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2012-07-22

Werkstätten für behinderte Menschen gewinnen zunehmend - Wirtschaftsnachrichten, Top-Themen, Aktuelle Meldungen, News

Werkstätten für behinderte Menschen gewinnen zunehmend
22.07.2012, 13:00 Uhr

Marburg / Kassel (wnorg)
(...)

Bild: dapd

Rund 2.500 Werkstätten für Menschen mit Behinderung gibt es derzeit in Deutschland. In den Einrichtungen sind etwa 290.000 Mitarbeiter mit geistigen, körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen beschäftigt. Je nach Größe der Werkstätten werden ein- bis zweistellige Millionenbeträge pro Jahr erwirtschaftet. Mit der Vorgabe des Gesetzgebers, dass die Werkstätten eine möglichst große Bandbreite an Arbeitsbereichen anbieten sollen, sind die Einrichtungen laut dem Portal „Werkstätten im Netz“ mittlerweile in fast allen Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungsbereichen tätig.
Wie die Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (GDW) betont, lohnt sich die Zusammenarbeit für die Unternehmen auch finanziell. Die Arbeitsleistungen lassen sich anteilig auf die obligatorische Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe anrechnen, so dass der tatsächliche Kostenaufwand der Auftraggeber um rund 40 Prozent geringer ausfällt. Auch die für gemeinnützige Organisationen geltende Mehrwertsteuer von lediglich 7 Prozent macht die Kooperation mit den Werkstätten für Unternehmer interessant.  (..)
Auch in Sachen Selbstvermarktung soll das Auftreten der Werkstätten selbstbewusster werden. So gelte es nicht nur, den gesellschaftlichen Auftrag der Werkstätten herauszustellen, sondern auch die Qualität des Leistungsangebots. Erste Erfolge können die Werkstätten mit dieser Strategie bereits verbuchen. So ist es dem Kompetenzverbund der Bergischen Werkstätten Wuppertal gelungen, Aufträge zu gewinnen, die regionale Firmen eigentlich längst an Billiglohn-Länder vergeben hatten.
Wirtschaftsnachrichten, Top-Themen, Aktuelle Meldungen, News
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2012-06-27

Peinliche Wortwahl wird verändert: Keine „Behindertenwerkstätten” im neuen Schulgesetz -LAG Niedersachsen WfbM :: Aktuelles

25.06.2012

Peinliche Wortwahl wird verändert: Keine „Behindertenwerkstätten” im neuen Schulgesetz

CDU-Landtagsfraktion: „Redaktionelles Versehen” wird korrigiert

Auf den Internetseiten der LAG:WfbM Niedersachsen wurde darauf hingewiesen, dass im neuen Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule die längst überholten und diskriminierenden Begriffe „Behindertenwerkstatt“ und „Trainingsphase“ verwendet wurden (Artikel siehe hier). In diesem unzulänglichen Gesetz sah die Landtagsfraktion der CDU sogar eine „Zeitwende“: „Wir übernehmen als Parlament hierbei eine Vorbildfunktion und große Verantwortung“, schreibt deren stellvertretender Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Klare.
Für die Oppositionsfraktion BÜNDNIS 90 | DIE GRÜNEN hatte die bildungspolitische Sprecherin, Ina Korter (MdL), den sprachlichen Missgriff bedauert (Stellungnahme siehe hier). Zu dieser verbalen Peinlichkeit teilte Björn Thümler (MdL), Fraktionsvorsitzender der CDU im Niedersächsischen Landtag, der LAG:WfbM am 12. Juni 2012 schriftlich mit, dass das Thema im Kultusausschuss besprochen wurde:

„Es handelt sich hier um ein redaktionelles Versehen. Die Formulierung wird bei der nächsten Gesetzesänderung im Lichte der UN-Behindertenkonvention angepasst und durch die Begrifflichkeit ‚Werkstatt für behinderte Menschen’ ersetzt.“

Auf seiner Internetseite verspricht der CDU-Abgeordnete: „Inklusion wird in Niedersachsen in aller Konsequenz umgesetzt.“ Es ist zu hoffen, dass das auch für den noch ausstehenden Aktionsplan zur Umsetzung des Gesetzes zum UNO-Überein­kommens über die Rechte behinderter Menschen gilt.

LAG Niedersachsen WfbM :: Aktuelles
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2011-11-06

Gemeinsam sind wir stark -- kobinet

05.11.2011 - 11:04

Gemeinsam sind wir stark.

Bild von Andreas Bollmer

Berlin (kobinet) Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" hat die Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte (BVWR) diese Woche ihren Internetauftritt gestartet. Darauf weist deren Vorsitzender Andreas Bollmer hin.

"In unserem Internetauftritt finden Sie Informationen über das aktuelle Geschehen sowie nützliche Kontaktadressen zu unseren Mitgliedern und unserer Geschäftsstelle in Berlin", heißt es auf der Startseite der Interessenvertretung der Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten. moh

Link zum Internetauftritt

Gemeinsam sind wir stark -- kobinet
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2011-10-30

