Förderlehrer geht zum Kind
Spaden. „Bag-ger” – das Wort hat zwei Silben. Die Kinder machen zwei Schritte zur Seite, damit sie das richtig spüren können. Die sechs Schüler der zweiten Klasse haben Probleme mit dem Lernen. Früher wären sie auf die Förderschule nach Schiffdorf geschickt worden. Oder sie gingen in den großen Klassen der Grundschulen unter. Heute werden sie in der Grundschule in ihrem Wohnort gefördert.Lernen mit allen Sinnen: Sonderpädagogin Sandra Thiesmeier in der kleinen Lerngruppe der Spadener Grundschule. Foto jad
In Spaden unterrichtet Sonderpädagogin Sandra Thiesmeier 14 Schulstunden pro Woche an der Grundschule. Im Rahmen des RIK unterstützt sie die Grundschullehrer vor allem in den ersten und zweiten Klassen. Nach den ersten vier Schuljahren wird entschieden, auf welchem Bildungsweg es weitergeht.
18 Schüler werden regelmäßig von der Sonderpädagogin geschult. „Die meisten nehmen präventiv teil“, gibt Schulleiterin Gisela Nisius-Kraft an. In den meisten Fächern folgen sie dem regulären Unterricht. Lediglich in den Fächern Deutsch und Mathe unterstützt Thiesmeier sie.
In kleinen Gruppen kann besonders intensiv auf individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten eingegangen werden. „Manchmal arbeiten wir den Stoff aus dem Unterricht noch einmal auf. In anderen Fällen ist Grundlagenarbeit notwendig“, erläutert Thiesmeier.
Förderlehrer geht zum Kind - Cuxland - Nordsee-Zeitung
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