderter Heimkinder dringend gefordert

Änderung des Opferentschädigungsgesetzes im Interesse ehemaliger behinderter Heimkinder dringend gefordert


Petitionsausschuss - 16.01.2013

Berlin: (hib/HAU) Der Petitionsausschuss sieht dringenden gesetzlichen Handlungsbedarf, um ehemaligen behinderten Heimkindern die Möglichkeit zu geben, Leistungen über das Opferentschädigungsgesetz (OEG) zu erhalten. Während der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten daher einstimmig, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Material zu überweisen und den Fraktionen zur Kenntnis zu geben. In der Petition wird gefordert, die Einschränkungen, die Paragraf 10a des OEG auferlegen, zu überdenken und zu modifizieren. Dies sei nötig, um Menschen, die als behinderte Kleinkinder und Schulkinder in den Jahren nach 1945 bis Ende der siebziger Jahre in Heimen Opfer von Gewalt geworden seien, Hilfen über das OEG zu ermöglichen. Derzeit, so die Petenten, sei dies nur eingeschränkt möglich, da für Schäden durch Gewalttaten vor Inkrafttreten des OEG im Mai 1976 Versorgungsleistungen nur unter den in Paragraf 10a des OEG geregelten Voraussetzungen möglich seien. Diese sehen vor, dass das Opfer zum einen allein in Folge der Schädigung schwerstbeschädigt ist, zum anderen bedürftig ist und schließlich seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Geltungsbereich des OEG hat.
Nach Ansicht des Petitionsausschusses ist „zu vermuten“, dass nur wenige der Betroffenen alle drei Voraussetzungen erfüllen würden. Auf eine generelle Regelung für Leistungen über das OEG könnten sich ehemalige behinderte Heimkinder vor diesem Hintergrund nicht stützen, schreiben die Abgeordneten in der Begründung zu ihrer Beschlussempfehlung. Es sei daher notwendig, die Einschränkungen, die Paragraf 10a OEG auferlege, „zu überdenken und zu modifizieren“.
Weiter wird darauf verwiesen, dass der Petitionsausschuss schon in der vergangenen Wahlperiode die Einsetzung eines Rundes Tisches Heimkinder (RTH) initiiert habe. Kernpunkt des Abschlussberichts der von der ehemaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer geleiteten Kommission, die sich für die Belange ehemaliger Heimkinder ohne Behinderung eingesetzt hatte, ist der Vorschlag zur Einrichtung eines Hilfsfonds in Höhe von 120 Millionen Euro, der seit 1. Januar 2012 seine Arbeit aufgenommen hat. Auch wenn sich der RTH nicht mit der Situation von Kindern und Jugendliche in Heimen der Behindertenhilfe oder Pflege befasst habe, werde im Abschlussbericht von Problemen in diesen Bereichen berichtet, schreibt der Petitionsausschuss. In einem fraktionsübergreifenden Antrag habe sich der Bundestag zudem im Juli 2011 dafür eingesetzt, auch für diese Opfergruppe Regelungen zu finden. Vor diesem Hintergrund, so heißt es in der Beschlussempfehlung, spricht sich der Petitionsausschuss dafür aus, die Empfehlungen des Abschlussberichts des RTH und des genannten Antrags in alle weiteren Überlegungen zu dem vorliegenden Anliegen einzubeziehen.

Deutscher Bundestag: Änderung des Opferentschädigungsgesetzes im Interesse ehemaliger behinderter Heimkinder dringend gefordert

2012-12-16

Petition zur Durchsetzung des Willkürverbotes gestartet -- kobinet


16.12.2012 - 16:28

Petition zur Durchsetzung des Willkürverbotes gestartet.

Falkensee (kobinet) Klaus Gruner hat auf openpetition.de einen Aufruf zur Unterstützung einer Petition gestartet. Ziel ist es, den § 339 StGB – Rechtsbeugung zu ändern. Im Aufruf schreibt er unter anderem: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich (Artikel 3 GG Abs.1). Dieser Grundsatz gilt für die Verpflichtung zur Einhaltung aller Gesetze und für alle Bürger, unabhängig davon, ob sie privat handeln, als Politiker, in einer Führungsposition oder als Mitarbeiter im Staatsdienst, im Rechtssystem oder der Wirtschaft tätig sind oder sich freiwillig engagieren. Eine einschränkende Auslegung bei der Strafbarkeit darf nicht geduldet werden. Wer gegen Gesetze verstößt, muss sich immer dafür verantworten, egal auf welcher Seite des Gesetzes sie/er steht!“

