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2013-11-25

Kevelaer: Grundschulen erwarten Förderkinder


| 00.00 Uhr
Kevelaer
Grundschulen erwarten Förderkinder

Kevelaer. Alle Kevelaerer und Weezer Grundschulen haben genügend Anmeldungen für Eingangsklassen, einige gehen zweizügig an den Start. Da die Förderschule geschlossen wird, ist auch mit behinderten Kindern an Regelschulen zu rechnen. Von Anja Settnik
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Kevelaer: Grundschulen erwarten Förderkinder

2013-07-17

Die Schirmerschule in Zeiten der Inklusion



Die Schirmerschule in Zeiten der Inklusion

Letzte Aktualisierung:

Jülich. Förderschulen, wie es die Jülicher Schirmerschule eine ist, werden künftig von zwei Entwicklungen in die Zange genommen: Einmal der demographische Wandel, der das Schülerkontingend für alle Schulformen stetig verkleinert. Dazu kommen die Bemühungen um Inklusion, die zu einem Abwandern von Förderschülern in Regelschulen führen könnte.
Die Schirmerschule in Zeiten der Inklusion

2013-06-05

Debatte um Kosten inklusiver Bildung versachlichen | kobinet-nachrichten


Debatte um Kosten inklusiver Bildung versachlichen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Köln (kobinet) Elternvereine in Nordrhein-Westfalen haben in Dutzenden von Kommunen Anträge gestellt, die Kosten der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung offen zu legen. Damit wollen sie dabei helfen, die Debatte um die Kosten der inlusiven Bildung zu versachlichen.

Debatte um Kosten inklusiver Bildung versachlichen | kobinet-nachrichten

2013-05-29

Auslaufmodell Förderschule | WAZ.de

Mülheim

Auslaufmodell Förderschule

29.05.2013 | 00:18 Uhr Sind Förderschulen ineffizient? Ein Bericht des Landesrechnungshofes legt das nahe. Er weist darauf hin, dass der Anteil der Schüler mit Förderbedarf in den letzten zehn Jahren gestiegen sei, obwohl die Schülerzahl insgesamt sinke. Gleichzeitig schafften nur wenige Schüler den Wechsel von der Förder- zur Regelschule. Mit Blick auf das Schuländerungsgesetz, das in NRW mit der Inklusion den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Handicap zum Regelfall machen will, mahnt der Rechnungshof eine Optimierung bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förder- und Lehrerbedarfes an, um die Mehrkosten für Förderschullehrer, die künftig an Regelschulen eingesetzt werden sollen, innerhalb des Fördersystems aufzufangen.

Auslaufmodell Förderschule | WAZ.de

2013-05-26

Steht die Sonderpädagogik der Inklusion im Weg? - BIZEPS-INFO

Text: Dr. Brigitte Schumann · 24. Mai 2013 05:31 Uhr

Steht die Sonderpädagogik der Inklusion im Weg?

Wie die Sonderpädagogik mit der menschenrechtlichen Verpflichtung zu Inklusion umgeht und sich ihren Einfluss auf die Bildungspolitik sichert.

Flagge Deutschland
Jahrzehntelang blieb das empirische Wissen über die negativen Effekte der Förderschule und die institutionelle Diskriminierung und Stigmatisierung der Förderschüler/innen ohne bildungspolitische Konsequenzen. Erst mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sieht sich die Sonderpädagogik herausgefordert. Solange wie die Bildungspolitik jedoch "Inklusion" ohne Paradigmenwechsel betreibt, kann die Sonderpädagogik "alten Wein in neue Schläuche" füllen, so der Göttinger Neurobiologe Prof. Gerald Hüther.

Steht die Sonderpädagogik der Inklusion im Weg? - BIZEPS-INFO

2013-05-24

Mieses Zeugnis für Förderschulen | WAZ.de

Mieses Zeugnis für Förderschulen

24.05.2013 | 00:19 Uhr Berlin. Trotz mehr Lehrern und kleinerer Klassen bleiben die Förderschulen in NRW hinter den Erwartungen zurück. „Nur in sehr wenigen Fällen“ führen sie die Kinder zurück in eine Regelschule. Zu diesem Ergebnis kommt der Landesrechnungshof. In einem Bericht stellen die Prüfer Mängel und Ungereimtheiten fest. Die Ergebnisse seien „erschreckend schlecht“, sagte der Bundesbeauftragte für Behinderte, Hubert Hüppe (CDU).

Mieses Zeugnis für Förderschulen | WAZ.de

2013-01-09

Kirche fürchtet weniger Mittel für Behinderte durch Inklusion | WAZ.de

Soziales

Kirche fürchtet weniger Mittel für Behinderte durch Inklusion

08.01.2013 | 22:32 Uhr
Kirche fürchtet weniger Mittel für Behinderte durch Inklusion
Behindertenwerkstätten müssen mit weniger Zuschüssen rechnen.Foto: André Elschenbroich
 
Im Rheinland.   Inklusion ist das Schwerpunktthema bei der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Schnell wird in der Diskussion klar: Die Kirche wird sich auf massive Veränderungen einstellen müssen. Weil die UN-Behindertenrechts-Konvention keine "Sonderwelten" für Behinderte vorsieht, dürften die Mittel für Förderschulen und Behindertenwerkstätten schrumpfen.

Kirche fürchtet weniger Mittel für Behinderte durch Inklusion | WAZ.de

2012-12-13

„Runder Tisch Inklusion“ will Umsetzung von UN-Konvention - Lokalnachrichten aus Oldenburg - WESER-KURIER

Kreistag und Verwaltung sollen Aktionsplan aufstellen

„Runder Tisch Inklusion“ will Umsetzung von UN-Konvention

Von

„Runder Tisch Inklusion“ will Umsetzung von UN-Konvention - Lokalnachrichten aus Oldenburg - WESER-KURIER

2012-10-21

Merkels Behindertenbeauftragter fordert Abkehr von Förderschule - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Merkels Behindertenbeauftragter fordert Abkehr von Förderschule


Berlin (dapd). Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, sieht "Rückschritte" bei der Förderung behinderter Kinder in Deutschland. Die Bundesrepublik sei nach wie vor "Weltmeister im Aussortieren", sagte Hüppe der Nachrichtenagentur dapd. "Trotz einer sinkenden Gesamtzahl an Schülern steigt sogar in vielen Bundesländern die Zahl der Schüler an Förderschulen."
Dreieinhalb Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtekonvention stehe Deutschland beim Ausbau des gemeinsamen Lernens von Behinderten und Nichtbehinderten - der sogenannten Inklusion - immer noch "ganz am Anfang des Weges", sagte Hüppe. Teils seien gar Rückschritte erkennbar. "Was in den Bundesländern passiert, ist in vielen Fällen nicht ermutigend", fügte er hinzu.
"Auch einmal eine Förderschule schließen"
Konkret sprach sich Hüppe dafür aus, Lehrer und Gelder künftig verstärkt an Regel- statt an Förderschulen einzusetzen, um dort einen inklusiven Unterricht der Schüler zu ermöglichen. Gerade viele Schüler von Schulen für geistig und körperlich Behinderte fänden "nie den Weg in ein normales Berufsleben", kritisierte der Behindertenbeauftragte. Um diesen Zustand zu verbessern, müsse man aber "auch einmal bereit sein, eine Förderschule zu schließen".

