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2014-02-17

Interview: Wer bekommt die Chance zum Leben? - Berliner Büro - Rhein-Zeitung

Interview: Wer bekommt die Chance zum Leben?

Berlin/Trier
- Im Bundestag will die Trierer Grünen-Abgeordnete Corinna Rüffer als
behindertenpolitische Sprecherin für das gemeinsame Lernen und Arbeiten
von Behinderten und Nichtbehinderten werben. Ihre kleine Tochter hat das
Down-Syndrom und geht in einen „normalen“ Kindergarten. Rüffer sagt,
man müsse manches einfach wagen, damit sich im Zusammenleben von
Behinderten und Nichtbehinderten etwas bewegt.
Das Interview führte Rena Lehmann

Interview: Wer bekommt die Chance zum Leben? - Berliner Büro - Rhein-Zeitung

2014-02-14

Wärst du lieber tot? | kobinet-nachrichten



Wärst du lieber tot?

Veröffentlicht am


von Ottmar Miles-Paul



Verena Bentele

Verena Bentele
© Irina Tischer


Berlin
(kobinet) "Wärst Du lieber tot?" lautet der Titel eines Dokumentarfilms
über schwerstkranke und behinderte Menschen, der erzählt, warum das
Leben lebenswert ist. Der Film wird am 6. März um 19.00 Uhr im
Kleisthaus in der Mauerstraße 53 in Berlin gezeigt. Im Anschluss an den
Film findet ein Gespräch mit Verena Bentele, der Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, statt.

Wärst du lieber tot? | kobinet-nachrichten

2013-12-25

Joni Eareckson Tada Urges Prayer as Belgium May Legalize Euthanasia for Disabled Children


Joni Eareckson Tada Urges Prayer as Belgium May Legalize Euthanasia for Disabled Children



Joni Eareckson Tada
Joni Eareckson Tada
I am dismayed that the Belgium Parliament may soon legalize euthanasia for children with disabilities. The irony is that this same parliament in 2009 ratified the U.N. Convention on the Rights of Persons With Disabilities (CRPD).
Article 10 in the CRPD clearly declares, "States Parties reaffirm that every human being has the inherent right to life and shall take all necessary measures to ensure its effective enjoyment by persons with disabilities on an equal basis with others."
How can, on one hand, Belgian legislators insist that people with disabilities have 'the inherent right to life' yet extend a so-called right to die to not merely adults but, shockingly, to minors who feel burdened by their disability?
Joni Eareckson Tada Urges Prayer as Belgium May Legalize Euthanasia for Disabled Children

2013-07-19

Gegen Behinderte Menschen-lebensunwürdiges Leben?! » Politik & Weltgeschehen » Forum - kleiderkreisel.de

Hallo,
(...)
Ich habe eine drei Jahre jüngere Schwester(Sie ist 12). Sie ist körperlich und geistig behindert, für alle denen es was sagt; sie hat Leukodystrophie und Epilepsie, aber welche Behinderung sie wirklich hat finden die Ärtze nicht raus, bis jetzt gibt es nur 2 weitere Kinder mit dem gleichen Schicksal. Meine Schwester kann also nicht reden und nicht laufen, sie kann sich nur unkontrolliert bewegen(wie eine Gummipuppe), aber sie sieht ihr Umfeld, erkennt bekannte Personen und kann auch hören was wir reden. Ob sie es versteht weiss keiner, aber sie kann freudige Lachtöne von sich geben. Ich denke das meine Schwester glücklich ist, da sie viel Lacht, man merkt es ja Blume . Allerdings gibt es Personen, die ernsthaft zu mir und meinen Eltern gemeint haben, das wir sie sofort in ein Heim abschieben sollen, da es sonst nur unnötig teuer und anstrengend wird, aber was mich am meisten wütend und betroffen macht ist, das manche Leute sagen das sie ein LEBENSUNWÜRDIGES LEBEN hat... Ich finde jeder Mensch hat das Recht zu leben, auch wenn sie nur im Rollstuhl sitzt, wir kümmern uns sehr gut um sie, es ist zwar wirklich anstrengend und teuer aber auch sie hat das Recht am Leben teilzuhaben. Wenn ich diese Leute so was sagen höre könnt ich echt richtig ausrasten, ich seh das echt nicht ein... Und dann kommen noch so dumme Kommentare (meinsten von kleinen Kindern und Jugendlichen) wie: Ahhh die hockt im rollstuhl, voll der spast... Also ihr könnt euch bestimmt denken was man da so zu hören bekommt...Ich persönlich finde das sehr respektlos, vorallem kann es ja sein das meine Schwester die Worte versteht Head Bang
Was haltet ihr davon? Würde mich echt interessieren Lächeln

