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2014-02-05

Paradise Lost – warum wir neue Wege zur Hilfsmittelversorgung brauchen | Blind-Text


Paradise Lost – warum wir neue Wege zur Hilfsmittelversorgung brauchen
 




Ipad

Es müssen paradiesische Zustände gewesen sein: noch vor nicht allzu langer
Zeit konnte man ein Hilfsmittel bei der Krankenkasse beantragen und die
haben es, nach einer aus ihrer Sicht angemessenen Wartezeit, die einen
Hauch von Planwirtschaft hatte – bezahlt. Heute sind Ablehnungsschreiben
scheinbar fest in den Druckern der KKs verankert, die Wartezeit
erinnert aber immer noch an die Sowjetunion.

Gleichzeitig hat sich der Pool an Hilfsmitteln unglaublich erweitert.

Paradise Lost – warum wir neue Wege zur Hilfsmittelversorgung brauchen | Blind-Text

2014-01-14

Eigeninitiative lohnt sich nicht - taz.de


  • 11.01.2014

Eigeninitiative lohnt sich nicht

BÜROKRATIE 
Ein gehörloser Langzeitarbeitsloser will raus aus dem Schlamassel und sucht sich einen Ausbildungsplatz. Doch der Behördendschungel macht ihm einen Strich durch die Rechnung: Die Absicherung des Lebensunterhalts hat er verloren
VON SUSANNE MEMARNIA

- taz.de

2014-01-11

Therapie: Eltern zeigen das Jugendamt an | Wesseling - Kölner Stadt-Anzeiger

Therapie Eltern zeigen das Jugendamt an

Erstellt

Die Anzeigen liegen der Staatsanwaltschaft vor. Foto: dpa
Mehrere Eltern haben Anzeige gegen das Wesselinger Jugendamt erstattet. Demnach sollen in mehreren Fällen Hilfen bei Dyskalkulie, Autismus und ähnlichem verweigert oder Anträge gar nicht erst angenommen worden sein.  Von

Therapie: Eltern zeigen das Jugendamt an | Wesseling - Kölner Stadt-Anzeiger

2013-11-11

Behindertentheater in S-Mitte: Von Amt zu Amt und zurück - Stuttgart-Mitte - Stuttgarter Zeitung

Behindertentheater in S-Mitte Von Amt zu Amt und zurück

Marc Schieferecke, 11.11.2013 09:00 Uhr
S-Mitte - Womöglich endet mit dem Jahr 2013 für Axel Clesle ein scheinbar endloser Fußweg. „Das Kulturamt schickt mich zum Jugendamt, das Jugendamt schickt mich zurück“, sagt er – bei dem Versuch, einen dauerhaften Zuschuss für seine Theatergruppe der Kulturinitiative Bohnenviertel zugesprochen zu bekommen. In der spielen behinderte und nichtbehinderte Jugendliche gemeinsam mit professionellen Musikern. Letztere verlangen für die Auftritte zwar kaum mehr als das Fahrtgeld, aber das verlangen sie.
Dafür wünscht sich Clesle einen Zuschuss der Stadt – gleiches gilt für den Bezirksbeirat Mitte. Nur: Schon die Frage, bei wem er dafür einen Antrag abgeben soll, kann Clesle auch nach zehn Jahren des Bemühens nicht recht beantworten.

Behindertentheater in S-Mitte: Von Amt zu Amt und zurück - Stuttgart-Mitte - Stuttgarter Zeitung

2013-07-27

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde"

Reinhard Jellen 27.07.2013

Heidi Steffen über den Umgang der Job-Center mit hörgeschädigten Menschen. Teil 1

Heidi Steffen, die mit ihrem Verein Durchblick Hörgeschädigte betreut, ist der Meinung, dass in deutschen Job-Centern auf die Kommunikationsschwierigkeiten von arbeitslosen Hörgeschädigten zu wenig Rücksicht genommen wird und dass sie von Fallmanagern rüde behandelt und diskriminiert werden. Im Telepolis-Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen.

"Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde" | Telepolis

2013-07-23

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe - Panorama - Rhein-Zeitung

22.07.2013

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe

St. Goar - Noah ist vier Jahre alt. Und blind. Obwohl er bei seinen Pflegeeltern bestens versorgt ist, will ihn sein Vormund ohne Angabe von Gründen in ein Heim für mehrfach Behinderte stecken. Am Montag spitzte sich die Lage zu.

Streit um blindes Pflegekind: Pflegeeltern verweigern Herausgabe - Panorama - Rhein-Zeitung

2013-06-16

München streicht Schwerstbehinderten die Grundsicherung - Bayern - Süddeutsche.de



Keine Grundsicherung für Schwerstbehinderten Überlebenskampf im Rollstuhl

Froschatmungsdozent Ferdinand Schießl in seinem Rollstuhl.

Froschatmungsdozent Ferdinand Schießl kämpft mit der Stadt München um die Grundsicherung.

(Foto: Catherina Hess)

Trotz Schwerstbehinderung kann Ferdinand Schießl einigermaßen selbstbestimmt leben. Unter anderem dank eines speziellen Vertrags mit der Krankenkasse. Genau daran stößt sich aber die Stadt München. Nun geht dem Mann im Rollstuhl das Geld aus.

Von Thomas Hahn
München streicht Schwerstbehinderten die Grundsicherung - Bayern - Süddeutsche.de

Münchner Sozialamt – Schande und Scheinheiligkeit | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren

Münchner Sozialamt macht sich kundig und lenkt ein | kobinet-nachrichten

Irgendwann hat auch die Unmenschlichkeit Grenzen - BIZEPS-INFO

2013-06-13

Betreuung in WG, Heim oder zu Hause?: Mutter eines Behinderten sorgt sich | Weißenfels - Mitteldeutsche Zeitung

Betreuung in WG, Heim oder zu Hause?: Mutter eines Behinderten sorgt sich

13.06.2013

Von Petra Wozny
Annelie Herrmann aus Leißling möchte ihren behinderten Sohn Robert in eine Wohngemeinschaft schicken, die die Integra ab 2014 in Weißenfels plant. Dafür ist ein persönliches Budget hilfreich, mit dem eine zeitweise externe Betreuung finanziert werden kann. Im Sozialamt ist man der Meinung, dass das auch in der Familie erledigt werden kann.

Betreuung in WG, Heim oder zu Hause?: Mutter eines Behinderten sorgt sich | Weißenfels - Mitteldeutsche Zeitung

2013-02-15

Machtlos?! | Aids und Behinderten Selbsthilfe


Machtlos?!

14. Februar 2013  von






Machtlos fühlen sich viele Menschen insbesondere wenn es um Menschen geht die tagtäglich die soziale Härte der Behörden ertragen müssen. Es ist kein spezifisches Problem von Menschen mit Behinderung. Ich vermag auch nicht zu urteilen ob Menschen mit Behinderung durch den Machtmissbrauch der Behörden bzw. deren Mitarbeiter-innen schlimmer betroffen sind.
Fakt ist Menschen beantragen Leistungen die Ihnen vom Gesetz her zustehen.
Fakt ist die beantragten Leistungen werden gänzlich versagt oder die Erreichbarkeit unmöglich gestaltet.
Was sind die Aufgaben einer Leistungsbehörde und deren Mitarbeiter-innen?

Machtlos?! | Aids und Behinderten Selbsthilfe

2012-12-16

Petition zur Durchsetzung des Willkürverbotes gestartet -- kobinet


16.12.2012 - 16:28

Petition zur Durchsetzung des Willkürverbotes gestartet.

