2014-02-27

Urteil stellt Finanzierung der Schulbegleiter infrage - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg (Print DW) - DIE WELT

Die Welt
27.02.14

Urteil stellt Finanzierung der Schulbegleiter infrage

1099 behinderte Schleswig-Holsteiner bekommen Hilfen beim Unterricht. Noch zahlen das die Kommunen 

Von Matthias Popien

 Wer bezahlt die Schulbegleiter, die Tag für Tag dafür sorgen, dass behinderte Schüler am Unterricht teilnehmen können? Ein Urteil des Landessozialgerichts in Schleswig stellt jetzt die bewährte Finanzierung in Frage. Zugleich stellt es die Schulen und die Landespolitik vor eine schwer lösbare Aufgabe. Wenn nicht bald zumindest eine Übergangsregelung gefunden wird, dürfte die Schulbegleitung vor dem Aus stehen. Ulrich Hase, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, warnt bereits: "Kostenpolitische Streitigkeiten dürfen nicht zu Lasten der Kinder mit Behinderung führen". Doch offenbar passiert derzeit genau dies.

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Skandalöse Asylpolitik: Berlin schiebt behinderte Kinder ab | Berlin - Berliner Zeitung

Skandalöse Asylpolitik: Berlin schiebt behinderte Kinder ab

Von 

Nach einer mehrwöchigen Duldung wurde die Familie aus Tschetschenien abgeschoben. Foto: dpa
15 Monate war eine tschetschenische Familie mit zwei schwerst behinderten
Kindern in Berlin geduldet worden. Dann wurden sie nach Polen
abgeschoben. Auch die nötige medizinische Versorgung ist damit
unterbrochen. Jetzt schweben die Kinder in Lebensgefahr.
Der Verein Lebenshilfe hat die sofortige Rückkehr
einer aus Berlin nach Polen abgeschobenen tschetschenischen Familie mit
schwerst behinderten Kindern gefordert. Der Fall sei dramatisch, ein
Kind der Familie schwebe in akuter Lebensgefahr, teilte die Lebenshilfe
Berlin am Mittwoch mit. Zugleich forderte der Verein eine bundesweite
Debatte über die Abschiebepraxis bei asylsuchenden Kindern mit
Behinderung.


Skandalöse Asylpolitik: Berlin schiebt behinderte Kinder ab | Berlin - Berliner Zeitung

Interessen der helfenden Berufe ins Visier genommen - Klaus Dörner im Gespräch (SB): Irren ist menschlich - Kritikbewegt, reformbeflügelt, konstruktiv... SCHATTENBLICK - INTERVIEW/006


INTERVIEW/006: Irren ist menschlich - Kritikbewegt, reformbeflügelt, konstruktiv... Klaus Dörner im Gespräch (SB)



Interessen der helfenden Berufe ins Visier genommen


Interview am 16. Januar 2014 in Hamburg-Eppendorf (Teil 2)


Nachdem im ersten Teil des Interviews mit Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner
wesentliche Stationen seiner Lebensgeschichte zwischen den späten
1960er Jahren und seiner Tätigkeit in Gütersloh zur Sprache kamen, ist
nun im zweiten Teil insbesondere die Psychiatriekritik Gegenstand der
Erörterung.


Portrait im Gespräch - Foto: © 2013 by Schattenblick
Klaus Dörner nimmt kein Blatt vor den Mund

Foto: © 2013 by Schattenblick



Schattenblick: Sie haben berufsständische Interessen genannt, den
eigenen Broterwerb und die gesamte Zunft der in der Psychiatrie
versammelten professionellen Akteure zu sichern. Sehen Sie darüber
hinaus andere gesellschaftliche Interessen, die Psychiatrie in ihrer
herkömmlichen Form aufrechtzuerhalten, etwa als Zwangsoption der
Ausgrenzung oder Drohpotential?

Klaus Dörner: Ich habe mich inzwischen darauf verschärft, daß es
einzig und allein die berufsständischen Interessen sind, die ja in der
Wirtschaft nicht ehrenrührig und dort völlig in Ordnung sind.
Unterwirft man jedoch die Sphäre des Helfens, in der der Markt nichts
zu suchen hat, gleichermaßen den Gesetzen der Güterproduktion, ist das
nicht hinzunehmen. Man muß meines Erachtens davon ausgehen, daß in
keinem Bereich der Gesellschaft die berufsständischen Interessen so
massiv und rücksichtslos über den eigentlichen Betriebszweck gestellt
werden wie im Bereich der helfenden Berufe.

