2011-08-13

Sechs Schüler mit Behinderung vom Unterricht ausgeschlossen

Sechs Schüler mit Behinderung vom Unterricht ausgeschlossen

Das Landesamt für Soziales genehmigte Eltern von Kindern, die die Förderschule für geistige Entwicklung in Dillingen besuchen, Integrationshelfer für 21 Wochenstunden. Viel zu wenig, wie sich jetzt zeigte.
Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald
Schule Schüler Ferien
Lupe
dpa (Symbolbild)

Dillingen. Das Bildungsministerium wirbt für Inklusion und lässt damit Raum für Spekulationen über Schließungen von Förderschulen. Das Sozialministerium spart an Integrationshilfen für Kinder an Förderschulen und nährt damit die Vermutungen. Eltern von Kindern, die derzeit die Förderschule für geistige Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Dillingen besuchen, ärgern sich über die aktuellen Diskussionen in der Politik. Denn leidtragende sind ihrer Meinung nach die Kinder, zumindest sechs von ihnen, die gestern und heute nicht am Unterricht haben teilnehmen dürfen. Gestern Morgen, gegen 8.30 Uhr, vor dem Schulgebäude der AWO: Gabriele Krone, Marianne Brünet, Vita Mannarino und Heike Dalloz sind sauer. Ihre Kinder dürfen nicht in den Unterricht, weil kein Integrationshelfer zur Verfügung steht. Die Schule hatte sie vorab informiert. Die Bewilligung eines Integrationshelfers läuft in allen betroffenen Fällen jeweils nur über 21 Wochenstunden. Und diese Stunden wurden von den Helfern bereits bis Mittwoch geleistet.
Sechs Schüler mit Behinderung vom Unterricht ausgeschlossen

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