Falkensee (kobinet) Klaus Gruner hat auf openpetition.de einen Aufruf zur Unterstützung einer Petition gestartet. Ziel ist es, den § 339 StGB – Rechtsbeugung zu ändern. Im Aufruf schreibt er unter anderem: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich (Artikel 3 GG Abs.1). Dieser Grundsatz gilt für die Verpflichtung zur Einhaltung aller Gesetze und für alle Bürger, unabhängig davon, ob sie privat handeln, als Politiker, in einer Führungsposition oder als Mitarbeiter im Staatsdienst, im Rechtssystem oder der Wirtschaft tätig sind oder sich freiwillig engagieren. Eine einschränkende Auslegung bei der Strafbarkeit darf nicht geduldet werden. Wer gegen Gesetze verstößt, muss sich immer dafür verantworten, egal auf welcher Seite des Gesetzes sie/er steht!“

Die kobinet-Nachrichten berichteten bereits von Versuchen beispielsweise des Bundesverbandes Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen, gegen Behördenvertreter, angefangen beim Landrat bis runter zur Sachbearbeiter, rechtlich vorzugehen. Gestern empfahl ForseA e.V. seinen Mitgliedern in einem Rundschreiben, diese Petition zu unterstützen.
Petition zur Durchsetzung des Willkürverbotes gestartet -- kobinet

2012-11-01

Aug'-in-Aug'-Betroffenheit - mehr als Heuchelei? -- kobinet

31.10.2012 - 08:28

Aug'-in-Aug'-Betroffenheit - mehr als Heuchelei?.

Eine Betrachtung von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz

Hollenbach (kobinet) Eine junge Frau ist im Verkehr verunglückt. Sie hatte keine Schuld, sie war nur zum verkehrten Zeitpunkt am verkehrten Platz. Um ihre Persönlichkeitsrechte zu schützen und nicht in ein laufendes Verfahren einzugreifen, bleibe ich hier im Fiktiven. Die Frau wird schwer verletzt und musste mehrfach operiert werden. Zu der akuten gesundheitlichen Sorge kommt nun auch die über ihr zukünftiges Leben hinzu. Die Klinik will sie möglichst bald loshaben, denn bis zu einem gewissen Zeitpunkt macht sie Gewinn, der aber mit jedem Tag kleiner wird. Nach diesem Tag macht die Klinik Verlust und das mit jedem Tag mehr. So ist das Drängen der Klinik als Wirtschaftsbetrieb erklärbar. Der soziale Dienst der Klinik reagiert nach eingespielten Reflexen und fragt nach, in welches Heim die Frau denn will. Da die Frau gerade dies nicht will, fällt sie angesichts der Alternativlosigkeit des Angebotes in ein tiefes Loch, das ihrem Heilungsprozess gar nicht zuträglich ist. 


Nun könnte der Sozialhilfeträger seine Sternstunde gekommen sehen. Dieser ist laut Gesetz auch ohne Antrag nur aufgrund der Kenntnis der Notlage verpflichtet, initiativ zu werden. Er bleibt jedoch in sicherer Deckung und lässt diese Bürgerin unseres Landes hilflos in der Klinik schmoren. Wenn man die schönen Gesetzestexte liest und die hehren Worte aus den Parlamenten glaubt, versteht man das nicht. Tatsache ist, dass Kostenträger ungestraft Gesetze brechen können, indem sie solchen Opfern die für sie passenden Hilfen vorenthalten. Die Parlamentarier wissen dies und machen nichts. Bei der Veranstaltung im Deutschen Bundestag traf eine Phalanx behinderter Menschen auf ein kleines Häuflein von Abgeordneten. Die Politprominenz hatte sich nach einer fernsehgerechten Visite sehr rasch wieder aus dem Staub gemacht. In den folgenden Gesprächen durften sich die behinderten Menschen dann anhören, dass man ja gar nicht gewusst hatte, wie feindlich Kostenträger mit den hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern umgehen. Zur Wochenmitte dagegen konnte man in der Anhörung im Gesundheitsausschuss einen gegenteiligen Eindruck gewinnen. Dort konnten Vertreter von öffentlich-rechtlichen Organisationen noch kundtun, dass bestehende Gesetze aus Kostengründen ignoriert werden müssen. Es ist einfach die Betroffenheit, die uns in persönlichen Gesprächen gezeigt wird, wenig glaubwürdig, wenn man die Reaktionen vor- und nachher betrachtet...
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Aug'-in-Aug'-Betroffenheit - mehr als Heuchelei? -- kobinet

2012-10-26

Hartz-IV-Schicksal: Ausgemustert vom Amt - Freie Presse - Seite 1

Hartz-IV-Schicksal: 

Ausgemustert vom Amt

Erklärt das Jobcenter Betroffene aus Kostengründen für psychisch krank?

Chemnitz. Mehrere Hundert Hartz-IV-Bezieher müssen sich pro Jahr allein in Chemnitz dem Psychologischen Dienst der Arbeitsagentur vorstellen. Mit bisweilen fatalen Folgen, wie der Fall eines 32-jährigen Qualifizierungswilligen zeigt. Mehrere Bildungsträger attestierten ihm eine hervorragende Eignung und Motivation für eine Umschulung. Da erklärte ihn die Behörde kurzerhand für psychisch behindert.

Hartz-IV-Schicksal: Ausgemustert vom Amt - Freie Presse - Seite 1

2012-10-22

Podcast zum Jour fixe Arbeit -- kobinet

21.10.2012 - 10:59

Podcast zum Jour fixe Arbeit.

Berlin (kobinet) Ein Bürokratiemarathon bis zum Job-Beginn, keine Arbeitsassistenz bei Praktika, skeptische Arbeitgeber, niedrige Werkstattlöhne - Die Liste der Hürden ist lang für Menschen mit Behinderung auf dem 1. und 2. Arbeitsmarkt. So die Kurzinformation über den Jour fixe in der Berliner Villa Donnersmarck.

In einem ausführlichen Bericht zum Hören, Lesen und Anschauen ist auch von Erfolgsgeschichten die Rede. Wie mühselig sie erkämpft werden müssen zeigt das Beispiel des Auszubildenden Alexander Abasov und von Martin Keune, Inhaber einer Berliner Werbeagentur. Keune wollte im vergangenen Jahr dem Spastiker Alexander Abasov einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter geben. Schon im Frühjahr nahm er erste Kontakte auf:

Podcast zum Jour fixe Arbeit -- kobinet

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern - Freie Presse

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern

Krankenkasse verweigerte Alleinerziehender zunächst dringend nötige Haushaltshilfe

Plauen. Letztes Jahr eine Gallen-OP, jetzt die Operation im Unterleib: Maria Siems, eine junge Mutter aus Plauen, macht eine schwere Zeit durch. "Eigentlich gehöre ich ins Bett, um mich von der Operation zu erholen. Aber das kann ich nicht, weil ich seit zwei Wochen meiner Krankenkasse hinterherrenne", sagt Maria Siems. Sie ist alleinerziehend und könnte während der Genesung eine Haushaltshilfe bezahlt bekommen - so steht es in der Satzung ihrer Kasse, der DAK.
Die kann sie gebrauchen. Emma, 7, und Pascal, 8, ihre beiden Kinder, sind schwer behindert und haben Pflegestufe 3. Emma sitzt im Rollstuhl, muss getragen und ins Bett gehoben werden. Nach ihrer OP soll sich Maria Siems mindestens sechs Wochen schonen und nicht schwer heben, damit die Wunde heilen kann. Das empfehlen ihre Ärzte.
Eine Schonfrist, die nicht in die Satzung der Kasse passt. Maria Siems ist innerhalb zu kurzer Zeit zu oft operiert worden. Denn nach der DAK-Satzung besteht der Anspruch auf Haushaltshilfe binnen Drei-Jahres-Frist für zwölf Wochen. Da die junge Mutter vergangenes Jahr eine Gallen-OP hatte und zuvor wegen eines Traumas in Behandlung war, hat sie einen großen Teil des Kontingents bereits aufgebraucht. Statt für sechs Wochen bewilligte ihr die DAK die Hauswirtschafterin nur für zwei Tage, je zwei Stunden. "Das klingt wie ein Witz. Wer kocht den Kindern Essen? Wer macht sie für die Schule fertig, wenn ich es nicht kann?" sagt Maria Siems, 28.