Die kobinet-Nachrichten berichteten bereits von Versuchen beispielsweise des Bundesverbandes Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen, gegen Behördenvertreter, angefangen beim Landrat bis runter zur Sachbearbeiter, rechtlich vorzugehen. Gestern empfahl ForseA e.V. seinen Mitgliedern in einem Rundschreiben, diese Petition zu unterstützen.
Petition zur Durchsetzung des Willkürverbotes gestartet -- kobinet

2012-10-10

Petition | Pflegeinitiative Deutschland e.V.Pflegeinitiative Deutschland e.V.


Petition


Petition zur Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen
Petent: Pflegeinitiative Deutschland e.V. c/o Stefan Krastel, Münsterstraße 23a, 77694 Kehl
Petitionsnummer: Pet 2-17-15-8291-024266 

Wir fordern die Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen (SGB XI), damit Pflegebedürftige den sie pflegenden Familien, Freunden und Bekannten ein Grundeinkommen sichern können.
In Deutschland wird zwischen Pflegesachleistungen und Pflegegeld unterschieden. Pflegesachleistungen sind Leistungen für professionelle Leistungserbringer oder stationäre Einrichtungen, Pflegegeld erhalten Pflegebedürftige, die zu Hause von ihrer Familie, Freunden und Bekannten gepflegt werden. Das Pflegegeld ist um mehr als die Hälfte geringer als die Pflegesachleistungen. Als Folge werden hierzulande wesentlich mehr Pflegebedürftige in Heimen versorgt, als in anderen westlichen Industrienationen, in denen es diesen Unterschied nicht gibt (bspw. Österreich).
Entscheidet man sich bei geringen finanziellen Ressourcen für die häusliche Pflege oder erstreckt sie sich über einen längeren Zeitraum, bleibt für die pflegende Person nur Hartz-IV auf unbestimmte Zeit. Bei Einführung der Hartz-IV-Gesetze wurden pflegende Angehörige nicht berücksichtigt. “Fördern und fordern” funktioniert nicht, wenn man einen Menschen pflegt.
Die Vorteile einer Angleichung:
•  Wahlmöglichkeit über die Form der Versorgung
•  Umsetzung der UN-Konvention über die “Rechte von Menschen mit Behinderung” (Inklusion) und des Grundgesetzes, besonders Art. 6: “Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung”
•  ordnungspolitisch einfach umsetzbar
•  immense Entbürokratisierung der Pflege
•  weniger Heimunterbringungen und Umsetzung des Grundsatzes “ambulant vor stationär”
•  enorme Reduzierung des Armutsrisikos für pflegende Angehörige
•  enorme Einsparungen im Gesamthaushalt unseres Landes

Petition unterstützen

Hier können Sie unsere Petition online unterstützen.
Petition | Pflegeinitiative Deutschland e.V.Pflegeinitiative Deutschland e.V.

2012-09-06

Ehemalige Heimleiterin gründete eine Bürgerinitiative für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen

 

Petition Für mehr Menschenwürde in den Pflegeheimen

Zu wenig Personal, schlechter Umgang mit Patienten. Die Missstände in Pflegeheimen sind seit langem bekannt. Annett Kleischmantat aus Leipzig will das nicht mehr hinnehmen. Vor einigen Wochen gründete die frühere Heimleiterin aus Leipzig die "Bürgerinitiative für eine Petition an den Deutschen Bundestag zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen und ambulanten Diensten". Nun sucht sie Unterstützer für das Thema. MDR INFO hat mit Frau Kleischmantat über ihr Anliegen gesprochen.

Eine ehemalige Pflegeheimleiterin klagt an

Annett Kleischmantat hat mehrere Pflegeheime geleitet. Personalmangel war an der Tagesordnung. Mit einer Petition an den Bundestag will sie für bessere Zustände kämpfen.
29.08.2012, 16:00 Uhr | 05:09 min




Produkt-Information
Rosenblätter im Irrgarten von Annett Kleischmantat von Deutsche Literaturgesellschaft (Gebundene Ausgabe - 30. November 2011)

 

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig

Information

Sie tritt für mehr Menschenwürde in Pflegeheimen und - diensten ein und gründete eine Bürgerinitiative, um mit einer Petition einen Anhörungstermin im Bundestag zu bekommen.

