Neue Interessenvertretung für Behinderte
Von Eike Zenner
Fulda Menschen mit Behinderung bekommen in Fulda mehr Möglichkeiten zur Mitsprache: Der Magistrat hat beschlossen, einen Behindertenbeirat einzurichten.
Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU) spricht von einem Grundsatzbeschluss: Die Stadt will über einen Beirat mehr Möglichkeiten zur Teilhabe schaffen. Statt einen Behindertenbeauftragten zu benennen – auch das wäre möglich gewesen – sollen Menschen mit Behinderung einen elfköpfigen Beirat wählen, der dann gegenüber dem Magistrat und den Fraktionen ihre Interessen vertritt.Der Behindertenbeirat wird – so steht es im Satzungsentwurf – die Gremien „beraten und unterstützen“. Er hat keine Entscheidungskompetenz, wird aber über alle Fragen informiert (und zu diesen gehört), die Menschen mit Behinderung betreffen – vom Aus- und Neubau einer Straße über die Aus- und Weiterbildung bis hin zum Thema Inklusion. „Wir sind dankbar für eine fachliche Beratung“, betont Dippel.
Neue Interessenvertretung für Behinderte - Fuldaer Zeitung
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