Wiesbadener Tagblatt - Am ersten Arbeitsmarkt aktiv

Erbenheim

Am ersten Arbeitsmarkt aktiv

29.10.2011 - ERBENHEIM
Von Beke Heeren-Pradt
BEHINDERTE Die Initiative begleitende Arbeitsstätten hat in Erbenheim großzügigere Räume bezogen
„Professionelle Dienstleistungen mit sozialer Verantwortung“ - so lautet der Slogan der „Initiative begleitende Arbeitsstätten“, kurz „iba“, die seit 1999 ein stets expandierendes Netzwerk geschaffen hat, das sich stark macht für behinderte Menschen und ihnen konkret Arbeitsplätze bietet.
Aus einem kleinen Verein, der von Lehrern und betroffenen Eltern geistig Behinderter und Lernbehinderter gegründet wurde, ist inzwischen ein fast mittelständisches Unternehmen geworden, das in drei Teilbereichen Arbeitsplätze für Menschen mit unterschiedlichsten Handicaps bietet. Am gestrigen Freitag konnten Vorstand, Geschäftsführung und Mitglieder den Umzug in neue und größere Räumlichkeiten in Erbenheim feiern.
„Wir sind am ersten Arbeitsmarkt aktiv“, betont Geschäftsführer Gerald Schwartz nicht ohne Stolz. Und das macht den wesentlichen Unterschied des Vereines aus etwa im Vergleich zu den Werkstätten für Behinderte. „Wir haben hier sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze“, erläutert Schwartz, obwohl etwa 70 Prozent der Beschäftigten schwerbehindert seien.
„PutzBlitz“, „UmweltTeam“, „AllTechnik“ - so heißen die drei Tätigkeitsbereiche des Dienstleistungsunternehmens, das trotz seiner besonderen Stellenstruktur im allgemeinen Markt mitmischt. (...)
Die Initiative erhält keinerlei Zuschüsse, muss sich allein aus dem finanzieren, was erwirtschaftet wird. Das ist natürlich nicht so einfach, da die Betriebsstruktur grundsätzlich anders ist als in anderen kommerziellen Betrieben. Besonderes Engagement der Projektleiter spielt da eine wesentliche Rolle, ebenso die Arbeit der pädagogischen Leiterin Tanja Kubetzki. Sie ist in alle Betriebsbereiche eingebunden, empfiehlt und überwacht den Einsatz der behinderten Mitarbeiter, leitet die Projektleiter pädagogisch an.
Enge Zusammenarbeit mit Arbeitsvermittlung und auch den Werkstätten für Behinderte zeichnet das Engagement des Vereins ebenfalls aus. Immer wieder gelingt es, WfB-Beschäftigte bei „iba“ unterzubringen, was für alle Beteiligten ein großer Erfolg ist. „Hier wechselt dann jemand in den ersten Arbeitsmarkt“, erklärt Geschäftsführer Schwartz begeistert und zeigt sich sehr froh über die gute Zusammenarbeit.

Wiesbadener Tagblatt - Am ersten Arbeitsmarkt aktiv
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2011-10-20

Allgemeine Zeitung - Mainzer Werkstätten für Behinderte: Bewährungsstrafe nach Misshandlungen

Mainz

Mainzer Werkstätten für Behinderte: Bewährungsstrafe nach Misshandlungen

19.10.2011 - MAINZ
Von Andrea Krenz
Mit Haftstrafen von sechs und acht Monaten ahndete das Amtsgericht am Dienstag das Fehlverhalten zweier ehemaliger Mitarbeiter der Mainzer Werkstätten für Behinderte (WfB). „Wir hatten es mit einem sehr sensiblen Sachverhalt zu tun“, sagte die Richterin, die Vernehmung der Zeugen haben jedoch zweifelsfrei ergeben, dass sich der 50-jährige Landschaftgärtner und sein 39-jähriger Kollege der Misshandlung von Schutzbefohlenen schuldig gemacht haben. Die Strafen wurden jeweils auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.
Wie mehrfach berichtet, sollen die Angeklagten zwischen Juni 2009 und Juni 2010 die ihnen in ihren Gärtnergruppen zugewiesenen behinderten Mitarbeiter mit einer Reitgerte bedroht und zweimal auch Schläge auf das Gesäß ausgeteilt haben. Außerdem wurde einem Mitarbeiter an den Ohren gezogen, einem anderen die Brustwarze herum gedreht. Andere hatten laut Anklage Brennnesseln und Disteln mit den bloßen Händen rupfen müssen.
Während der 50-Jährige seine Unschuld beteuerte und erklärte, dass nichts von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen wahr sei, gab der 39-Jährige zu, jene Reitgerte von daheim mitgebracht zu haben. „Es stimmt, ich habe damit herumgefuchtelt und zum Spaß Schläge angedroht, wenn es mal wieder allzu laut im Gemeinschaftsraum herging.“ Dies sei ein großer Fehler gewesen, den er einsehe. Jedoch habe er niemanden mit Vorsatz misshandelt. Man habe nicht erkannt, dass manche der behinderten Mitarbeiter den Spaß nicht vom Ernst hätten unterscheiden können.

Allgemeine Zeitung - Mainzer Werkstätten für Behinderte: Bewährungsstrafe nach Misshandlungen
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2011-09-29

Allgemeine Zeitung - Gericht Mainz: Haben WfB-Mitarbeiter Behinderte schikaniert und geschlagen?

Mainz

Gericht Mainz: Haben WfB-Mitarbeiter Behinderte schikaniert und geschlagen?

19.09.2011 - MAINZ
Von Andrea Krenz
Wegen Misshandlung Schutzbefohlener müssen sich seit Montag zwei ehemalige Gruppenleiter der Mainzer Werkstätten für Behinderte (WfB) vor dem Amtsgericht verantworten. Die Anklage wirft dem 50-jährigen Landschaftsgärtner und seinem 39-jährigen Kollegen vor, zwischen Juni 2009 und Juni 2010 behinderte Mitarbeiter schikaniert, verbal beleidigt und mit einer Reitgerte geschlagen zu haben. In anderen Fällen soll sie den wehrlosen Menschen die Brustwarzen umgedreht oder die Ohren langgezogen haben. Außerdem hätten die Mitarbeiter Brennnesseln und Disteln mit den bloßen Händen aus der Erde rupfen müssen, so die Vorwürfe.
Mit Reitgerte nur "zum Spaß" in der Luft gefuchtelt
Beide Angeklagte bestreiten, jemals die Grenzen überschritten zu haben. Zwar habe es jene von manchen auch als Zeugen geladenen Behinderten beschriebene Gerte gegeben, mit dieser aber habe man nur „zum Spaß“ in der Luft herum gefuchtelt, wenn es im Aufenthaltsraum „allzu laut“ herging, sagten sie. Das Ausreißen von Brennnesseln mit bloßen Händen sei niemals angeordnet worden. „Manche wollten sich profilieren, die zeigten den anderen dann, wie mutig sie sind“, so der 50-Jährige, der 13 Jahre Angestellter in der WfB war und nun seit nahezu einem Jahr arbeitslos ist. Sein Kollege schult inzwischen auf Versicherungskaufmann um.
„Ich verstehe das nicht. Das alles ist ein großes Missverständnis“, wirkte der 50-jährige Angeklagte geradezu hilflos. Auf die Frage der Richterin, ob er jemals gesehen habe, dass sein Kollege mit der Gerte geschlagen habe, zögerte er. Dann sagte er knapp: „Dazu mache ich keine Angaben.“
Allgemeine Zeitung - Gericht Mainz: Haben WfB-Mitarbeiter Behinderte schikaniert und geschlagen?
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Allgemeine Zeitung - Merkator reagiert auf Vorfälle in WfB