Plauen: Nach OP sitzt Mutter allein da mit zwei behinderten Kindern - Freie Presse

2012-10-01

Mutter einer behinderten Tochter kämpft um mehr staatliche Leistungen - Nachrichten Mindelheim - Augsburger Allgemeine

27. September 2012 12:01 Uhr

Soziales

Mutter einer behinderten Tochter kämpft um mehr staatliche Leistungen

Weil sie mehrere Entscheidungen der Behörden als ungerecht empfindet, ist die Unterallgäuerin vor Gericht gezogen. Die 50-Jährige sieht sich als Sprachrohr aller Betroffenen
„Viele behinderte Menschen können sich nicht wehren“, sagt die Mutter einer schwerbehinderten Tochter aus dem Unterallgäu. Vor Gericht kämpft die 50-Jährige um mehr staatliche Leistungen.
Unterallgäu Nein, um Geld gehe es ihr nicht, sagt sie, vielmehr ums Prinzip. Deshalb hat sich Ursula Huber (Name geändert) entschieden, gegen Bescheide des Sozialamts des Landkreises und der Familienkasse in Kempten zu klagen. In beiden Fällen kämpft die Mutter einer 26 Jahre alten schwerstbehinderten Tochter um mehr staatliche Leistungen. Zum einen stößt Huber sauer auf, dass mit der Hartz-IV-Reform im Jahr 2011 der Regelsatz für die Grundsicherung bei behinderten Menschen, die dauerhaft erwerbsgemindert sind und als Erwachsene weiter bei ihren Eltern leben, von 345 auf 299 Euro gesenkt wurde. Das ist aus Sicht von Huber und ihrer Anwältin Claudia Basener schlicht ein Unding.
Zwischen 2010 und 2011 habe Hubers Tochter noch den vollen Regelsatz erhalten, erklärt Basener. Mehrere Gerichte hatten bestätigt, dass volljährige Behinderte auch dann die volle Summe bekommen, wenn sie zu Hause wohnen. Mit der Hartz-IV-Reform jedoch verringerte sich der Betrag. Gegen diese Kürzung zieht Ursula Huber mit ihrer Anwältin nun beim Sozialgericht in Augsburg zu Felde. Damit sieht sich die Unterallgäuerin nicht nur als Sprachrohr ihrer Tochter, sondern aller Behinderten, die von der Senkung betroffen sind. „Viele Behinderten können sich in so einem Fall nicht wehren“, sagt Huber.

Soziales: Mutter einer behinderten Tochter kämpft um mehr staatliche Leistungen - Nachrichten Mindelheim - Augsburger Allgemeine

2012-09-28

Wartefristen: Behinderte schimpfen über Kreisverwaltung • Lauenburg • Lokales • LN-Online


Wartefristen: Behinderte schimpfen über Kreisverwaltung
Vereinigung moniert die Arbeit der Behörde: „Die lassen es immer bis zur Klage kommen.“
Drei Frauen klagen über den Kreis und dessen Umgang mit behinderten Menschen: von links Sabine Hübner, Angelika Mincke und Petra Marek.
Foto: Norbert Dreessen 
Ratzeburg – Vereinigung moniert die Arbeit der Behörde: „Die lassen es immer bis zur Klage kommen.“

Wartefristen: Behinderte schimpfen über Kreisverwaltung • Lauenburg • Lokales • LN-Online

2012-08-07

Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V. - Schreiben an Bundespräsident Joachim Gauck