Merkels Behindertenbeauftragter fordert Abkehr von Förderschule - Yahoo! Nachrichten Deutschland

2012-09-23

Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT

22.09.12

Interview,Gespräch

Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler

Präsident Schäfer fordert Schulministerin zur Übernahme der Kosten für Umbau der Schulen auf
Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler
© DAPD Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler

Bergkamen (dapd-nrw). Der Städte- und Gemeindebund NRW kritisiert die rot-grünen Pläne zur Eingliederung behinderter Kinder in den Regelschulbetrieb. "Es ist nicht realistisch, dass wir für die Förderschulen und für die allgemeinbildenden Schulen bezahlen", sagte Verbandspräsident Roland Schäfer der dapd. Die NRW-Kommunen gäben für Behinderte ohnehin schon mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr als Eingliederungshilfe aus. "Das ist bereits ein gewaltiger Brocken", fügte Schäfer hinzu und fragte: "Sollen wir jetzt etwa doppelt zahlen?" Interview,Gespräch: Städtebund attackiert Pläne zur Integration behinderter Schüler - Nachrichten Newsticker - News3 (DAPD) - DIE WELT
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2012-09-21

Kabinett beschließt Gesetzentwurf - Politik - WDR.de

Kabinett beschließt Gesetzentwurf Inklusion an Schulen nimmt Gestalt an

Von Rainer Kellers
Die NRW-Landesregierung hat das Gesetz zur Inklusion behinderter Kinder an Schulen auf den Weg gebracht. Der Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Regelschule ab August 2013 soll damit umgesetzt werden. Förderschulen soll es weiterhin geben, doch es werden deutlich weniger.


Eine behinderte Schülerin im Klassenraum

Die vom Kabinett beschlossene Änderung des Schulgesetzes setzt eine Vorgabe der UN-Behindertenrechtskommission um. Danach hat sich Deutschland verpflichtet, sein Schulsystem so zu gestalten, dass der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern zum Regelfall wird. Ab Sommer 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf inklusives Lernen. Die Änderung am Schulgesetz soll die dafür nötigen Voraussetzungen schaffen. Im Juli dieses Jahres hat der Landtag Eckpunkte für die Inklusion verabschiedet. Der nun vorliegende Referentenentwurf ist den Verbänden zugeleitet worden, die Stellungnahmen abgeben können. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht. Am 1. August 2013 soll das Gesetz in Kraft treten.

Die wichtigsten Eckpunkte des Gesetzes:


Kabinett beschließt Gesetzentwurf - Politik - WDR.de

"Inklusion": Wenn das Kind auf die Förderschule gehen muss - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

02.09.12

"Inklusion"

Wenn das Kind auf die Förderschule gehen muss

Wer ADHS oder emotionale Probleme hat, muss gehen: Lehrer werden schwierige Kinder los, indem sie diese auf dem Papier als behindert darstellen. Eigentlich hatte die Politik das Gegenteil angestrebt.
ADHS Kind
© Theo Barth "Ich bin ja sowieso doof, Mama": Lisa Bahlhaus leidet an ADHS. Ihre Lehrerin attestierte der Neunjährigen aber gleich "sonderpäda-gogischen Förderungsbedarf"

Es waren nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien, als Lisa Bahlhaus (Name geändert, d. Red.) tränenüberströmt von der Schule nach Hause kam. Die Lehrerin hatte angekündigt, nach den Ferien werde die ganze Klasse ein Theaterstück aufführen, und jetzt verteilte sie schon einmal die Rollen. Nur Lisa bekam keine.
Schließlich, sagte die Lehrerin vor der Klasse, werde die Neunjährige nach den Ferien nicht mehr da sein, sondern auf die Förderschule wechseln. Was das heißt, davon hatten Lisa und ihre Klassenkameraden eine ziemlich genaue Vorstellung. "Ich bin ja sowieso doof, Mama, ich muss auf die Doofenschule", sagte sie zu Hause.
Die Klassenlehrerin hatte in den Wochen zuvor beim Gelsenkirchener Schulamt erwirkt, dass Lisa einen Vermerk in ihre Schulakte bekam: "Sonderpädagogischer Förderbedarf mit dem Förderschwerpunkt Lernen" stand da. Mit anderen Worten heißt das: Lisa ist behindert. Zumindest auf dem Papier. Denn die Eltern, die an diesem Sommervormittag auf der Terrasse ihres Gelsenkirchener Einfamilienhauses sitzen und vor Nervosität Kette rauchen, haben den Beweis, dass dies nicht stimmt – in Form eines ärztlichen Gutachtens.
Es bescheinigt, dass Lisa in Wahrheit unter ADHS leidet, dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. "Die Lehrerin wollte Lisa ganz offensichtlich loswerden", sagt der Vater.