Mainz

Merkator reagiert auf Vorfälle in WfB

28.09.2011 - MAINZ
(mer/mon). Die Vorkommnisse in den Werkstätten für Behinderte (WfB) sind heute auch Thema im Stadtrat. Vor Gericht stehen seit 19. September zwei ehemalige Gruppenleiter, denen die Misshandlung Schutzbefohlener vorgeworfen wird (die AZ berichtete). CDU-Fraktionschefin Dr. Andrea Litzenburger richtet an den Aufsichtsratsvorsitzenden der WfB, Sozialdezernent Kurt Merkator (SPD), die Frage, wie solche Übergriffe in Zukunft ausgeschlossen werden sollen.
Merkator antwortet, der damalige WfB-Geschäftsführer habe ihn unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe am 20. Mai informiert. Die weiteren Schritte, insbesondere die arbeitsrechtlichen, seien abgestimmt worden. Mit dem neuen WfB-Geschäftsführer sei vereinbart worden, „dass die WfB seine - ohnehin permanent stattfindende - Sensibilisierung der Beschäftigten hinsichtlich des Umgangs mit Menschen mit Behinderung nochmals intensiviert und hierzu derzeit einen Prozess der Leitbildprüfung startet.“ Die Geschäftsführung prüfe zudem, „künftig ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis bei Neueinstellungen und gegebenenfalls sogar bei allen aktuellen Mitarbeitern abzuverlangen.“ WfB-Geschäftsführer Michael Huber machte darauf aufmerksam, dass die Autorin eines Leserbriefs, in dem weitere Vorwürfe geäußert werden, nicht als Mutter eines beschäftigten Behinderten bekannt sei. Zugleich verwahrte sich ein Vater gegen die Schilderungen im Leserbrief: Seine Tochter werde gut behandelt.

Allgemeine Zeitung - Merkator reagiert auf Vorfälle in WfB
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2011-09-09

Behindert – Was darf ich werden? - die story - WDR Fernsehen

Behindert – Was darf ich werden?

Ein Film von Renate Günther-Greene

  • SendeterminMontag, 19. September 2011, 22.00 - 22.45 Uhr .
  • WiederholungsterminDonnerstag, 22. September 2011, 14.15 - 15.00 Uhr (Wdh.).

Junger Mann
Christopher möchte gerne Archivar werden.
Ein Jahr lang hat die story Melanie und Christopher begleitet. Melanie hat das Down Syndrom und möchte gerne in einem Kindergarten arbeiten. Zurzeit hat sie dort einen sogenannten Außenarbeitsplatz der Werkstatt. Der Kindergarten würde sie gerne übernehmen. Christopher hat Asperger, eine Form des Autismus. Sein Wunsch ist es, Archivar zu werden, und in seinem letzten Schuljahr hat er neben der Förderschule auch mehrere Praktika gemacht, eines bei der Stadt Castrop-Rauxel mit Erfolg und beispielhafter Unterstützung der zuständigen Institutionen. Seine Chancen, die Lehrstelle zu bekommen, sind gut. Ganz anders als bei Melanie: Ihre Mutter und der Kindergarten scheitern immer wieder an der Werkstatt und am zuständigen Sozialhilfeträger, dem Landschaftsverband. Warum? Die Werkstatt bekommt viel Geld für die Behinderten und argumentiert, das Geld sei für die Betreuung Melanies im Kindergarten, obwohl der Kindergarten längst die Ausbildung von Melanie übernommen hat.

Junge Frau liest Kindern vor
Melanie arbeitet als Hilfskraft in einem Kindergarten und möchte da gerne bleiben.
die story zeigt am Beispiel der beiden Jugendlichen, wie sehr ihr Schicksal vom Eigeninteresse der Behindertenwerkstätten bestimmt wird und wie sehr diese daran festhalten, die Gelder für die Behinderten, die hier arbeiten, zu behalten.
Redaktion: Barbara Schmitz


Behindert – Was darf ich werden? - die story - WDR Fernsehen
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Labels: Arbeit, Werkstätten, WfbM

2011-07-31

Kommentierung der BAG WfbM zum Staatenbericht « BAG IF

Kommentierung der BAG WfbM zum Staatenbericht

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen kommentiert den Staatenbericht der Bundesregierung zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention: “In ihrer Strategie für Menschen mit Behinderung in der Europäischen Union hat die Europäische Kommission die Notwendigkeit einer höheren Mobilität bei der Teilhabe am Arbeitsleben festgestellt. Es müssen mehr Möglichkeiten geschaffen werden, um Menschen mit Behinderung in Werkstätten oder außerhalb der Einrichtungen eine Beschäftigung zu ermöglichen.”
Kommentierung der BAG WfbM zum Staatenbericht « BAG IF

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 27 - Arbeit und Beschäftigung


(1) Die Vertragsstaaten anerkennen das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit; dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird. Die Vertragsstaaten sichern und fördern die Verwirklichung des Rechts auf Arbeit, einschließlich für Menschen, die während der Beschäftigung eine Behinderung erwerben, durch geeignete Schritte, einschließlich des Erlasses von Rechtsvorschriften, um unter anderem
a) Diskriminierung aufgrund von Behinderung in allen Angelegenheiten im Zusammenhang mit einer Beschäftigung gleich welcher Art, einschließlich der Auswahl-, Einstellungs- und Beschäftigungsbedingungen, der Weiterbeschäftigung, des beruflichen Aufstiegs sowie sicherer und gesunder Arbeitsbedingungen, zu verbieten;
b) das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf gerechte und günstige Arbeitsbedingungen, einschließlich Chancengleichheit und gleichen Entgelts für gleichwertige Arbeit, auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen, einschließlich Schutz vor Belästigungen, und auf Abhilfe bei Missständen zu schützen;
c) zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen ihre Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte gleichberechtigt mit anderen ausüben können;
d) Menschen mit Behinderungen wirksamen Zugang zu allgemeinen fachlichen und beruflichen Beratungsprogrammen, Stellenvermittlung sowie Berufsausbildung und Weiterbildung zu ermöglichen;
e) für Menschen mit Behinderungen Beschäftigungsmöglichkeiten und beruflichen Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt sowie die Unterstützung bei der Arbeitssuche, beim Erhalt und der Beibehaltung eines Arbeitsplatzes und beim beruflichen Wiedereinstieg zu fördern;
f) Möglichkeiten für Selbständigkeit, Unternehmertum, die Bildung von Genossenschaften und die Gründung eines eigenen Geschäfts zu fördern;
g) Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Sektor zu beschäftigen;
h) die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen im privaten Sektor durch geeignete Strategien und Maßnahmen zu fördern, wozu auch Programme für positive Maßnahmen, Anreize und andere Maßnahmen gehören können;
i) sicherzustellen, dass am Arbeitsplatz angemessene Vorkehrungen für Menschen mit Behinderungen getroffen werden;
j) das Sammeln von Arbeitserfahrung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch Menschen mit Behinderungen zu fördern;
k) Programme für die berufliche Rehabilitation, den Erhalt des Arbeitsplatzes und den beruflichen Wiedereinstieg von Menschen mit Behinderungen zu fördern.
(2) Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass Menschen mit Behinderungen nicht in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden und dass sie gleichberechtigt mit anderen vor Zwangs- oder Pflichtarbeit geschützt werden.