Gegen Behinderte Menschen-lebensunwürdiges Leben?! » Politik & Weltgeschehen » Forum - kleiderkreisel.de

2012-08-26

Lebensunwertes Leben: Zwangssterilisiert. Gequält. Vernichtet. « DiePresse.com


Lebensunwertes Leben: Zwangssterilisiert. Gequält. Vernichtet.

FRANZ-JOSEPH HUAINIGG (Die Presse)

Die Euthanasie an behinderten Menschen gehört tabulos aufgearbeitet: sei es in Wien, Tirol oder bei der pränatalen Rasterfahndung.

Als ich vor einigen Jahren Schloss Hartheim besuchte und mit meinem Rollstuhl durch die Gaskammern rollte, in der 30.000 behinderte und pflegebedürftige Menschen getötet worden waren, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Ich habe das Glück des Spätgeborenen. Heute bin ich Abgeordneter zum Nationalrat, damals wäre ich als „unwertes Leben“ eingestuft und wohl auch getötet worden.
Die Bilanz des NS-Regimes ist schockierend: In Österreich wurden rund 100.000 Menschen aufgrund einer Behinderung als „unwertes Leben“ eingestuft und getötet; davon 800 am Spiegelgrund, die zuvor durch Unterernährung geschwächt, in pseudowissenschaftlichen Forschungen gequält und danach getötet wurden.
Lebensunwertes Leben: Zwangssterilisiert. Gequält. Vernichtet. « DiePresse.com

Hitler und das "lebensunwerte Leben" | NDR.de - Geschichte - Chronologie - NS-Zeit und 2. Weltkrieg

Hitler und das "lebensunwerte Leben"

von Andreas Schlebach
Als Adolf Hitler Ende Oktober 1939 die Anordnung zur Ausrottung "lebensunwerten Lebens" offiziell erlässt, ist die systematische Massentötung behinderter Kinder schon in vollem Gange. Vom "Gnadentod" ist zynisch die Rede, tatsächlich werden mehrere Tausend Menschen ermordet - durch Medikamente, Nahrungsentzug oder quälende medizinische Tests. Auch in Norddeutschland fallen etliche Kinder und später Erwachsene der "Euthanasie" zum Opfer.

Systematische Ausrottung von Kranken und Behinderten

Gedenktafel für die Opfer des NS-Terrors an einer Bushaltestelle in Berlin. © picture-alliance/ dpa Detailansicht des Bildes An einer Bushaltestelle in Berlin erinnert eine Gedenktafel an die Opfer der "Aktion T4".

"Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt sind unter Verantwortung beauftragt, die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte so zu erweitern, dass nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankenzustandes der Gnadentod gewährt werden kann." Mit diesem einzigen von Hitler je persönlich unterzeichneten Auftrag zur Menschenvernichtung wird die seit Sommer 1939 unter dem beschönigenden Etikett "Euthanasieprogramm" betriebene systematische Ausrottung von behinderten und geisteskranken Kindern in Nazi-Deutschland auch auf erwachsene Patienten ausgeweitet. Der Erlass wird auf den 1. September 1939 zurückdatiert, wohl um den Zusammenhang zum Kriegsbeginn herzustellen, den in der Nazi-Diktion das "internationale Finanzjudentum" zu verantworten habe. Über die in der Berliner Tiergartenstraße 4 ("T4") eingerichtete Zentralverwaltung wird die Selektion der Opfer per Meldebogen und ihr Abtransport in eine der berüchtigten Vernichtungsanstalten Hadamar, Grafeneck, Sonnenstein, Brandenburg, Bernburg und Hartheim koordiniert.
Zwar widerruft Hitler im August 1941 nach massiven Protesten insbesondere des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen seinen Euthanasiebefehl, doch geht der systematische Krankenmord dezentral mit unverminderter Heftigkeit weiter ("wilde Euthanasie"). Bis Kriegsende fallen dem später unter dem Namen "Aktion T4" bekannt gewordenen Morden rund 200.000 Menschen zum Opfer.

