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2014-02-25

Cartoon-Kampagne für Rücksicht | WAZ.de

Gehweg-Parken

Cartoon-Kampagne für Rücksicht

24.02.2014 | 18:00 Uhr



Cartoon-Kampagne für Rücksicht

Mit Cartoons wollen der Beirat für Menschen mit Behinderungen, der
Seniorenbeirat und die Stadt Iserlohn für ihre Kampagne „Parke nicht auf
unseren Wegen" um Aufmerksamkeit werben.Foto: Michael May
Iserlohn. 
Immer wieder haben Rollstuhlfahrer und Menschen mit
Rollatoren Probleme, wenn sie an auf dem Gehweg parkenden Autos
vorbeifahren müssen, weil die Verkehrsteilnehmer die Markierungen nicht
einhalten.
Erhobener Zeigefinger ist out. Humor ist in. Das beherzigen die Initiatoren der neuen Kampagne „Parke nicht auf unseren Wegen!“ Der Beirat für Menschen mit Behinderung, der Seniorenbeirat und die Stadt wählen diesen Weg mit Hilfe von Cartoon-Flyern, die künftig „Falschparker“ an ihren Autoscheiben vorfinden. Quasi eine gelbe oder eine rote Karte.

Cartoon-Kampagne für Rücksicht | WAZ.de

2014-02-15

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts | Aufreger

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts

    • 15.02.14
Eingänge verstellt, Haltegriffe blockiert

Keine Rücksicht auf Ältere und Behinderte in Bus und Bahn

Region
Rhein-Main - 81 Jahre, künstliche Hüfte – wenn Elisabeth Plato-Freitag
in die Straßenbahn einsteigt, nennt sie das „Kampf“. Denn immer weniger
Menschen sind bereit, Platz zu machen. Auch der Verband Pro Bahn schlägt
deshalb Alarm. Von Christian Reinartz 
Elisabeth Plato-Freitag ist genervt: Häufig versperren Mitreisende die Eingänge, sodass sich ältere Menschen oder Gehbehinderte beim Einstieg nicht festhalten können.
© rz
Elisabeth Plato-Freitag ist genervt: Häufig versperren Mitreisende die Eingänge,
sodass sich ältere Menschen oder Gehbehinderte beim Einstieg nicht
festhalten können.
Es sind nicht mal die fehlenden Sitzplätze. Viel schwerer ist es für
Elisabeth Plato-Freitag aus Ginnheim, überhaupt heil in die Straßenbahn
einzusteigen. „Meistens stehen die Fahrgäste vor den Türen und
versperren einem die Möglichkeit, sich festzuhalten“, sagt die
81-Jährige verärgert. Selbst wenn sie die Leute bitte, Platz zu machen,
rührten diese sich so gut wie nie. „Die tun so, als wenn sie nichts
gehört hätten und bleiben einfach stehen“, sagt Plato-Freitag. „Die
haben doch alle keine Kinderstube mehr“, sagt sie ärgerlich.

Rücksichtslosigkeit der Mitmenschen

Auch beim Fahrgastverband Pro Bahn  hat man das rücksichtslose Verhalten der
Fahrgäste im Rhein-Main-Gebiet längst registriert. „Hier macht sich
Missachtung von Mitmenschen breit. Ich habe das schon häufig am eigenen
Leib zu spüren bekommen“, sagt Michael Alfter, Beauftragter für
Schwerbehinderung und Barrierefreiheit. Er selbst ist sehbehindert und
ebenfalls beim Einsteigen auf die Rücksicht der anderen Fahrgäste
angewiesen.

Senioren und Behinderte treffen auf Rücksichtslosigkeit in den öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts | Aufreger

2011-05-24

Ein Tag im Rollstuhl

Zur Zeit lesen wir im Deutschunterricht das Buch Die Vorstadtkrokodile, in dem es einen Jungen gibt, der im Rollstuhl sitzt.
Damit wir uns besser vorstellen konnten, wie es ist. im Rollstuhl zu sitzen, habe ich es drei Schulstunden lang ausprobiert. Ich bekam auch einen Begleiter dazu. Die erste Schwierigkeit war die kleine Treppe vor dem Physikraum.
Ohne Hilfe mehrerer Personen wäre ich schon hier nicht weiter gekommen. Zum Glück waren meine Klassenkameraden zur Stelle. Einer hat mich unter den Armen gehalten und mich dann herunter getragen, die anderen haben den Rollstuhl genommen.
Die nächste Schwierigkeit wartete schon im Physikraum auf mich, und wieder brauchte ich Hilfe. Um auf meinen Platz in der ersten Reihe zu kommen, musste der Rollstuhl auf das Podest gehoben werden. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich auf meinem Stuhl saß.
Nach der Physikstunde lief dann die ganze Aktion andersherum. Zum Glück haben wir immer eine Fünfminutenpause zwischen den Stunden. Diese Zeit reichte gerade, um vom einen Raum zum anderen zu kommen.
In der großen Pause sprachen mich lauter Schüler an und fragten, was mit mir los sei. Nach kurzer Zeit hatte ich schon keine Lust mehr, immer dieselbe Geschichte zu erzählen. Was mir aber schnell auffiel war, dass ältere Schüler rücksichtsvoller und hilfsbereiter waren als jüngere, die oft keinen Platz für mich machten.
Ich war froh, als ich nach (nur) 2,5 Stunden wieder aufstehen und mir die Beine vertreten konnte. Es war ein echter Luxus, nicht mehr ständig auf die Hilfe und Rücksicht anderer angewiesen zu sein.

Ein Tag im Rollstuhl
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