21.08.2011 - 07:13
Wettbewerb zum universellen Design in Rheinland-Pfalz
Mainz (kobinet) Einen Wettbewerb zur generationenübergreifenden Gestaltung von Produkten startet die rheinland-pfälzische Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen. Schirmherr des Wettbewerbes ist der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.
Ausgelobt wird der Wettbewerb "Universelles Design: Gut zu gebrauchen" vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Die Preisgelder im Gesamtwert von 5.000 Euro stellt der Sparkassenverband zur Verfügung. Teilnehmen können u. a. alle Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz.
"Vor dem Hintergrund unserer alternden Gesellschaft ist Universelles Design ein Querschnittsthema, das in alle Lebensbereiche hinein reicht. Alltagsprodukte, Gebäude, Technologien müssen so gestaltet werden, dass alle davon profitieren. Die generationenübergreifende Gestaltung der Lebenswelten wird ein Schwerpunkt der Zukunft sein", heißt es in einer Presseinformation der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen. Der Wettbewerb will hierfür einen Anstoß geben und Einfluss auf das Denken der künftigen Planer, Entwickler und "Umsetzer" nehmen. Deshalb richtet sich der Wettbewerb zu Beginn des neuen Schuljahres zunächst an Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen. Im zweiten Schritt werden mit Beginn des Wintersemesters auch die Studierenden der rheinland-pfälzischen Universitäten und Fachhochschulen unterschiedlicher Fachrichtungen aufgefordert am Wettbewerb teilzunehmen.
Gesucht werden Ideen, die den Alltag sowohl im Haushalt als auch in Beruf und Freizeit verbessern. Nicht mehr gefragt sind stigmatisierende Sonderprodukte und Hilfsmittel, die ausgrenzen und oft nur die Defizite von Gebrauchsgegenständen ausgleichen. Gesucht sind vielmehr innovative neue Produkte, die nicht nur den Bedürfnissen älterer und behinderter Menschen gerecht werden, sondern für alle gut zu gebrauchen sind.
Dieser Wettbewerb ist auch ein weiterer Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die im Aktionsplan der rheinland-pfälzischen Landesregierung festgeschrieben ist.
Die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen hat zuvor mit großem Erfolg bereits vier Wettbewerbe durchgeführt, aus denen innovative Gestaltungsideen und Produktvorschläge hervorgingen. Der aktuelle Wettbewerb soll daran anknüpfen. cm
Ausgelobt wird der Wettbewerb "Universelles Design: Gut zu gebrauchen" vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Die Preisgelder im Gesamtwert von 5.000 Euro stellt der Sparkassenverband zur Verfügung. Teilnehmen können u. a. alle Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz.
"Vor dem Hintergrund unserer alternden Gesellschaft ist Universelles Design ein Querschnittsthema, das in alle Lebensbereiche hinein reicht. Alltagsprodukte, Gebäude, Technologien müssen so gestaltet werden, dass alle davon profitieren. Die generationenübergreifende Gestaltung der Lebenswelten wird ein Schwerpunkt der Zukunft sein", heißt es in einer Presseinformation der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen. Der Wettbewerb will hierfür einen Anstoß geben und Einfluss auf das Denken der künftigen Planer, Entwickler und "Umsetzer" nehmen. Deshalb richtet sich der Wettbewerb zu Beginn des neuen Schuljahres zunächst an Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen. Im zweiten Schritt werden mit Beginn des Wintersemesters auch die Studierenden der rheinland-pfälzischen Universitäten und Fachhochschulen unterschiedlicher Fachrichtungen aufgefordert am Wettbewerb teilzunehmen.
Gesucht werden Ideen, die den Alltag sowohl im Haushalt als auch in Beruf und Freizeit verbessern. Nicht mehr gefragt sind stigmatisierende Sonderprodukte und Hilfsmittel, die ausgrenzen und oft nur die Defizite von Gebrauchsgegenständen ausgleichen. Gesucht sind vielmehr innovative neue Produkte, die nicht nur den Bedürfnissen älterer und behinderter Menschen gerecht werden, sondern für alle gut zu gebrauchen sind.
Dieser Wettbewerb ist auch ein weiterer Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die im Aktionsplan der rheinland-pfälzischen Landesregierung festgeschrieben ist.
Die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen hat zuvor mit großem Erfolg bereits vier Wettbewerbe durchgeführt, aus denen innovative Gestaltungsideen und Produktvorschläge hervorgingen. Der aktuelle Wettbewerb soll daran anknüpfen. cm
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