inclusion.cc
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Labels: Arbeit, Arbeitsmarkt, Beschäftigung, Staatenbericht, UN-Behindertenrechtskonvention, Werkstätten, WfbM

2011-07-15

Die gesamte Branche lebt von der Exklusion: Geldgierige Wohlfahrt - taz.de

  • 15.07.2011

Die gesamte Branche lebt von der Exklusion

Geldgierige Wohlfahrt

KOMMENTAR VON RAINER KREUZER

Exklusion statt Inklusion - so die Kritik von Rainer Kreuzer an der Behindertenpolitik in Deutschland. Foto: dpa
Die Inklusion geht um in diesem Land. Inklusion, das Fremdwort der UNO: Es soll Menschen, die dauerhaft an körperlichen, geistigen oder psychischen Handicaps leiden, ein selbstverständliches Miteinander mit anderen Menschen garantieren: gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleiche Teilhabe.
Eine plurale Gesellschaft der menschlichen Vielfalt. Sozialministerin Ursula von der Leyen hat dafür einen nationalen Aktionsplan ins Leben gerufen, um diesem Ziel vordergründig ein Stück näher zu kommen. Tatsächlich aber geht der Trend in Deutschland hin zu immer mehr Exklusion.
Eigentlich sollte man meinen, dass gemeinnützige Einrichtungen und Träger im Dienste des Gemeinwohls arbeiten. Doch weit gefehlt! In den vergangenen 20 Jahren haben sich die Anbieter pädagogischer Hilfen auf staatliche Vorgaben hin in kapitalistische Musterbetriebe umgewandelt. Auch wenn die "gemeinnützigen GmbHs" formal keine Gewinne ausweisen dürfen, unterscheiden sie sich kaum von den echten Shareholder-Value-Größen an der Börse.

RAINER KREUZER lebt als freier Journalist in Hamburg und ist dort auch als Sozialpädagoge tätig. Seine Themenschwerpunkte sind Sozialpolitik und Wirtschaft.

Foto: privat
Nichts ist wichtiger, als Umsätze zu steigern, Kapazitäten auszulasten, neue Märkte zu erschließen, Konkurrenten zu verdrängen und immer mehr Behinderte, die im neoliberalen Neusprech als "Kunden" oder "Nutzer" bezeichnet werden, für den geschlossenen Verwertungskreislauf von der Frühförderung bis zur Werkstatt, vom Behindertenheim bis hin zu den ambulanten Diensten und der anschließenden Pflege zu akquirieren.
Behindertenindustrie
Die gesamte Branche lebt von der Exklusion. Sie ist für Länder und Kommunen ein teurer Luxus - aber politisch so gewollt, ebenso wie der in den 1990er Jahren künstlich geschaffene Wettbewerb der Träger untereinander. Seitdem explodieren die Kosten. Die Ausgaben für die sogenannte Eingliederungshilfe sind von 1998 bis 2009 um rund 60 Prozent auf über 13 Milliarden Euro gestiegen. Je mehr ideologisch über Inklusion geredet wird, desto mehr Menschen werden faktisch ausgegrenzt.
Das rasante Wachstum der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) hat bislang jede Prognose übertroffen. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Plätze dort um mehr als die Hälfte auf knapp 300.000 in die Höhe geschossen. Die Träger expandieren, der Staat zahlt, und für arme Seelen, die in der exklusiven "Wissensgesellschaft" keinen Job finden, ist ein sicherer WfbM-Platz eine zunehmend interessante Alternative zu einem Leben mit Hartz IV.
So wird Ausgrenzung zementiert. Wer in einer WfbM zu arbeiten beginnt, bleibt dort bis zur Rente. Noch nicht einmal 1 Prozent ihrer Klienten können die Werkstätten auf den ersten Arbeitsmarkt vermitteln, obwohl dies ihr Auftrag ist. Der gesetzliche Begriff der Eingliederungshilfe wirkt wie ein Hohn. Es ist vielmehr die Ausgliederungshilfe, für die der Staat sein Geld ausgibt.
Lukrative Unselbständigkeit
Im Wohnbereich sieht es kaum anders aus. Die Zahl der Heimplätze ist steil gestiegen und stagniert nun bei rund 200.000. Fast 90 Prozent der Gelder fließen in stationäre Einrichtungen, während die ambulante Alltagsbegleitung zur billigen Discounthilfe abqualifiziert wird.
Allzu viel pädagogischer Einsatz könnte zu mehr Eigenständigkeit führen. Damit die Heimbewohner aber im Heim wohnen bleiben, wird auf pädagogisches Fachpersonal immer mehr verzichtet. Ein staatlich gefördertes Heer von Freiwilligen übernimmt im großen Maße die Arbeit mit den Menschen. Immer mehr Nichtfachkräfte und Praktikanten drücken die Löhne der Fachkräfte.
Pädagogische Förderung bleibt da auf der Strecke - Inklusion: eine Illusion! Das frustriert die anfangs hochmotivierten Heilerzieher. Ständig wechselnde Belegschaften, unbezahlte Helfer, die permanent eingearbeitet werden müssen, und eine zunehmende Flut unnützer Formulare, die aus bürokratischen Gründen ausgefüllt werden müssen, fördern Resignation und den Rückzug auf Routinearbeiten.
Doch die Nachfrage steigt immer weiter. Vor allem die Gruppe jener Menschen, die als geistig, lern- oder psychisch behindert eingestuft werden, wächst besonders schnell. Je höher die Gesellschaft ihre Anforderungen ans rein abstrakte Denken schraubt, mehr Stress und Leistungsdruck inszeniert, umso mehr Kinder und Erwachsene fallen raus. Wer zappelt, hat ADHS, wer sich nicht anpasst, eine "Störung des Sozialverhaltens". Für jede Abweichung von der Norm findet sich inzwischen eine Schublade im Diagnoseschlüssel der ICD-10. Daran verdienen Ärzte und Pharmaindustrie. Ist der junge "Patient" erst einmal ins Hilfesystem eingeloggt, führt sein Weg nach der Sonderschule immer häufiger direkt in die Werkstatt.
Geld kommt nicht an der richtigen Stelle an
Die desaströse Bilanz der deutschen Behindertenhilfe lässt sich mit mangelnden Finanzen nicht erklären. Das Geld fließt in Strömen. Es wird allerdings zweckentfremdet eingesetzt. Finanziert wird die Behinderung, nicht deren Überwindung. Je mehr Hilfebedürftige, je höher deren Bedarf, desto mehr Geld erhalten die Dienstleister.
Inklusion wäre das genaue Gegenteil: die soziale Aufhebung von Behinderung. Hierfür müssen die Träger aber erst noch staatlicherseits zum Umsteuern gezwungen werden. Die ambulanten Hilfen im privaten Wohnbereich müssen weitaus besser als die stationären vergütet werden. Der dauerhafte Verbleib im Heim und in der WfbM darf sich nicht länger lohnen. Abnehmende Vergütungssätze, hohe Erfolgsprämien für die Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt sowie in eine eigene Wohnung könnten motivieren. Arbeitgeber müssen gesetzlich ausnahmslos gezwungen werden, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.
Das Schlupfloch über die symbolisch geringen Ausgleichszahlungen, mit denen sich die Unternehmen von ihrer Beschäftigungspflicht noch immer freikaufen können, muss gestopft werden. 300.000 Behinderte aus den Werkstätten kann die deutsche Wirtschaft mühelos integrieren durch individuell passende Teilzeitjobs und mit Sozialpädagogen, die sie begleiten. So viel Aktionsplan und Inklusion muss sein! Das teure System der Ausgrenzung würde dann einstürzen. Ende der VerAnstaltung!

