Behinderte und Kranke in der NS-Zeit
Raus aus dem Schatten der Erinnerung
Das Leiden der kranken und behinderten Menschen hatte bislang kaumRaum im öffentlichen Gedenken an die Gräueltaten des Nazi-Regimes. Eine
Ausstellung am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
erinnert an das Schicksal dieser Menschen.
Von Susanne Werner
Heil- und Pflegeanstalt Liebenau im Jahr 1940: Mit
solchen Bussen wurden Kranke und Behinderte in die Mordanstalten
transportiert.
solchen Bussen wurden Kranke und Behinderte in die Mordanstalten
transportiert.
© Archiv der Stiftung Liebenau
galten in der NS-Zeit als "Belastung für Volksgemeinschaft". Ihrem
grausamen Schicksal widmet sich jetzt die Wanderausstellung "erfasst,
verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im
Nationalsozialismus". Sie wurde am Montag im Paul-Löbe-Haus im Deutschen
Bundestag in Berlin eröffnet.
Behinderte und Kranke in der NS-Zeit: Raus aus dem Schatten der Erinnerung
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