Quelle: MDR

Annett Kleischmantat (54) aus Leipzig | MDR.DE

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - An Petition teilnehmen

Petition zur Überprüfung der Menschenwürde in Pflegeheimen - Wortlaut der Petition



 Man hat nur dann ein Herz,
wenn man es hat für andre.
Hebbel 


 Ist die Würde des (alten) Menschen gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland durch die  Vorgaben im Sozialgesetzbuch V und  XI ausreichend ermöglicht und geschützt ?   

 Die Petition fahndet nach Antworten zunächst bei den Politikern auf der Bundesebene.  Das ist ein guter Anfang.  Auf die Verwicklungen und Querverbindungen und Auswüchse innerhalb der Pflegebranche kommen wir dann automatisch zu sprechen! 

Begründung:  
 
  Seit unendlich vielen Jahren werden in der Politik reichlich Worte über menschenwürdige Pflege gewechselt. Die Minister kommen und gehen, die Reformen verglühen nach dem Pressegewitter wie eine Supernova im All. Was bleibt ist ein schwarzes Loch. Sie finden es auf Ihrem Dienstplan!  Landesrahmenverträge vereinbaren noch weniger Personal als es das Bundesgesetz hergibt. Wieso merkt das keiner auf Bundesebene??
 
Die Anzahl der Mitarbeiter auf den Dienstplänen in den Pflegeheimen bleiben seit Jahrzehnten unverändert niedrig, die ambulanten Dienste arbeiten ebenso seit Jahrzehnten nach den immer gleichen Leistungskatalogen im Minutentakt. Jedoch die Hilfsbedürftigkeit und Anzahl der Pflegebedürftigen und an Demenz Erkrankten nimmt stetig zu!
   

Im Schnitt sind 3 oder 4 Mitarbeiter in unseren Pflegeheimen im Frühdienst für 30 pflegebedürftige Menschen zuständig. Im Spätdienst sind es in der Regel noch weniger.  

  1. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich seine Mahlzeiten und  Getränke in dem Tempo erhält, wie er essen und schlucken kann?
  2.  Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen so oft zur Toilette geführt bzw. bei diesen Verrichtungen unterstützt werden kann, wie er es wünscht und notwendig ist?
  3. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  täglich die Möglichkeit der Unterstützung hat, sich nach seinem Tempo zu waschen, anzuziehen sowie Haare und Zähne zu pflegen?
  4. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen täglich die Möglichkeit hat, sein Bett zu verlassen, sich zu bewegen und an die frische Luft zu kommen?
  5. Wie ist es unter diesen Umständen möglich, dass jeder pflegebedürftige Mensch in unseren Pflegeheimen  auf einen Beistand hoffen kann, um nicht allein und einsam sterben zu müssen?
  6. Wie wird sichergestellt, dass aktiennotierte Anbieter von Pflege nicht die Menschenwürde an der Börse verzocken? Wer schützt Mitarbeiter und Bewohner vor Gier?
  7. Wie kann ohne Transparenz der betriebswirtschaftlichen Zahlen aller Betreiber sichergestellt werden, dass merkwürdige Immobiliengeschäfte, Quersubventionierungen, Personalunterbesetzungen bzw. Phantompersonal und  miserable Bezahlung sowie unmoralische Renditen nicht an der Tagesordnung sind? (Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten)
  8. Ist es menschenwürdig, wenn geistiger und körperlicher Verfall alter Menschen auch noch finanziell im Pflegesystem belohnt werden? (Ist die Erhaltung der Unabhängigkeit eines Menschen nicht das Würdigste aller Pflegeziele? Wieso wird das bestraft?)
  9. Ist es menschenwürdig, ein Pflegesystem zu haben, dass  die körperlichen Hilfestellungen dem alten Menschen in Minuten aufrechnet und zuteilt? Wo ist da Raum für die Individualität des alten Menschen?
  10. Sollten wir nicht endlich den aktuellen und zukünftigen Anforderungen einer alternden Gesellschaft  gerecht werden? (Mehr Zeit für die Arbeit. Mehr Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Mehr Infrastruktur an ambulanten Angeboten.)  