Grafiklink: ForseA-Logo - Link nach Home 

Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


ForseA e.V., Hollenbach, Nelkenweg 5, D-74673 Mulfingen

per eMail: bundespraesidialamt@bpra.bund.de

Bundespräsident
Joachim Gauck
Spreeweg 1
10557 Berlin



Diesen Brief schreibt Ihnen
Gerhard Bartz
Vorsitzender


Hollenbach, den 1. August 2012

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

mit Schreiben vom 19. April gratulierten wir Ihnen zu Ihrem Amt als neuer Präsident unseres Landes. Wir berichteten, dass die Bundesregierung nicht daran denkt, das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen, kurz UN-Behindertenrechtskonvention genannt, ernsthaft mit Leben zu erfüllen. Mit Schreiben vom 30.04.2012 (Geschäftszeichen 13-451 05-150-1/12) wurde dieser Brief von Frau Petra Maria Jung aus Ihrem Hause beantwortet. Angesichts der damaligen sicherlich hohen Anzahl der Gratulationen ein nachvollziehbares Vorgehen.
Nach einem Vierteljahr, in dem Sie tiefere Einsichten in das Wesen unserer sozialen Wirklichkeit gewinnen konnten, wenden wir uns nochmals hoffnungsvoll an Sie. Behindertenpolitisch leben wir seit Legislaturbeginn in einem Zustand der Stagnation. Am Anfang hatte die Regierung noch Scheinaktivitäten gezeigt, als sie an den Selbsthilfeverbänden vorbei beispielsweise einen "Nationalen Aktionsplan" erstellt hat. Nach verheerenden Kritiken aus den Reihen behinderter Menschen wurde auch dieses Thema öffentlich nicht weiter verfolgt.
Wir können uns nicht noch weiteren Stillstand leisten.
Behinderte Menschen in unserem Land haben große Hoffnungen in diese Konvention gesetzt. Bislang handelt nur die Rechtsprechung entsprechend. Diese interpretiert bestehende (von der Regierung nach wie vor als aktuell bezeichnete) Sozialgesetze im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Leider haben Menschen mit Behinderung überwiegend weder die Zeit noch das Geld, ihr Recht gerichtlich zu erstreiten. Denn erstens verstreicht deren oft knapp bemessene Lebenszeit und zweitens muss für eine anwaltschaftliche Vertretung viel Geld zusätzlich bezahlt werden. Recht ist in diesem Land für Arme mitunter unerschwinglich geworden.
Kostenträger – allen voran die Träger der Sozialhilfe – nutzen dies sehr oft schamlos aus. Dabei können sie sich noch dazu auf die Bundesregierung berufen, die sich der unverfälschten Umsetzung der Konvention nach wie vor verweigert. Viele Menschen werden daher beispielsweise immer noch von Amts wegen von Heimeinweisung bedroht, weil sie sich die rechtliche Gegenwehr nicht leisten können. Und wenn ein überörtlicher Sozialhilfeträger von der ersten Instanz zur Einhaltung bestehender Gesetze verurteilt wird, geht dieser eben in die nächste Instanz. Diese Verhandlungen können in der Regel nur dadurch für ihn gewonnen werden, wenn der behinderte Mensch aufgeben muss.

 Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
Sie haben in Ihrer Antrittsrede die Freiheit gepriesen. Diese Freiheit gilt für alle Menschen! Unsere Verfassungsrechte dürfen nicht unter Kostenvorbehalt gestellt und auch nicht nach Belieben interpretiert werden. Von wenigen Ausnahmen (wie beispielsweise das SGB IX) hat sich auf dem Gebiet der Rechte behinderter Menschen in den letzten Jahrzehnten nicht sehr viel getan. Nach wie vor werden wir von Kostenträgern als lästige Bettler behandelt, die überzogene Forderungen stellen. Wir sind von der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung abgehängt. Nach wie vor müssen wir lesen, dass unsere Vorstellungen von einem Leben mitten in der Gemeinde "dem Steuerzahler" nicht zugemutet werden können.

Und nach wie vor wird nahezu die gesamte Eingliederungshilfe dafür ausgegeben, dass Menschen draußen vor der Stadt und möglichst noch hoch auf einem Berg in ein "Heim" ausgegliedert werden. Wie soll eine Gesellschaft Inklusion lernen, wenn selbst für Kinder Aussonderungseinrichtungen in Gestalt von Sonderkindergärten geschaffen werden, die nach wie vor amtlicherseits mit Menschen versorgt werden?
Im Vertrauen auf den Pragmatismus der Politik haben Kommunen und Wohlfahrtsindustrie Überkapazitäten geschaffen. Dies kann und darf nicht zum Nachteil der Menschen mit Behinderungen führen. Durch die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen wurden behinderte Menschen hierzulande in ihren Menschenrechten bestärkt. Wir lassen uns diese nicht ausreden oder abhandeln.
Wir erhoffen uns von Ihnen tatkräftige Unterstützung! Dass Sie fähig sind, auch außerhalb des politischen Mainstreams zu denken, haben Sie bereits unter Beweis gestellt. Lassen Sie behinderte Menschen daran partizipieren!
Als größter deutscher Verband der Behindertenselbsthilfe in Sachen Assistenz erhoffen wir von Ihnen eine positive und dezidierte Antwort. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
FORUM SELBSTBESTIMMTER ASSISTENZ BEHINDERTER MENSCHEN E.V.