Die gesamte Branche lebt von der Exklusion: Geldgierige Wohlfahrt - taz.de

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2011-05-29

BAG:WfbM Stellungnahme der BAG:WfbM zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplanes

Stellungnahme der BAG:WfbM zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplanes
In ihrer Stellungnahme fokussiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) die Passagen des Aktionsplanes, die die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben betreffen. Sie vertritt die Überzeugung, dass Inklusion nur mit Werkstätten möglich ist. Das Konzept Werkstatt sollte auch weiteren sozial benachteiligten und behinderten Personen zur Verfügung stehen dürfen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft bezog Stellung zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplanes der Bundesregierung zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 27. April 2011. Für die Weiterentwicklung und die Umsetzung bietet BAG:WfbM-Vorstand Günter Mosen Unterstützung an.

Rund drei Millionen Menschen mit Behinderung im erwerbsfähigen Alter sind nicht erwerbstätig. Daraus zieht die Bundesregierung den Schluss, dass der größte Teil nicht am Erwerbsleben teilhaben wolle oder nicht erwerbsfähig sei. Im Gegensatz dazu vertritt die Bundesarbeitsgemeinschaft die Überzeugung, dass die hohe Zahl vielmehr auf nicht vorhandene bzw. nicht passgenaue Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben zurückzuführen ist: „Sich bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt nur auf die Integrationskraft des Arbeitsmarktes zu verlassen, ignoriert die ungleichen Chancen behinderter Menschen im Wettbewerb der Arbeitnehmer“, betont der Vorstandsvorsitzende Mosen.

Eine Zukunftsstrategie, um die Leitidee der Inklusion mit Leben zu füllen, sieht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten in der Erweiterung des Marktes um „soziale Unternehmen‘. Mit der Veröffentlichung des Strategiepapiers „Maßarbeit – Neue Chancen mit Sozialunternehmen“ hat der Vorstand der BAG:WfbM einen Vorschlag erarbeitet, der zeigt, wie mehr Menschen am Arbeitsleben teilhaben können. „Maßarbeit“ überträgt das erfolgreiche Konzept der Werkstattarbeit darüber hinaus auf alle Personen, die Unterstützungsangebote auf ihrem Weg in die Arbeitswelt benötigen. „Inklusion ist nur mit Werkstätten möglich“, fasst Mosen die Kernthese zusammen.(...)


Im Link finden Sie die Stellungnahme der BAG:WfbM im Originalwortlaut.
BAG:WfbM
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Labels: Aktionsplan, Werkstätten, WfbM

2011-04-15

LVR-Modellprogramm erfolgreich und effizient Stiftung MyHandicap

LVR-Modellprogramm erfolgreich und effizient
Donnerstag, 14. April 2011

(Foto: LVR, H. Oppermann)
Gute Vermittlungserfolge und wirtschaftliche Effizienz bescheinigt die wissenschaftliche Begleitforschung der Fachberatung für Arbeits- und Firmenprojekte gGmbH (FAF) dem Modellprogramm des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) zur Förderung des Übergangs von Menschen mit Behinderung von der Werkstatt auf den Arbeitsmarkt.
Von 2008 bis 2010 konnten im Rahmen dieses gemeinsam aus Mitteln der Eingliederungshilfe und des LVR-Integrationsamtes finanzierten Projektes rheinlandweit 97 Frauen und Männer mit geistiger und psychischer Behinderung aus Werkstätten für behinderte Menschen in reguläre Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln. Dabei fanden zwei Drittel der Werkstattwechsler eine Beschäftigung in einem Kleinst- oder Kleinbetrieb mit bis zu 50 Beschäftigten. Die Unternehmen sind in unterschiedlichen Branchen tätig – etwa in der Gastronomie, dem verarbeitenden Gewerbe, im Bereich Lager und Logistik oder im Garten- und Landschaftsbau.

