Pflegende müssen stärker für ihre Rechte eintreten
Sonntag, 07. August 2011, 10:34 Uhr
Kiel/Witten (dpa/lno) - Die Nachwuchssorgen der Pflege hängen nach Ansicht einer Expertin auch mit dem fehlenden politischen Engagement der Arbeitnehmer zusammen. «Nur rund zehn Prozent der Pflegenden sind in der Lage, ihren Wünschen gezielt Ausdruck zu verleihen und für eine Verbesserung der Situation einzutreten», sagte Prof. Christel Bienstein im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Weitere Probleme seien die Arbeitsbedingungen, die Arbeitsbelastung und der Personalmangel in der Pflege. Aus diesen Gründen sei es schwer, junge Menschen für den Beruf zu begeistern. Auch das negative Image von Alter und Pflegebedürftigkeit sei schwierig. «Die Bevölkerung hat unheimlich viel Angst vor Pflegebedürftigkeit», sagte die Wissenschaftlerin.
Pflegende müssen stärker für ihre Rechte eintreten - Hamburg - Bild.de
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen