Inklusion von Behinderten in Deutschland
"Viele haben im Kopf eine Barriere"
Menschen mit Behinderung gehören überall dazu, auch in den Schulen, sagt Martin Georgi von "Aktion Mensch". Und zeigt Verständnis für wütende Eltern.
Sollte selbstverständlich sein: Teilhabe im Alltag. Bild: dpa
taz: Herr Georgi, 2012 soll das Jahr der Inklusion werden. Auch die Aktion Mensch findet dieses Thema wichtig. Was ist Inklusion eigentlich?
Martin Georgi: Inklusion drückt eigentlich etwas Selbstverständliches aus: dass Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Lebens von Anfang an dabei sind. Dass sie dazugehören - egal, ob es sich um Schule, Arbeit oder Freizeit handelt. Mit dem Begriff der Inklusion kann in Deutschland kaum jemand etwas anfangen, während bezeichnenderweise jeder sofort die Worte exklusiv und Exklusion versteht.
Woran liegt das?
Inklusion von Behinderten in Deutschland: "Viele haben im Kopf eine Barriere" - taz.de
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