News Detailseite : Stiftung MyHandicap
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Labels: Arbeit, Arbeitsmarkt, Eingliederungshilfe, WfbM

2011-04-07

Mitarbeiter der Oberland-Werkstätten wegen Drogenabgabe an Behinderte verurteilt - Region Schongau - Schongau - Lokales - merkur-online

Mitarbeiter der Oberland-Werkstätten wegen Drogenabgabe an Behinderte verurteilt

06.04.11|Region Schongau
Polling - Schwere Vorwürfe gegen die Oberland-Werkstätten in Polling erhebt die Mutter der jungen Frau, die nach der Einnahme von Drogen ins Koma gefallen ist.
„In der Behinderten-Werkstatt wollte man alles unter den Teppich kehren, erst ich habe Anzeige bei der Polizei erstattet“, so die Frau bei einer Gerichtsverhandlung, bei der sich ein 24-jähriger Mitarbeiter der Oberland-Werkstätten verantworten musste, weil er Drogen an eine geistig Behinderte verabreicht hatte - mit schlimmen Folgen. Die 21-Jährige musste, nachdem sie ins Koma gefallen war, auf die Intensivstation des Weilheimer Krankenhauses eingeliefert werden. Der angeklagte Werkstätten-Mitarbeiter hatte laut Staatsanwalt sogar noch Glück, dass die geschädigte Frau nicht an den Folgen des Drogenkonsums gestorben ist. Bei den verabreichten Mitteln handelte es sich um die Designerdroge GBL, auch als „Liquid Ecstasy“ bekannt.

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Labels: Staatsanwaltschaft, Werkstätten, WfbM

Caritas-Gesamtwerkstattrat zum Gespräch über UN-BehindertenrechtskonventionOsthessen-News

Caritas-Gesamtwerkstattrat zum Gespräch über UN-Behindertenrechtskonvention

Gruppenbild mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Wingenfeld )li): der Caritas-Gesamtwerkstättenrat beim Austauschgespräch im Landratsamt
Fotos: C. Scharf/Caritas FD

07.04.11 - FULDA - Einen Besuch im Landratsamt des Kreises Fulda unternahm kürzlich der Gesamtwerkstattrat der Caritas Werkstätten, der die Interessen der 490 Beschäftigen an den fünf Standorten vertritt. In Beisein von Gesamtwerkstättenleiter Bernd Wystrach und Ansgar Erb vom Caritas-Vorstand empfing der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Heiko Wingenfeld die Delegation von etwa 15 Personen zu einem ausgiebigen Gespräch.

Nachdem Dr. Wingenfeld den Werkstatträten mittels einer Präsentation das Gefüge des Landkreises sowie die Struktur der Verwaltung und seine eigene Funktion als Erster Kreisbeigeordneter dargelegt hatte, stellte ihm der Vorsitzende des Werkstattrates Matthias Boecken im Gegenzug den Werkstattrat mit seinen Mitgliedern vor und erläuterte die Funktion des Gremiums als Mitentscheidungsinstrument und Sprachrohr der behinderten Werkstattmitarbeiter gegenüber der Einrichtungsleitung. Hauptthema der insgesamt fast zweistündigen Gesprächsrunde war der Inklusionsgedanke, der – verankert in der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen – gesamtgesellschaftlich auch in Deutschland verbindlich umgesetzt werden soll.

Osthessen-News
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2011-04-06

Landesarbeitsgemeinschaft Werkstatträte NRW

In Nordrhein-Westfalen gibt es 104 Werkstätten für Menschen mit Behinderungen mit über 60.000 Arbeitsplätzen. Das Land beteiligt sich seit vielen Jahren am bedarfsgerechten Aufbau und dem Ausbau von Arbeitsplätzen in Werkstätten. Trotz schwieriger Haushaltslage wird die bisherige Förderung auch in 2010 in unveränderter Höhe von 8,2 Millionen Euro fortgesetzt.
Landesarbeitsgemeinschaft Werkstatträte NRW
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Werkstatt für behinderte Menschen im Umbruch - Deutzer Erklärung

 "Werkstätten  für  behinderte  Menschen  neigen  dazu,  leistungsstarke  Beschäftigte  an
sich  zu  binden  und  sie  nicht  auf  den  allgemeinen  Arbeitsmarkt  zu  vermitteln.  Das
widerspricht ihrem gesetzlichen Auftrag! (...)
Seit  2003  sinkt  das  Arbeitsentgelt  der  Werkstattbeschäftigten.  Es  betrug  2004  im
Bundesdurchschnitt   154,36   Euro   im   Monat.   Damit   arbeiten   Menschen   mit
Behinderung   in   Werkstätten   für   einen   Hungerlohn,   der   einem   Taschengeld
gleichkommt. Das ist ein Skandal! (...)
Auch  Menschen  mit  Behinderung,  die  in  einer  Werkstatt  arbeiten,  sind  durchaus  in
der Lage, ihre Interessen selbst zu vertreten!
Deshalb  fordern  wir,  dass  die  Werkstätten  den  Selbstvertretungsanspruch  der
Beschäftigten ernst nehmen und sich nicht zu ihren Fürsprechern aufspielen."

Nur wer sich bewegt, kommt auch voran!
Die Werkstatt für behinderte Menschen im Umbruch
3 .   A L T E R N A T I V E R   W E R K S T Ä T T E N T A G
16. - 19. November 2006 in Köln
Deutzer Erklärung

Petition: Hilfe für Behinderte - Regelungen zur Verbesserung der Einkommenssituation für behinderte Personen vom 20.01.2011

epetitionen.bundestag.de
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KEI: Arbeitslosigkeit macht krank

Arbeitslosigkeit macht krank?!

Aus Sicht eines "Behinderten":
Arbeitsplatz "Behinderten-Werkstatt"


KEI: Arbeitslosigkeit macht krank
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2011-03-28

Ausbeutung durch Behindertenwerkstätten / HWK - Arbeitslosenhilfe Online e.V.

