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2014-02-10

FORUM MENSCHENRECHTE fordert umfassendes Konzept zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen - Forum Menschenrechte e.V.

[Februar 2014]

FORUM MENSCHENRECHTE fordert umfassendes Konzept zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen

 

Das FORUM MENSCHENRECHTE fordert
ein umfassendes Konzept für Rehabilitation und Versorgungsstrukturen,
das seelisch kranken, traumatisierten Menschen, Überlebenden von Folter
und schweren Menschenrechtsverletzungen gerecht wird.

Auf die spezielle Situation von besonders schutzbedürftigen
Flüchtlingen - wie Opfer von sexueller Gewalt, Folteropfer und
Betroffenen von Menschenhandel - muss im Asylverfahren Rücksicht
genommen werden. Dies setzt zunächst voraus, dass die Verfahren so
gestaltet sind, dass die besondere Schutzbedürftigkeit überhaupt erkannt
wird. Erst so können die Verfahren ihrer Situation angepasst, besondere
Bedürfnisse bei den Aufnahmebedingungen sowie z.B. ein Therapiebedarf
ermittelt und die nötige spezialisierte Betreuung und Behandlung
eingeleitet werden.


Das EU-Asylrecht hat stärker als bisher das deutsche Asylrecht die
speziellen Bedürfnisse dieser Gruppe anerkannt und macht Vorgaben, die
in Deutschland umzusetzen sind. Zugleich verpflichtet das Völkerrecht -
insbesondere das UN-Antifolterabkommen1 - zu einem besonderen Schutz von
Folteropfern. Zur Überwachung der Verpflichtungen aus dem
Antifolterabkommen haben die Vereinten Nationen einen Ausschuss
eingesetzt, der den Staaten Empfehlungen ausspricht, um ihren
Verpflichtungen aus dem Abkommen nachzukommen. Bezogen auf Deutschland
hat der Ausschuss wichtige Empfehlungen ausgesprochen, wie die Situation
von Flüchtlingen, die Opfer von Folter geworden sind, verbessert werden
kann.


Das FORUM MENSCHENRECHTE fordert die Bundesregierung auf, sowohl das
EU-Recht als auch die auf Völkerrecht basierenden Empfehlungen
umzusetzen, um die Situation der besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge
zu verbessern...

Die vollständige Stellungnahme hier als PDF 


Forum Menschenrechte e.V.

2013-10-23

Krankenkassen befreien von Beitrags-Schulden

Krankenkassen befreien von Beitrags-Schulden

Betroffene sollten bis 31. Dezember ihre Kasse kontaktieren

23.10.2013

Personen, die derzeit keine gültige Krankenversicherung und Schulden bei ihrer Krankenkasse haben, sollten sich bis spätestens 31. Dezember bei ihrer Kasse melden. Denn dann besteht die Chance, dass die offenen Zahlungen erlassen werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Zeitraum ohne Versicherung länger als drei Monate war und auf eine nachträgliche Übernahme von Behandlungskosten verzichtet wird.
140.000 Menschen offiziell ohne Krankenversicherung Mehr als 140.000 Menschen in Deutschland haben offiziell keine Krankenversicherung, darunter viele Kleinunternehmer und Geringverdiener, die bislang ihre monatlichen Beiträge nicht zahlen konnten und dadurch schnell tausende Euro an Schulden anhäuften. Seit 2007 besteht eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. Das Problem dabei:
Krankenkassen befreien von Beitrags-Schulden

2013-06-25

Behinderte in Melsungen schlagen Alarm » Lokales, Nachrichten, Schwalm-Eder-Kreis » MB SEK

Behinderte in Melsungen schlagen Alarm

Drucken Andreas Bernhard am 14/06/2013  
Melsungen. Der Behindertenbeauftragte Melsungens, Robert Weck fürchtet um die freie Arztwahl. Anlass ist die Schließung der barrierefreien Arztpraxis in der Bahnhofstraße zum 30. Juni. „Noch ist kein Nachfolger in Sicht, wo sollen in Zukunft Menschen mit Behinderungen eine barrierefreie Arztpraxis aufsuchen“, fragt sich Weck
Behinderte in Melsungen schlagen Alarm » Lokales, Nachrichten, Schwalm-Eder-Kreis » MB SEK

2013-05-13

Tag gegen Schlaganfall: Demografie treibt die Insult-Zahlen


Tag gegen Schlaganfall

Demografie treibt die Insult-Zahlen

GÜTERSLOH. Die "Augen nicht verschließen" ist das Motto des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mahnt, drängende Probleme durch den demografischen Wandel sowie Strukturmängel in der Gesundheitsversorgung anzugehen.
Aktuell leiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls, 43 Prozent von ihnen sind dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen, so die Stiftung in einer Mitteilung.
Schon heute müssen 15 Prozent der Überlebenden in einer Pflegeeinrichtung versorgt werden. Schlaganfall ist die häufigste Ursache für Behinderungen bei Erwachsenen.
Tag gegen Schlaganfall: Demografie treibt die Insult-Zahlen

2011-12-07

Diakonie und BEB kritisieren Versorgungs­strukturgesetz

Diakonie und BEB kritisieren Versorgungs­strukturgesetz

Berlin - 05. Dezember 2011

Die Diakonie und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BEB) sehen erwachsene behinderte Menschen durch das das vom Bundestag verabschiedete GKV-Versorgungsstrukturgesetz benachteiligt.
Diakonie und BEB kritisieren Versorgungs­strukturgesetz
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