2012-06-29

Petition: Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen

 

 

Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen

DIESE PETITION UNTERZEICHNEN
Jeder hat Recht auf seine eigene Sprache. Daher bitte ich Sie, Frau Angela Merkel, und Herr Joachim Gauck, um Ihre Unterstützung für einen Gesetzesentwurf, der vorschreibt, dass die Gebärdensprache an allen hörgeschädigten Schulen verwendet werden MUSS (kein "soll" oder "darf") und die Gebärdensprache als Minderheitensprache anerkannt wird.

 Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen
 

Weshalb dies wichtig ist

Schulen für Gehörlose unterrichten keine Gebärdensprache

In den meisten deutschen Gehörlosenschulen werden die Schüler nicht in Deutscher Gebärdensprache als Unterrichtssprache unterrichtet. In Deutschland leben rund 80.000 Gehörlose und Millionen Schwerhörige. Die Wissenschaftsgemeinde diskutiert seit Jahrzehnten darüber, ob das Erlernen der Gebärdensprache für diese Menschen sinnvoll sei. Häufigstes Gegenargument: Dadurch würden die Betroffenen aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Stattdessen sollten die Schüler die Lautsprache erlernen und benutzen. Kritiker wenden ein, dass nur 30 Prozent der gesprochenen Sprache von den Lippen abgelesen werden kann und die lautsprachliche Kommunikation somit meist eine sehr mühsame ist. In den Medien wird das Thema bestenfalls als fachpädagogische Debatte behandelt.


Es ist einfach grausam und schrecklich, an Gehörlosenschulen nicht gebärdensprachlich zu unterrichten! Dabei geht ständig eine Vielzahl wichtiger Informationen verloren.

Um LehrerInnen zu verpflichten, die Gebärdensprache als Unterrichtssprache zu benutzen, muss die Gebärdensprache als Minderheitssprache oder Amtssprache eingeführt werden. Neben Dänisch in Schleswig-Holstein, Jenisch, Niederdeutsch, Nordfriesisch, Romani, Saterfriesisch und Sorbisch haben wir gehörlosen Menschen ja auch einen Anspruch auf die Rechte, die die Nutzung einer Minderheitssprache mit sich bringt! So würde die Bildung gehörloser und schwerhöriger Menschen erheblich verbessert!


DIESE PETITION UNTERZEICHNEN
Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen

2012-06-19

netzwerkB » Blog Archiv » Hungern gegen das Nichtstun

 

Hungern gegen das Nichtstun


taz.die tageszeitung 16/17. Juni 2012
Für seinen Einsatz gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen war Norbert Denef für den taz Panter Preis 2011 nominiert. Seit einer Woche ist er im Hungerstreik
 

Beschwerde

Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag. Unser Ziel ist es, mit der Klage von Norbert Denef die Fristen in Deutschland zu durchbrechen.
Unterschriften bisher:
21.937

netzwerkB » Blog Archiv » Hungern gegen das Nichtstun


 "Report Mainz" berichtet über neue Studie

Tausende behinderte Frauen sexuell missbraucht

Junges Mädchen als Opfer von häuslicher Gewalt (Foto: picture alliance / Photoshot) Großansicht des Bildes Viele Frauen mit Behinderungen sind Opfer von psychischen und körperlichen Übergriffen. 

  Tausende behinderte Frauen sind in deutschen Heimen sexuell missbraucht worden. Nach Informationen des ARD Politikmagazin "Report Mainz" haben sechs Prozent der Frauen mit geistiger Behinderung in Heimen und Werkstätten Übergriffe erlitten. Das Magazin beruft sich dabei auf eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

 http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch204.html


 