Ausbeutung durch Behindertenwerkstätten / HWK

Ein Freund von mir arbeitet seit 1,5 Jahren in einer sogenannten Behindertenwerkstätte (HWK Karlsruhe).
Er arbeitet dort mit anderen seelisch beinträchtigten Menschen 5,5 bis 6h am Tag als Landschaftsgärtner, Florist und Gärtner. Geistig Schwerbehinderte werden von der HWK auch in Verpackungs- und Lagerjobs (z.B. für L`Oreal) eingesetzt.
Die Aufträge erfolgen durch Firmen und werden regulär berechnet, zweieinviertel Jahre erhält er für diese Tätigkeit lediglich
70,- zusätzlich im Monat zur Grundsicherung (Hartz-4-Satz).
Leistungen der HWK beschränkten sich bislang auf Chauffiersdienste zur Arbeitsstelle und zurück, zugesagte Beratung beschränkt sich auf Platitüden a la "ihr seid ja alle behindert und könnt froh sein überhaupt arbeiten zu können" und dem wertvollen Hinweis, den Hausarzt aufzusuchen.
Anstelle von "Beratung und Betreuung", für die die dortigen Mitarbeiter ohnehin nicht ausreichend qualifiziert wären gibt´s Druck und emotionale Erpressung - "die Kollegen schaffen den Auftrag sonst nicht".
In der HWK ist mein Freund auf dem Dauerabstellgleis - und die HWK verdient daran.
Das Ganze ist zwar als gemeinnützige GmbH aufgezogen, es mag ja auch sein dass es für einige der schwerer Beeinträchtigten eine Möglichkeit zur Teilhabe am Leben darstellt, aber damit kann doch nicht der ganze Zweck dieser Organisation erfüllt sein, zumal die ja auch nach ihren Möglichkeiten eingesetzt und ausgenutzt werden?
Wisst ihr von irgendwelchen Initiativen, Organisationen oder dergleichen, die so eine mehr oder weniger dauerhafte (nach den 2,25 Jahren erfolgt eine Einstufung nach Tauglichkeit bis zu maximal 400,- Zuverdienst je nach Qualifikation) Abzocke beobachten, dokumentieren und im Bedarfsfall anfechten?
Ausbeutung durch Behindertenwerkstätten / HWK - Arbeitslosenhilfe Online e.V.

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 16 - Freiheit von Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch

www.inclusion.cc/
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Rostigen Rollstuhl 2007 verliehen -- kobinet

Rostigen Rollstuhl 2007 verliehen.

Bild: Daumen runter

Schwedt (kobinet) Die BehindertenSelbstHilfe Schwedt e.V. verlieh aus Anlass des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wegen der besonders gelungen Diskrimminierung behinderter Menschen in Werkstätten den Rostigen Rollstuhl 2007 an das brandenburgische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie.

Im Jahr 2005 hatte ein behinderter Mensch der eine 30 Stundenwoche in einer Behindertenwerkstatt in Brandenburg gearbeitet hat der BehindertenselbstHilfe Schwedt zufolge ein durchschnittliches Einkommen von 105,69 Euro monatlich. Brandenburg sei dabei absolutes Schlusslicht. Auch deutschlandweit hatte man trotz sechs Stunden-Tag nur durchschnittlich 154,69 Euro monatlich am Ende auf dem Lohnzettel.

Rostigen Rollstuhl 2007 verliehen -- kobinet
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BAG:WfbM -

Das WerkstattBudget

Die BAG:WfbM hat es in dem knapp zweijährigen vom BAMS geförderten Projekt WerkstattBudget (Februar 2009 bis Dezember 2010) unternommen, (...) die Komplexleistung Werkstatt so darzustellen, dass Teile aus ihr in der Leistungsform des Persönlichen Budgets gesondert eingekauft werden können.

http://www.bagwfbm.de/page/erklaerungwerkstattbudget


Leistungsbereich 4 / Modul - Gesundheitskompetenzen :
Belastbarkeit, Ernährung, Bewegung, Stress, Zeitdruck

BAG:WfbM - intern
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Committee on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities

Convention on the Rights of Persons with Disabilities
Originaltext CRPD (englisch)

Informationen zur Behindertenrechts - Konvention (CRPD)
Was ist die UN-Konvention?

Menschen mit Behinderungen sind weltweit massiven Menschenrechts - verletzungen ausgesetzt.
Diese Tatsache wurde 1993 durch den Bericht des UN-Sonderbericht - erstatters Leandro Despouys zu den Menschenrechten behinderter Menschen bestätigt.
Genannt werden unter anderem das Verbot von Heirat und Familiengründung, Zwangs-Sterilisation, sexualisierte Gewalt, zwangsweise Heim-Unterbringung, das Verbot zu wählen, zwangsweise Sonder-Beschulung, nicht barrierefreie Verkehrsmittel und Wohnungen.

behindertenbeauftragter.de

Seit 26.März 2009 in Deutschland in Kraft

UN-Behindertenrechts - Konvention seit 26. März 2009 in Deutschland in Kraft

behindertenbeauftragter.de

Völkerrecht in Deutschland

Völkerrecht in Deutschland
"Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes." Artikel 25 Grundgesetz

Die UN - Behindertenrechts - Konvention: ihre Bedeutung für Ämter, Gerichte und staatliche Stellen

Die UN - Behindertenrechts - Konvention: ihre Bedeutung für Ämter, Gerichte und staatliche Stellen
Seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechts - Konvention wird in Deutschland kontrovers über ihre rechtliche Bedeutung diskutiert. Die zögerliche Anwendung der UN-Konvention durch deutsche Behörden und Gerichte ist nach Ansicht der Monitoring-Stelle zur UN- Behinderten¬rechts - Konvention juristisch nicht haltbar. Zudem sind menschenrechtliche Weiterbildungen für Mitarbeitende in der Verwaltung, Richter- und Anwaltschaft dringend notwendig.

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge

alle inklusive! Die neue UN-Konvention ... und ihre Handlungsaufträge
Die UN-Konvention verpflichtet den Gesetzgeber zum Handeln. Für Politik, Verwaltung und für die Gerichte in Deutschland ist die Konvention bindend

Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen

Von Ausgrenzung zu Gleichberechtigung Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderungen
Handbuch für Abgeordnete zu dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seinem Fakultativprotokoll. Deutsche Übersetzung des Handbuches der Vereinten Nationen und der Interparlamentarischen Union.

Mitwirkung

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/
Artikel 33
Innerstaatliche Durchführung und Überwachung


(3) Die Zivilgesellschaft, insbesondere Menschen mit Behinderungen und die sie vertretenden Organisationen, wird in den Überwachungsprozess einbezogen und nimmt in vollem Umfang daran teil.

