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2014-01-16

Buch: Raul Krauthausen - Dachdecker wollte ich eh nicht werden.


Raul Krauthausen: Dachdecker wollte ich eh nicht werden

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Im Januar 2014 erschien die Biographie von Raul über sein Leben, die Entstehungsgeschichte der Sozialhelden und vieles mehr:
Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann.
Buch: Raul Krauthausen - Dachdecker wollte ich eh nicht werden.

2013-02-02

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen" - KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen"

Hochbegabt, behindert, kaputt integriert - diese vier Worte fassen die Schul- und Lehrzeit von David Ziemek treffend zusammen. Das Buch trägt autobiographische Züge, versteht sich jedoch als Kritik am Umgang mit behinderten Menschen in unserer Gesellschaft. Es handelt von Diskriminierung, Demütigung und Gewalt an Schulen und geschützten Ausbildungseinrichtungen.
KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

2012-08-13

RHEINPFALZ.DE: "Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"

XXPress: Die Jugendseite
"Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"
Maria Langstroff ist 25 Jahre alt, unheilbar krank und komplett gelähmt - Ihr Buch "Mundtot!?" fordert zum respektvollen Umgang auf
Von Anne Kirchberg Während andere im Alter von 25 Jahren eifrig ihre private und berufliche Zukunft planen, kommt für Maria Langstroff bereits das Ende. Unheilbar krank liegt sie als Pflegefall in einem Heim bei Gießen.

Trotzdem gibt Maria nicht auf, sondern kämpft - sowohl für sich als auch für die gerechte Behandlung aller Behinderten und Kranken. Mit diesem bewundernswerten Kampfgeist hat Maria trotz der Lähmung ihres gesamten Körpers und beginnender Blindheit ein Buch geschrieben.

In "Mundtot!? Wie ich lernte, meine Stimme zu erheben" fordert die junge Frau, bei der 2010 eine Muskelkrankheit festgestellt worden ist, einen respektvolleren Umgang mit Krankheit und Behinderung.

RHEINPFALZ.DE: "Ich wurde als ,Spasti" oder ,Krüppel" bezeichnet"

2012-06-27

Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

  http://www.mainpost.de/storage/pic/mpnlneu/swland/4511965_0_1CPQIX.jpg?version=1340715549

RÖTHLEIN
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft

Gerold Schäfer beschreibt seinen Mutmacherlauf – Lesungen geplant
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Ein schwerer Verkehrsunfall im November 1979 hat das Leben von Gerold Schäfer radikal verändert. Er verlor ein Bein, einen Arm konnte er nicht mehr benutzen. Im Mai 2008 mussten nochmals zehn Zentimeter vom linken Beinstumpf entfernt werden. Statt der erhofften Besserung schien es so, als werde er nie wieder richtig laufen können. Der Schwerbehinderte biss sich aber – wieder einmal – durch, lernte wieder gehen, wenn auch nicht weit. In dieser Phase entstand die verrückte Idee zu einem Mutmacherlauf durch Deutschland.
 Über die 600 Kilometer in vier Monaten, die der heute 49-Jährige von Juni bis September 2010 von Dresden nach Köln unter seinen einen Fuß und die Prothese genommen hat, ist jetzt das Buch „Der Mutmacherlauf – etwas geht immer“ erschienen.(...)
Als Schäfer losgelaufen ist mit seinem Handwagen und dem Terriermischling Andy als treuem Wegbegleiter, da hat er seine ungewöhnliche Aktion so begründet: „Ich will auf die Lage Behinderter aufmerksam machen“. Er fordere für sie kein Mitleid, sondern mehr Respekt ein. Schäfer ist während und nach dem Marsch vielen Behinderten begegnet, die nun ihm gesagt und geschrieben haben: „Du hast mir Mut gemacht.“ Aber auch etliche Nichtbehinderte haben ihm diesen Respekt gezollt. (...)
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

2011-03-05

ForseA - Rezensionen

Die Anklageschrift - Erkundungsfahrt durch den Pflegenotstand: Claus Fussek und Gottlob Schober schlagen AlarmBuchdeckel "Im Netz der Pflegemafia"

Eine Kommentierung des neuesten Buches

Im Netz der Pflegemafia

Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden

von Claus Fussek und Gottlob Schober
erschienen im Tagesspiegel vom 11. März 2008
Mit freundlicher Genehmigung des Autors Wolfgang Prosinger
Die Regale reichen bis zur Decke. Sie sind rechts und links, sie sind hinten und vorne. Aktenordner stehen darin, stapeln sich kreuz und quer. Aktenordner voller Katastrophen. Sie tragen Aufschriften wie "Missstände 2001", "Missstände 2002", "Missstände 2004".
Es ist das Münchner Büro von Claus Fussek, dem bekanntesten und scharfzüngigsten Kritiker des deutschen Pflegesystems. In den Ordnern sammelt er, was ihm bekannt wird über Notstände in Heimen und bei ambulanten Diensten. Und ihm wird viel bekannt. Denn Fussek ist mittlerweile eine Institution. Angehörige von Pflegebedürftigen wenden sich an ihn, aber in erster Linie Mitarbeiter von Einrichtungen selbst, die – oft anonym, weil sie um ihren Arbeitsplatz fürchten – berichten, was sie erlebt haben.
Vor drei Jahren hat Fussek einmal tief hineingegriffen in seine Aktensammlung und zusammen mit dem Journalisten Sven Loerzer daraus ein Buch gemacht, das zum Standardwerk der Pflegekritik wurde: "Alt und abgeschoben". Die Akten sind seither weiter angeschwollen, schneller noch als zuvor – weshalb Fussek nun ein neues Buch vorgelegt hat. "Im Netz der Pflegemafia" heißt es etwas reißerisch. Sein Co-Autor ist der Fernsehjournalist Gottlob Schober, auch er ein durch seine Reportagen ausgewiesener Experte in Sachen Pflege. Fast 400 Seiten sind es diesmal geworden. Es ist ein Horrortrip.
Was hier aufgezählt wird an Pflegemissständen, an Verwahrlosungen, an Lieblosigkeiten, an Erniedrigungen, an Gewaltakten, an Körper- und Menschenrechtsverletzungen ist eine harte Lektüre. Besonders beeindruckend sind jene Passagen, in denen Menschen, die in Pflegeeinrichtungen arbeiten, aus ihrer eigenen Anschauung erzählen. So etwa der erschütternde Bericht eines ehemaligen Heimleiters: Wie am Essen und am Personal gespart wird, wie Dokumente gefälscht, wie Alte mit Psychopharmaka ruhig gestellt werden. Oder das unglaubliche Protokoll, das eine Pflegerin für eine Nachtschicht erstellt hat, in der sie ganz allein für 72 Heimbewohner zuständig war. Jede Minute ist verplant, die ganze Nacht ist ein atemloses, irrwitziges Hasten von Bett zu Bett, von einer schrecklichen Situation zur nächsten. Und diese Nacht war keineswegs eine Ausnahme, sondern ein Normalfall....


ForseA - Rezensionen
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