2011-12-27

Eltern klagen über prekäre Hortsituation - mz-web.de

Wittenberg

Eltern klagen über prekäre Hortsituation

VON SILVIA DAMMER, 26.12.11, 20:15h, aktualisiert 26.12.11, 20:51h
Rebekka und Tom Riedel
Rebekka und Tom Riedel stehen vor dem geschlossenen Hort der Schule «Sonnenschein». (FOTO: THOMAS KLITZSCH)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
WITTENBERG/MZ. Der achtjährige Tom Riedel ist ein lebhafter Junge, manchmal kaum zu bändigen. Er besucht wie Noa Dürr und andere behinderte Kinder die Förderschule "Sonnenschein" in Wittenberg.
Im vergangenen Schuljahr konnten er und seine Freunde sich nach dem Unterricht noch von 14 bis 15.30 Uhr im dortigen Hort austoben und waren gut aufgehoben, während die Eltern ihrer Arbeit nachgingen. Seit dem neuen Schuljahr jedoch gibt es ein Problem: Nach einem Erlass des Kultusministeriums vom August dieses Jahres ist auch an Förderschulen der Blockunterricht eingeführt worden. Die Unterrichtszeiten haben sich bis 15 Uhr verlängert. Zur Absicherung dieser Zeiten ist das Hortpersonal mit in den Schulunterricht eingebunden. Auch die lerntherapeutischen Angebote für die Ferien sind enorm eingeschränkt worden. Für Förderschüler gibt es also quasi kein Hortangebot mehr, weder vor oder nach der Schule, noch ausreichend in den Ferien.
Erhebliche Herausforderung
Berufstätige Eltern behinderter Kinder stehen damit vor der Herausforderung, eine ganztägige Ferienbetreuung für ihre Kinder zu finden. Und das für immerhin neun Wochen im Schuljahr. Der Jahresurlaub reicht da nicht aus.
Weil diese Situation nicht nur Eltern im Landkreis Wittenberg, sondern überall in Sachsen-Anhalt betrifft, hat die Bitterfelder Elterninitiative "Kinderseelen" am 16. Dezember dem Magdeburger Landtag eine Petition mit insgesamt 6 893 Unterschriften übergeben. Damit fordert sie die Politiker auf, bis spätestens zum zweiten Schulhalbjahr 2011 / 2012 die nachschulische und Ferienbetreuung sowie deren Finanzierung rechtssicher und damit verbindlich bis zum Ende der Schulzeit für geistig behinderte Förderschüler zu regeln und "interdisziplinäre inklusive Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in den Förderschulen (IBiF)" zu schaffen, die kontinuierlich Bildung, Betreuung und Freizeitgestaltung anbieten.
Eltern klagen über prekäre Hortsituation - mz-web.de

2011-12-25

MSIF überreicht Petition an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte

  • 16.12.2011

MSIF überreicht Petition an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte

23.987 Menschen aus 143 Ländern unterzeichneten eine Petition, mit der Arbeitgeber und Entscheidungsträger aufgefordert werden, Menschen mit MS zu ermöglichen, im Berufsleben zu verbleiben und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern: Im Namen der Internationalen MS-Gesellschaft (MSIF) und ihren Mitgliedsorganisationen, zu denen auch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft gehört, überreichte MSIF-Geschäftsführer Peer Baneke, die Unterschriftenliste in Genf an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay.

Peer Baneke überreicht die Petition an Navi Pillay, UN-Hochkommissarin für MenschenrechteAm Vorabend zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen nahm die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay (links), die Petition entgegen, die von der MSIF und ihren Mitgliedsorganisationen weltweit als Teil der Welt MS Tag-Kampagne ins Leben gerufen wurde. "Vielen Dank an die mehr als 23.900 Menschen, die unsere Petition unterzeichneten, um Arbeitgeber und Entscheidungsträger aufzurufen, das Leben von Menschen mit MS zu verbessern", freute sich MSIF -Geschäftsführer Peer Baneke über die große Resonanz.

Inakzeptable Hindernisse im Beruf für Menschen mit MS

Navi Pillay hob die "inakzeptablen Hindernisse" hervor, mit denen sich Menschen mit MS, und andere Menschen mit Behinderungen in allen Teilen der Welt im Berufsleben konfrontiert sehen - ob bei Bewerbung, Einstellung, im Arbeitsalltag, in Bezug auf den Fortbestand der Beschäftigung, den beruflichen Aufstieg und auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen.
"Die überwiegende Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten hat erkannt, welche Bedeutung dem Recht von behinderten Frauen, Männern und Kindern auf gleiche Lebensqualität wie alle anderen zukommt", sagte sie. "Jetzt müssen sie dringend das Versprechen des Übereinkommens in die Realität umsetzen, Menschen mit Behinderungen einstellen und ihnen ermöglichen, in einem Umfeld zu arbeiten, das offener, integrativer und zugänglich für Menschen mit Behinderungen ist".

DMSG - Multiple Sklerose News: DMSG Aktuell - MSIF überreicht Petition an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...