Originaltext:

The full participation of civil society, in particular persons with disabilities and their representative organizations is essential in the national monitoring and implementation process.
www.un.org

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.

Geschichten aus Absurdistan - FORSEA e.V.
Eine „Fall“-Sammlung aus dem Deutschland unserer Tage oder die etwas andere "Inklusionslandkarte" (in jedem Bundesland, das in der Karte grau dargestellt ist, werden behinderte Menschen diskriminiert).

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention

Das vergessene Gesetz - Die Behindertenrechts- Konvention
Pflegeverantwortung

Statistik – Fast 10 Millionen behinderte Menschen in Deutschland

Publiziert am 12. Mai 2011 von Behindertenbeirat der Stadt Cottbus

Im Jahr 2009 lebten in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Dies teilte heute das Statistische Bundesamt (Destatis) nach den Ergebnissen des Mikrozensus mit.

barrierefreies-cottbus.de

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY

Download: WHO WORLD REPORT ON DISABILITY
WHO Weltbehindertenreport (pdf)

Fakten zu Behinderung

10 facts on disability

WHO World Health Organisation


WORLD REPORT ON DISABILITY
Fact sheet (pdf)


mehr: (u.a. Übersetzungen u. leichte Sprache)

WHO

Deutsche Übersetzung Weltbericht über Behinderung



Dr. Ilja Seifert

Wie die
UN-
Behindertenrechts-
Konvention
die Welt verändert

Inclusion ist Menschenrecht!

Inclusion ist Menschenrecht!
In dem Buch "Inclusion ist ein Menschenrecht" von Rebecca Klein kommen Menschen mit Behinderungen zu Wort.Es soll für Wohninklusion sensibilisieren und wurde durch die Aktion Mensch gefördert.

UN - Bericht über Missbrauch in Gesundheits-Einrichtungen

UN - Bericht über Missbrauch in Gesundheits-Einrichtungen
UN - Sonderberichterstatter: Absolutes Verbot von jeglichen Zwangsbehandlungen im Zusammenhang der psychiatrischen Versorgung

Petition: Hilfe daheim statt Milliarden für Heime

Petition: Hilfe daheim statt Milliarden für Heime
DIESE PETITION UNTERZEICHNEN

Sie nennen es Fürsorge

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Behinderte zwischen Vernichtung und Widerstand

VbA-Reisen

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Wir machen den Weg frei... komm` mit! BusReisen in der Komfortklasse auch für Rollifahrer

Open Directory

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wheelzilla-Reptil © Mozilla

wheelmap.org

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Rollstuhlgerechte Orte finden

Download: Wege zur Assistenz

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Ratgeber für behinderte ArbeitgeberInnen und solche, die es werden wollen (pdf)

Willkommen bei der Stellenvermittlung für persönliche Assistenz!

Willkommen bei der Stellenvermittlung für persönliche Assistenz!
Mit diesem Internetprojekt möchten wir Ihnen bei der Suche nach Unterstützung für Ihre selbstbestimmte Lebensführung bei der Suche nach einem interessanten Arbeitsplatz bei der Suche nach Informationen rund um die Behindertenassistenz behilflich sein...

R4H.de

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das Radio für barrierefreie Köpfe

Treffpunkt für pflegende Angehörige

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Wir pflegen Zuhause- Hilfe zur Selbsthilfe


Pride Parade 13. Juli 2013 in Berlin / 15 Uhr Hermannplatz

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Trau dich zu fordern, was du brauchst! Zeige deine Sehnsüchte, deine Ansprüche, dein Begehren! Zeig dich! Geh auf die Straße und feier mit uns auf der Mad & Disability Pride Parade, am 13. Juli in Berlin!!

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    (M)ein Schleudertrauma
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  • kobinet-nachrichten
    Protesttags-Bahnfahrt von Stuttgart nach Radolfzell am 27. April
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    Warum es laut Peter Singer vielleicht in Ordnung ist, Menschen mit Behinderung zu vergewaltigen
  • Leidmedien.de - Über Menschen mit Behinderung berichten.
    Tipps für Medien – Paralympics 2024 in Paris
  • Licht ins Dunkel | Ausstellung zur UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
    2016-05-26 - 2016-05-28 100. Katholikentag in Leipzig
  • Luxemburg: Nëmme mat eis!
  • Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e.V. - Aktuelles
  • Menschen - das Magazin
  • MyHandicap
    MyHandicap wird zu EnableMe – Together we grow
  • Nachrichten - ISL e.V.
  • Nachrichten-leicht.de - Nachrichten in leichter Sprache
  • NETZWERK ARTIKEL 3
    NETZWERK ARTIKEL 3 unterstützt Petition für echten Schutz vor Diskriminierung
  • News: Handicap International
  • nullbarriere.de Aktuell
    Webinar DIN 18040-3 UPDATE
  • Ohrfunk.de Kompakt
    Nachrichten aus der Behinderten- und Sozialpolitik vom 25.05.2022
  • Online-Handbuch: Inklusion als Menschenrecht: Startseite
  • Open Directory - Behinderte
  • Pan African Network of People with Psychosocial Disabilities
    Can You Unlock Your Full Potential and Reach Radiant in Valorant with Expert Boosting?
  • ParalympicSportTV
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    Krüppelball 2015
  • Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Urlaub, Mobilität, Alltag
    Martinsclub organisierte Fluchthilfe für Menschen mit Behinderung – und jetzt?
  • Seelische Belastungen im Pflegealltag
  • SLANG Radio
  • Sozialverband VdK Deutschland: Aktuelle Meldungen
    „Barrieren für Menschen mit Behinderung endlich konsequent abbauen“
  • Staff Benda Bilili
  • T4 | Virtuelles Mahnmahl | Gedenkort-T4.eu
    Virtueller Gedenk- und Informationsort NS-"Euthanasie"
  • Taubenschlag-Nachrichten
    Sandmann ab 3. April in DGS
  • The representative organisation of persons with disabilities in Europe - Disability Intergroup
  • The Salif Keita Global Foundation
  • UN Enable - News Stories
  • UN-Behindertenrechtskonvention
    Betriebliches Eingliederungsmanagement Schwerbehinderter
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