Wie mir der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie,
Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Frank Schneider, erzählt
hat, fragte er sich damals nach seinem Amtsantritt, was in aller Welt
man in dieser Funktion zu tun habe. Er hörte sich in den
Berufsverbänden der Internisten, Chirurgen, Gynäkologen um und kriegte
dabei mit, daß es gerade angesagt sei, eine Entschuldigungsrede für
die Verbrechen zu halten, in die man während der Nazizeit verwickelt
war. Nun hatte er sich aber noch nie mit der Geschichte der
Psychiatrie beschäftigt und mit der Nazizeit schon dreimal nicht. Also
las er sich eben ein kleines bißchen an und hielt dann im Jahr 2010
seine berühmt gewordene Entschuldigungsrede in Berlin. (...)

Seine Rede gipfelte in dem Satz: Man müsse sich sogar überlegen, ob
die Euthanasie, also die Ermordung der psychisch Kranken, mehr ein
Naziprogramm oder eher ein Psychiatrieprogramm gewesen sei. Als ich
das las, habe ich einen totalen Schrecken gekriegt: Das ist ja der
Gedanke, den ich seit Jahrzehnten mit mir herumschleppe, ohne mich je
getraut zu haben, ihn auszusprechen! (...)

Würde man es genau untersuchen, ließe sich wohl nachweisen, daß es keine Branche gibt, die so systematisch mit krimineller Energie ihr Geschäft betreibt wie die helfenden Berufe im allgemeinen und die Psychiater im besonderen. (...)

SCHATTENBLICK - INTERVIEW/006: Irren ist menschlich - Kritikbewegt, reformbeflügelt, konstruktiv... Klaus Dörner im Gespräch (SB)

“Psychiatrie ohne Zwang – Was ist das?”

Wolf-Dieter Narrs Panorama auf eine gewaltfreie Psychiatrie

2014-02-26

Behinderte Kinder erobern Kletterhalle: Wer krabbeln kann, darf auch in die Wand - Rhein-Main - FAZ

Behinderte Kinder erobern Kletterhalle 

Wer krabbeln kann, darf auch in die Wand



 · 
Der Alpenverein bringt behinderten Kindern
das Klettern bei. Nun soll es auch für Erwachsene mit Handicap ein
solches Angebot geben.



Behinderte Kinder erobern Kletterhalle: Wer krabbeln kann, darf auch in die Wand - Rhein-Main - FAZ

„Eine Art von Stimmungsmache“ - Verein „Miteinander Leben Lernen“ klagt über Widerstände gegen Inklusion an Schulen

„Eine Art von Stimmungsmache“

Verein „Miteinander Leben Lernen“ klagt über Widerstände gegen Inklusion an Schulen

Johannes Schleuning
Ein Großteil der Diskussionen rund um das Thema
Inklusion beschäftigt sich mit der Umsetzung der UN-Konvention in den
Schulen und Klassensälen. Wie die Inklusionstheorie in der Praxis
funktioniert, darüber hat sich SZ-Redakteur Johannes Schleuning mit Ilse
Blug, Geschäftsführerin des Vereins „Miteinander Leben Lernen“ (MLL)
unterhalten.
(Veröffentlicht am 26.02.2014)


„Eine Art von Stimmungsmache“

Schlaganfall immer öfter bei Jüngeren - Onmeda.de

Schlaganfall immer öfter bei Jüngeren

Redaktion GESUND

(25. Februar 2014)


Schlaganfall immer öfter bei Jüngeren:
Das ist ein Ergebnis der weltweiten Global Burden of Disease-Studie, die
seit 1990 die Entwicklung der häufigsten Krankheiten verfolgt.
In Deutschland ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für
Behinderungen bei Erwachsenen.

Einen Schlaganfall erleiden dabei immer
häufiger Menschen mittleren Alters. Dies zeigt eine neue Auswertung der
weltweiten Global Burden of Disease-Studie, die jetzt in der
Fachzeitschrift Lancet veröffentlicht wurde.

Schlaganfall immer öfter bei Jüngeren - Onmeda.de
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