2012_08_01_an_Bundespraesident.pdf (application/pdf-Objekt)

2012-07-28

Endlich ein Integrationshelfer für Wiesbadener Jungen

Wiesbaden 

Endlich ein Integrationshelfer für Wiesbadener Jungen

27.07.2012 - WIESBADEN
Von Katja Rietze
Der kleine Nabil (Name von der Redaktion geändert) hat eine schnelle Auffassungsgabe, vor allem wenn es um technische Geräte geht. Aber manchmal, so erzählen seine Eltern, reagiert er gar nicht auf Ansprache. Dann lebt er in seiner eigenen Welt. Der siebenjährige Nabil ist Autist.
Hilfe für Eingliederung
Nabil hat im vergangenen Schuljahr die Vorklasse in der Grundschule Sauerland besucht. Ob er nach den Sommerferien dort in die erste Klasse gehen kann, ist unklar. Denn Nabil braucht einen Integrationshelfer, einen Menschen, der ihn im Unterricht und im Umgang mit anderen unterstützt. (..)
Seit einem Jahr kämpfen die Eltern von Nabil dafür mit der Jugendhilfe vom Amt für Soziale Arbeit. (...) „Diese lange Wartezeit von fast einem Jahr ist für betroffene Familien nicht hinnehmbar.“ Es sei anmaßend vom Amt, dass sich Familien, die mit behinderten Kindern ohnehin belastet seien, für ihr Recht rechtfertigen müssten. Ob Nabil nach den Sommerferien die 1. Klasse der Grundschule Sauerland besuchen kann, ist indes noch nicht klar. In der Schule war jetzt in den Ferien niemand zu erreichen. In einer Schule für Lernhilfe jedenfalls sei Nabil nicht gut aufgehoben, bescheinigten Experten. Sie sehen keinen sonderpädagogischen Förderbedarf. Nabil brauche nur Hilfe für die Teilhabe am normalen Unterricht.

Wiesbadener Kurier - Endlich ein Integrationshelfer für Wiesbadener Jungen

„Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“ | WAZ.de

Meschede

„Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“

27.07.2012 | 18:57 Uhr
„Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“
Ralf Gersthagen.
Meschede.   Ralf Gersthagen organisiert sein Leben vom Rollstuhl aus. Assistenten helfen ihm dabei

Ralf Gersthagen leidet an fortschreitender Muskel-Dystrophie. Er kann nicht laufen und nicht stehen, die rechte Hand nutzt er um den E-Rolli zusteuern. Auch seine Armmuskeln funktionieren kaum. Einen Keks kann er essen, eine Tasse halten - unmöglich. „Aber ich kann denken und kommunizieren“, betont der gelernte technische Zeichner, der seit Dezember 2011 mit Assistenz in einer eigenen Wohnung in Meschede lebt.
„Ich verlange nur den Respekt, der jedem gebührt - nicht mehr und nicht weniger“ | WAZ.de

2012-07-16

Der lange Weg zum Ausweis: Behinderte verzweifeln an Berliner Behörden - Berlin - Tagesspiegel

Der lange Weg zum Ausweis 

 

Behinderte verzweifeln an Berliner Behörden

00:00 Uhrvon
Behinderte Menschen müssen sich in Berlin mit langsamen Behörden herumschlagen. Foto: dpa
Behinderte Menschen müssen sich in Berlin mit langsamen Behörden herumschlagen. - Foto: dpa
Ärztliche Gutachter trödeln, Fachpersonal ist schwer zu finden, Bearbeiter dürfen weniger entscheiden: In Berlin müssen Betroffene bis zu einem Jahr warten, um als Schwerbehinderte anerkannt zu werden.
Der lange Weg zum Ausweis: Behinderte verzweifeln an Berliner Behörden - Berlin - Tagesspiegel
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