Down-Syndrom
Umstrittener Bluttest
Visualisierung eines Embryos im Mutterleib im Corpus Museum in Oegstgeest.
Foto: dapd
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Mit dem Thema Down-Syndrom beschäftigt sich wohl jede Schwangere. Schließlich tritt die auch Trisomie 21 genannte relativ häufig auf. Bislang konnte erst eine Fruchtwasseruntersuchung Klarheit darüber verschaffen, ob das Chromosom 21 beim Ungeborenen dreifach anstatt doppelt vorhanden ist.
Ein neuer Test beantwortet diese Frage nun einfach und ungefährlich. Die werdende Mutter muss sich lediglich etwas Blut abnehmen lassen. Weil sich darin auch Erbmaterial des Kindes befindet, lässt sich so durch eine genetische Analyse bestimmen, ob die vorliegt oder nicht.
Angst vor der Chromosomenstörung
Eine Fruchtwasser-Untersuchung bietet bislang die verlässlichste Möglichkeit festzustellen, ob das Down-Syndrom vorliegt. Dabei wird eine dünne Nadel durch die Bauchdecke in die Fruchtblase eingeführt und Fruchtwasser entnommen. Die fetalen Zellen werden genetisch analysiert. In einem Prozent der Fälle führt die Untersuchung zu einer Fehlgeburt.
Ein Bluttest soll die Diagnose nun vereinfachen. Dabei werden fetale Zellen analysiert, die im Blut der Schwangeren schwimmen. Frühestens Ende des Jahres wird das Verfahren der Konstanzer Firma Lifecodexx auf den Markt kommen.
In Deutschland werden jährlich mehr als 30.000 Fruchtwasseruntersuchungen von den Krankenkassen bezahlt. 90 Prozent der Frauen brechen eine Schwangerschaft ab, wenn bei ihrem Fötus das Down-Syndrom entdeckt wird.
Ein Bluttest soll die Diagnose nun vereinfachen. Dabei werden fetale Zellen analysiert, die im Blut der Schwangeren schwimmen. Frühestens Ende des Jahres wird das Verfahren der Konstanzer Firma Lifecodexx auf den Markt kommen.
In Deutschland werden jährlich mehr als 30.000 Fruchtwasseruntersuchungen von den Krankenkassen bezahlt. 90 Prozent der Frauen brechen eine Schwangerschaft ab, wenn bei ihrem Fötus das Down-Syndrom entdeckt wird.
Down-Syndrom: Umstrittener Bluttest | Medizin - Frankfurter Rundschau