Seit mehr als drei Jahren gibt es die Inklusion

Der Fall von Lisa Bahlhaus könnte ein Einzelschicksal sein, ein bedauerlicher Irrtum von Pädagogen und Schulbeamten. Schließlich gibt es in Deutschland seit mehr als drei Jahren die Inklusion.
Seit März 2009 gilt eine entsprechende UN-Konvention, die der Bundestag zuvor beschlossen hatte. Sie besagt, dass alle Menschen, mit Behinderung oder ohne, an allen Lebensbereichen gemeinsam teilhaben sollen. In deutschen Schulen wird demnach schon bald eine halbe Million behinderter Schüler in den Regelschulunterricht integriert, die dafür umgebaut werden.
Doch tatsächlich passiert in der Bundesrepublik momentan vielerorts genau das Gegenteil:
 

"Inklusion": Wenn das Kind auf die Förderschule gehen muss - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

2012-09-13

Inklusion: Eine Förderschule kam nicht infrage | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Inklusion  

Eine Förderschule kam nicht infrage

Sie hat eine schwere Behinderung und spricht mithilfe eines Computers. Die siebenjährige Janika besucht die zweite Klasse einer Frankfurter Regelschule.
Janika mit ihrer Freundin
Janika mit ihrer Freundin
Montagmorgen im Klassenraum der 2a der Valentin-Senger-Schule. Janika erzählt von ihrem Wochenende – ohne zu sprechen. Tante und Großmutter hat sie besucht, mit ihrer Cousine gespielt, abends haben alle gemeinsam gegrillt. Das Mädchen strahlt über das ganze Gesicht, während die Klasse zuhört. Die Stimme, die die anderen Kinder hören, ist jedoch nicht die von Janika. Sie kommt aus einem Sprachcomputer, der vor ihr auf dem Tisch steht. Die Siebenjährige steuert ihn, indem sie die Augen bewegt.

Inklusion: Eine Förderschule kam nicht infrage | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

2012-08-06

Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule - BIZEPS-INFO



Text: Mag. Petra Flieger · 6. August 2012 06:43 Uhr

Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule

Doch kann dieser Mythos halten, was er verspricht? Dass Kinder mit Behinderungen in der Sonderschule optimale Lernfortschritte machen und erfolgreich für das Berufsleben vorbereitet werden?
Stempel mit dem Aufdruck Irrtum
Eine Vorstellung, die sich in der öffentlichen Diskussion über Schulintegration hartnäckig und praktisch unhinterfragt hält, ist jene, dass Sonderschulen einen besonders förderlichen Ort für die Entwicklung und das Lernen von Kindern mit Behinderungen darstellen. Landauf, landab wird die gute Arbeit der Sonderschule gewürdigt, die besonderen Fertigkeiten der SonderschullehrerInnen werden bewundert, die gute räumliche und materielle Ausstattung der Sonderschulen ist bekannt und deren kleinstrukturierte Organisation mit dem familiären Klima ist Legende. Doch kann dieser Mythos halten, was er verspricht? Dass Kinder mit Behinderungen in der Sonderschule optimale Lernfortschritte machen und erfolgreich für das Berufsleben vorbereitet werden?
Von der österreichischen Öffentlichkeit und der Politik bislang weitgehend unbemerkt sind gerade in den vergangenen Jahren einige wichtige Untersuchungen veröffentlicht worden, die den Mythos der besonders guten Förderung in Sonderschulen kritisch hinterfragen.
Die Ergebnisse dieser Studien sind in Bezug auf die Frage der Effektivität von Sonderschule im Vergleich zu integrativer Beschulung durchaus erhellend.
Sie werden im Folgenden anhand von vier exemplarischen Studien dargestellt.

Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule - BIZEPS-INFO

2012-06-29

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion - bildungsklick.de

Pressemeldung 
Rheinland-Pfalz

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion

Mehr zu: Inklusion, Rheinland-Pfalz, Schulentwicklung, Schule
Mainz, 29.06.2012 - "Die GEW fordert die Landesregierung auf, Inklusion an den Bildungseinrichtungen und insbesondere an den Schulen in Rheinland-Pfalz zügig umzusetzen", sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Klaus-Peter Hammer, heute vor der Presse. Hierzu sei ein Konzept mit klarer politischer Zielrichtung für Schulen, Schulträger, Eltern und Lehrkräfte erforderlich, an dem es derzeit noch fehle.
Mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die deutsche Regierung ist Rheinland-Pfalz wie alle anderen Bundesländer verpflichtet, in den kommenden Jahren ein inklusives Schulsystem zu verwirklichen. Ziel der Konvention ist es, alle beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler an Regelschulen zu unterrichten und ihnen dort in der Gemeinschaft mit anderen Schulkindern die individuell notwendige Förderung zukommen zu lassen.
Rheinland-Pfalz ist laut Hammer von diesem Ziel noch "meilenweit entfernt". Zwar habe die Landesregierung vor einigen Jahren mit der Einführung von Schwerpunktschulen die Voraussetzung geschaffen, dass Eltern flächendeckend die Möglichkeit haben, für ihre beeinträchtigten Kinder zwischen einer besonders ausgestatteten Regel- oder der Förder-schule zu wählen. Wenn aber Rheinland-Pfalz, wie einer Studie von Prof. Dr. Klemm für die Bertelsmann-Stiftung zu entnehmen ist, bei einer Quote von 20,5 Prozent inklusiv beschulter Schülerinnen und Schüler im Ländervergleich noch im unteren Drittel liege und die Lehrkräfte an den Schwerpunktschulen über unzureichende Rahmenbedingungen klagten, sind laut GEW-Landesvorsitzenden noch "große Schritte zur Verwirklichung der Inklusion in unserem Bundesland erforderlich".
Die GEW kritisiert, dass die Landesregierung zur Weiterentwicklung der inklusiven Beschulung nur vage Aussagen macht," sagte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende und Förderschullehrerin Sylvia Sund. "Wir erwarten von der Landesregierung eine umfassende Bestandsaufnahme auf der Grundlage verlässlicher Daten, eine klare Festlegung auf die weiteren Entwicklungsschritte und die Veranlassung der entsprechenden Maßnahmen."
GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion - bildungsklick.de

LVR präsentiert Ergebnisse seiner Inklusions-Studie - KLE-Point

LVR präsentiert Ergebnisse seiner Inklusions-Studie - KLE-Point

2012-06-18

Gemeinsam lernen oder abgesondert fördern? | MDR.DE

SACHSEN-ANHALT HEUTE | 15.06.2012 | 19:00 Uhr Gemeinsam lernen oder abgesondert fördern?

In Sachsen-Anhalt werden rund 14.000 Kinder an über 100 Förderschulen unterrichtet. Deutschland hat sich allerdings seit 2009 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet: Die sieht vor, dass behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam in Regelschulen unterrichtet werden. Förderschulen sollen zu großen Teilen abgeschafft werden. SACHSEN-ANHALT HEUTE stellt ein Kind vor, das trotz einer Behinderung auf eine ganz "normale" Schule geht.
Lehrer und Schüler beim Unterricht in einer Förderschule
In Sachsen-Anhalt werden zurzeit noch rund 80 Prozent der Schüler mit Lern- oder Körperbehinderungen an Förderschulen unterrichtet. Damit liegt das Land zwar im Bundesdurchschnitt, doch den UN-Anforderungen genügt das nicht. Gemeinsam lernen oder abgesondert fördern? | MDR.DE

