Posts mit dem Label urlaub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label urlaub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2011-09-14

Freudenstadt: Barrierefrei als ein Marktvorteil - Freudenstadt - Schwarzwälder Bote

Freudenstadt Barrierefrei als ein Marktvorteil

Schwarzwälder-Bote, vom 14.09.2011 10:01 Uhr
hubert_hueppe
Hubert Hüppe. Foto: Schwarzwälder Bote
Kreis Freudenstadt - Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, führt am morgigen Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr ein Gespräch mit der LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald über die Barrierefreiheit in der Region.
Die Urlaubsregion Schwarzwald für alle erlebbar machen – darauf zielt die Kooperation der LEADER-Regionen Mittlerer Schwarzwald und Nordschwarzwald ab. 30 Schwarzwaldgemeinden werben mit dem Pilotprojekt für einen barrierefreien Urlaub. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der für einen noch höheren Anteil mobilitäts- und aktivitätseingeschränkter Menschen verantwortlich zeichnet, soll ein besonderer Marktvorteil gegenüber anderen Regionen geschaffen werden.
Nach der Gesprächsrunde zum Thema "Schwarzwald barrierefrei" steht die "Inklusion in Kindertagesstätten" mit den Themen "Teilhabe von Anfang an" und "Erfahrungen aus der Arbeit der Interdisziplinären Frühförder- und Koordinierungsstelle des Landkreises" auf der Tagesordnung.

Freudenstadt: Barrierefrei als ein Marktvorteil - Freudenstadt - Schwarzwälder Bote

2011-07-12

YouTube - ‪Strandrollstuhl Wasserrollstuhl am Meer von Ibiza‬‏

Ibiza Santa Eulalia del Río:
Wir waren am Strand und haben mal einen Wasserrollstuhl für euch getestet. Ihr könnt einfach einen Lifeguard ansprechen falls eure Begleitperson euch nicht ziehen kann. Es gibt mehrere barrierefreie Strandzugänge für Rollstuhlfahrer, allerdings sind nicht überall Wasserrollstühle vorhanden.
Wasser und Strände laden ein zum Spazierengehen, Baden und Spielen. Nur leider nicht für alle! Denn wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist bleibt schnell außen vor. Der eigene Rollstuhl versinkt sofort im Sand und schieben wird unmöglich.
In Orten mit barrierefreiem Zugang ist man oft an eine Stelle gebunden und ins Wasser kommt man nur in den seltesten Fällen.
Ein Strandrollstuhl bietet hier Abhilfe. Mit seinen großen Ballonrädern läßt sich der Sand bis ins Wasser überwinden. Im Wasser selbst schwimmt der Rolli auf und das auch bei einer Beladung bis 150 kg. Wir wollen hier jedoch nicht verschweigen, dass die sportliche Note für die schiebende und ziehende Person mit zunehmender Beladung wächst. Im Wasser kann die Begleitperson den Rolli jedoch sehr leicht bewegen. Der Rollstuhl-Fahrer kann sich an den Armlehnen aufstützen und hinsetzen. Je nach Handicap und Wasserverhältnissen sollte eine dritte Person helfen.

Fazit: Eine tolle Sache für Rollstuhlfahrer um mal wieder ins Meer zu gelangen. Bei starkem Wellengang ist es sinnvoll eine Schwimmweste zu tragen.

Euer behindert-barrierefrei Team,
Oliver Fleiner und Willi Lang
YouTube - ‪Strandrollstuhl Wasserrollstuhl am Meer von Ibiza‬‏

2011-06-05

NatKo: Tourismus für Alle -

Tourismus für Alle!

Menschen begeben sich zum Zwecke der Erholung und Freizeitgestaltung auf Reisen. Sie wollen entspannen und neue Energie auftanken, Abenteuer erleben oder sich selbst finden, in Gruppenreisen andere Menschen und in fremden Ländern andere Kulturen kennen lernen. Seien die Beweggründe auch noch so verschieden, so ist Reisen für fast jeden Menschen ein Grundbedürfnis und verspricht Abwechslung und Erholung.
Schwarzwaldhaus auf Blumenwiese
Für knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland beziehungsweise knapp 50 Millionen Menschen in Europa stellt Reisen jedoch eine besondere Herausforderung dar. Gehbehinderte Menschen, Menschen im Rollstuhl, sehbehinderte und blinde Menschen, schwerhörige und gehörlose Menschen, Menschen mit geistiger Behinderung und viele mehr treffen beim Reisen immer wieder auf Barrieren: Unüberwindbare Stufen und Treppen, zu enge Durchgänge, fehlende akustische Signale oder auch fehlendes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der reisenden Menschen mit Behinderung.

Junger Mann mit Lernbehinderung liest eine Bilderspeisekarte

Blindes Mädchen beim Lesen eines Türschildes
Zählt man zu den schwer behinderten Menschen noch die Reisenden mit leichten Behinderungen oder temporären Aktivitätsbeeinträchtigungen - so zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Operation oder Eltern mit Kinderwagen - dazu, wird schnell deutlich, dass fast jeder Reisende auf Barrieren und unüberwindbare Hindernisse im Urlaub stoßen kann. Angesichts des demografischen Wandels wird ebenso deutlich, dass immer mehr ältere Menschen in unserer Gesellschaft leben und diese ebenso besondere Ansprüche an Zugänglichkeit, Komfort und Service im Tourismus haben.
Insofern ist Barrierefreiheit
  • Für 10 % der Bevölkerung zwingend erforderlich.
  • Für über 30 % hilfreich.
  • Für 100 % komfortabel.


NatKo: Tourismus für Alle - Projekte für einen barrierefreien Tourismus in Deutschland und Europa
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...