Das zu kurze Leben des Kämpfers Jürgen Markus
Für eine barriefreie Stadt: Die Uni-Stadt Marburg verleiht erstmals den „Jürgen-Markus-Preis“ und erinnert an einen Betroffenen, der für ein selbstbestimmtes Leben eintrat. Von Klaus Bendel
Die Oberstadt und das Schloss von Marburg (Foto: Marburg GmbH)
Jürgen Markus, geboren am 12. September 1957 in Bad Driburg, war Ende der 70er Jahre zum Studium nach Marburg gekommen. Im Februar 1982 hatte er sich durch einen Unfall beim Sport eine irreparable Verletzung im Halswirbelbereich zugezogen. Nach neun Monaten Klinikaufenthalt kam er zurück nach Hause, querschnittgelähmt, und nicht mehr in der Lage, eigenhändig seinen Kaffee zu trinken.
Jürgen Markus, geboren am 12. September 1957 in Bad Driburg, war Ende der 70er Jahre zum Studium nach Marburg gekommen. Im Februar 1982 hatte er sich durch einen Unfall beim Sport eine irreparable Verletzung im Halswirbelbereich zugezogen. Nach neun Monaten Klinikaufenthalt kam er zurück nach Hause, querschnittgelähmt, und nicht mehr in der Lage, eigenhändig seinen Kaffee zu trinken.
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