Text: Mag. Petra Flieger · erstellt am: 6. August 2012 06:43 Uhr
Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule
Doch kann dieser Mythos halten, was er verspricht? Dass Kinder mit Behinderungen in der Sonderschule optimale Lernfortschritte machen und erfolgreich für das Berufsleben vorbereitet werden?Eine Vorstellung, die sich in der öffentlichen Diskussion über Schulintegration hartnäckig und praktisch unhinterfragt hält, ist jene, dass Sonderschulen einen besonders förderlichen Ort für die Entwicklung und das Lernen von Kindern mit Behinderungen darstellen. Landauf, landab wird die gute Arbeit der Sonderschule gewürdigt, die besonderen Fertigkeiten der SonderschullehrerInnen werden bewundert, die gute räumliche und materielle Ausstattung der Sonderschulen ist bekannt und deren kleinstrukturierte Organisation mit dem familiären Klima ist Legende. Doch kann dieser Mythos halten, was er verspricht? Dass Kinder mit Behinderungen in der Sonderschule optimale Lernfortschritte machen und erfolgreich für das Berufsleben vorbereitet werden?
Von der österreichischen Öffentlichkeit und der Politik bislang weitgehend unbemerkt sind gerade in den vergangenen Jahren einige wichtige Untersuchungen veröffentlicht worden, die den Mythos der besonders guten Förderung in Sonderschulen kritisch hinterfragen.
Die Ergebnisse dieser Studien sind in Bezug auf die Frage der Effektivität von Sonderschule im Vergleich zu integrativer Beschulung durchaus erhellend.
Sie werden im Folgenden anhand von vier exemplarischen Studien dargestellt.
Ein kritischer Blick auf den Mythos von der besonders guten Förderung in der Sonderschule - BIZEPS-INFO
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