Hitler und das "lebensunwerte Leben" | NDR.de - Geschichte - Chronologie - NS-Zeit und 2. Weltkrieg

2012-08-06

Was kein Bluttest klärt -- kobinet

05.08.2012 - 19:05

Was kein Bluttest klärt.

Berlin (kobinet) Der Frankfurter Journalist Keyvan Dahesch hat mit einem Kommentar auf der Meinungsseite des Berliner Tagesspiegels kontroverse Reaktionen ausgelöst. Unter der Überschrift "Was kein Bluttest klärt" ging Dahesch auf die Situation von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen ein.

Politiker, Wirtschafts- und Kirchenrepräsentanten könnten das von den Eltern zu Recht verlangte uneingeschränkte „Ja zu einem Leben auch mit Schwerstbehinderung“ erleichtern, wenn sie ihre Appelle mit Taten untermauern würden, so der blinde Journalist, der auch als kobinet-Korrespondent aktiv ist.

"Besonders vor Wahlen versprechen Politiker jeder Couleur stets, alles zu tun, damit behinderte Menschen als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft ein Leben frei von Barrieren führen können. Doch leider müssen Gelähmte, Gehörlose, Amputierte, Blinde oder Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen um viele Erleichterungen oft hart kämpfen. Und dies, obwohl die Zahl der Menschen mit Behinderung allein durch das Älterwerden größer wird", so Dahesch.

Städteplaner, Architekten, Hersteller von Bahnen, Bussen, Telefonen und Haushaltsgeräten müssten immer noch mit Engelsgeduld vom Nutzen der Barrierefreiheit überzeugt werden, weiß der Journalist aus alltäglicher Erfahrung:
Was kein Bluttest klärt -- kobinet

2012-07-12

Wir lassen uns nicht GEN-checken! - BIZEPS-INFO

Wir lassen uns nicht GEN-checken!

Wie oft müssen wir noch sagen, dass wir gerne leben? Wie oft müssen wir uns noch für unser Leben rechtfertigen?
Logo ISL Deutschland
Bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. setzen wir uns als behinderte Menschen für unsere Rechte ein. Viele von uns haben angeborene Beeinträchtigungen, und wir leben ein gutes und erfülltes Leben - mit unserer Behinderung. Nicht unsere Körper machen uns Schwierigkeiten, sondern eine Gesellschaft, die nur auf Normkörper ausgerichtet ist. Doch das wird in Debatten über unseren "Lebenswert" viel zu selten gehört. Unsere Behinderungen seien ein "Leiden", das verhindert werden muss.
Vor allem Methoden der vorgeburtlichen Diagnostik sind auf die Verhinderung von behindertem Leben ausgerichtet -...
Wir lassen uns nicht GEN-checken! - BIZEPS-INFO

2012-03-25

Keine neue Selektion - Bluttest auf Trisomie 21 sortiert Menschen aus -- kobinet

21.03.2012 - 00:05

Keine neue Selektion - Bluttest auf Trisomie 21 sortiert Menschen aus.

Berlin (kobinet) Zum heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) vor einer neuen und verschärften Form der Selektion gewarnt. “Statt wie in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert, die Bemühungen um Inklusion von Menschen mit Trisomie 21 zu verbessern, arbeitet das Bundesforschungsministerium daran mit, das Lebensrecht einer Personengruppe gleich ganz in Frage zu stellen”, stellt Rebecca Maskos, bioethische Sprecherin der ISL fest.
Keine neue Selektion - Bluttest auf Trisomie 21 sortiert Menschen aus -- kobinet
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