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2013-07-16

Pannwitz-Blick noch aktuell | kobinet-nachrichten


Pannwitz-Blick noch aktuell

Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Der Pannwitzblick - Titel des Taschenbuchs
Der Pannwitzblick - Titel des Taschenbuchs
© Sierck und Danquart
Berlin (kobinet) Ist der Pannwitzblick noch aktuell? Diese Frage will das Gen-ethische Netzwerk am 4. August in Berlin nach einer Vorführung des gleichnamigen Films von Didi Danquart diskutieren. Das Netzwerk gehört zu dem Bündnis, das die erste Berliner Pride Parade am vergangenen Samstag vorbereitet und weitere Veranstaltungen geplant hat. Der Regisseur und Autor des 1991 entstandenen Dokumentarfilms "Der Pannwitzblick" kommt zur Diskussion in das Kreuzberger Kino fsk am Segitzdamm.
Der „Pannwitzblick", so wird die Veranstaltung angekündigt, lag nicht nur der Aussonderung und Selektion im Nationalsozialismus zugrunde lag, sondern prägte auch in der Zeit danach die Sicht auf Behinderung als an eine Normalität anzupassende Abweichung. Angefragt sind Udo Sierck und Theresia Degener, die damals im Film interviewt wurden. Udo Sierck und Didi Danquart haben in einem Taschenbuch beschrieben, wie Gewalt gegen Behinderte entsteht.
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Pannwitz-Blick noch aktuell | kobinet-nachrichten

2011-08-26

Schweiz: Nein: Wir lassen uns nicht behindern! - behindert-barrierefrei e. V. | Blog

26.08.2011 09:18 Uhr

Schweiz: Nein: Wir lassen uns nicht behindern!

Vorgeburtliche Untersuchungen und daraus resultierende Abtreibungen sind nichts anderes als Rassenhygiene. Von Dr. Daniel Regli, Zürich.

(kreuz.net) „Wir lassen uns nicht behindern!“

Mit diesem Slogan wirbt die Schweizer Fachorganisation ‘Pro Infirmis’ für die gesellschaftliche Anerkennung behinderter Menschen.

Auf mutigen Bildern beanspruchen Behinderte ihren Platz im Leben.

Warum aber wehren sich die Behinderten-Organisationen nicht dagegen, daß die Geburt behinderter Kinder zunehmend verunmöglicht wird?

Erst kürzlich wurde bekannt, daß Eltern, die sich für die Geburt eines bekanntlich behinderten Kindes entscheiden, keine Zulagen für die Betreuung zuhause mehr erhalten sollen.

Man setzt vorgeburtliche Untersuchungen ein, um die Geburt invalider Kinder möglichst zu verhindern.

Behinderte stellen in einer sozial und moralisch überforderten Gesellschaft nur noch einen Kostenfaktor dar.

Das ist Rassenhygiene

Am 17. September wird der Zweite ‘Marsch für s’Läbe’ in Zürich gegen die gesellschaftliche Ausmerzung behinderter Menschen protestieren.

Wer die Behinderten nicht schon im Mutterleib schützt und ihnen das Leben ermöglicht, betreibt keine ganzheitliche Förderung behinderter Menschen.

Vorgeburtliche Untersuchungen und daraus resultierende Abtreibungen sind nichts anderes als Rassenhygiene.

Solche Entwicklungen erschüttern die moralischen Fundamente eines Volkes und ziehen fatale Folgen nach sich.

Lebensrecht nicht nur für Übermenschen

Der ‘Marsch für s’Läbe’ ermutigt unter dem Motto „Auch Behinderte wollen leben!“ dazu, behindertes Leben von A-Z anzunehmen und zu fördern.
behindert-barrierefrei e. V. | Blog
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