Stadt Essen will die Zahl der Förderschulen reduzieren | WAZ.de

Bildung

Stadt Essen will die Zahl der Förderschulen reduzieren

17.06.2012 | 18:18 Uhr
Stadt Essen will die Zahl der Förderschulen reduzieren
Blick in den Unterricht – das Schulleben wird sich durch die UN-Konvention langfristig verändern. Foto: Ulrich von Born
Essen.   Sechs der 19 städtischen Förderschulen haben bereits jetzt zu wenig Schüler. Deshalb plant die Stadt Essen, die Zahl der Förderschulen drastisch zu reduzieren. Entsprechend wurde und wird das Angebot an weiterführenden Schulen ausgeweitet. Inklusion ist das Stichwort.
Stadt Essen will die Zahl der Förderschulen reduzieren | WAZ.de

2012-06-10

GEW für schnellere Abschaffung der Förderschulen | MDR.DE

Gemeinsames Lernen  

GEW für schnellere Abschaffung der Förderschulen

In einem Gespräch mit Kultusminister Stephan Dorgerloh hat die Lehrergewerkschaft GEW mehr Tempo bei der Eingliederung von lern- und körperbehinderten Schülern in Regelschulen gefordert. Schon im kommenden Schuljahr könnten die meisten Förderschüler an normalen Schulen unterrichtet werden. Das Kultusministerium dagegen plant wesentliche Veränderungen des Schulsystems erst ab 2013/14.
Ein Junge schreibt im Klassenzimmer an die Tafel.
Die Lehrergewerkschaft GEW fordert für Sachsen-Anhalt eine schnellere Abschaffung der Schulen für lern- und sprachbehinderte Kinder. Gewerkschaftssprecher Hans-Dieter Klein sagte MDR SACHSEN-ANHALT, schon im kommenden Schuljahr 2012/13 könnte ein großer Teil der Förderschüler in den normalen Unterricht einbezogen werden. Diese Forderung stellte die Gewerkschaft am Sonnabend auch bei einem Gespräch mit Kultusminister Stephan Dorgerloh in Magdeburg. Im Dialog sollte ausgelotet werden, wie die Arbeit im gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung schnell verbessert werden könne.
GEW für schnellere Abschaffung der Förderschulen | MDR.DE

2012-04-03

Alarmierende Studie: Deutschland, Land der Schulabsteiger - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL

12.03.2012

Alarmierende Studie

Deutschland, Land der Schulabsteiger

Von Christian Füller
Frankfurter Schule: Für Einwandererkinder bietet Hessen schlechte ChancenZur Großansicht
DPA
Frankfurter Schule: Für Einwandererkinder bietet Hessen schlechte Chancen
Gibt es ein Bundesland mit zugleich guten und gerechten Schulen? Leider nein, zeigt eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung. Wer vom deutschen Bildungssystem einmal ausgesiebt wird, schafft es fast nie wieder zurück. Und viel zu viele lernen viel zu wenig.
Was Bildungsforscher Wilfried Bos an Grausamkeiten der deutschen Schulen zusammengetragen hat, lässt sich am besten mit einem Wort beschreiben: skandalös. Der renommierte Dortmunder Wissenschaftler hat erstmals dezidiert Leistung und Gerechtigkeit deutscher Schulen gemeinsam untersucht und nach Bundesländern gegliedert zusammengefasst. Sein desillusionierendes Ergebnis: "Es gibt kein einziges Bundesland, das überall ein Plus bekommt. Das deutsche Schulsystem ist derzeit nicht in der Lage, die beiden wichtigsten Ziele von Bildung zu erfüllen: Exzellenz und gleiche Chancen auf Teilhabe."

Alarmierende Studie: Deutschland, Land der Schulabsteiger - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
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