Menschen mit Behinderung wollen in die Ausschüsse
Von Carlos Kleiner | 18.08.2011, 17:40
«Es handelt sich dabei um einen Verstoß gegen das Grundgesetz, wenn Behinderte manche öffentliche Orte nicht erreichen können», sagt Hugo Hamacher von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) empört. Daher möchte die KAB als Behindertenvertreter darum, bei größeren Bauvorhaben zu Wort zu kommen, damit die Belange von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden können.
«Die Stadt würde viel Geld sparen, wenn man die Betroffenen vorher fragen würde. Wir sehen Problemstellen, die viele gar nicht wahrnehmen», sagt Hugo Hamacher, der seine Forderung unter das Motto «Vorsorgen statt Nachbessern» stellt.
Um dieser Forderung mehr Gewicht zu verleihen, hat die KAB Unterschriften gesammelt, mit denen man versucht, ein Anhörungsrecht im Bauausschuss zu bekommen. Doch so einfach ist das nicht, denn die Ratsmehrheit hat sich gegen die Einbindung von zusätzlichen Interessensvertretungen in die städtischen Ausschüsse ausgesprochen.
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