Kreis zu langsam?
Bürgeranträge für Inklusion
Olpe. Am 11. Juli 2011 beauftragte der Kreistag des Kreises Olpe den Landrat, "in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden einen kommunalen Inklusionsplan zu erstellen". Gleichzeitig wurde die Zielsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention befürwortet, "ein inklusives Bildungssystem für das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in der allgemeinen Schule aufzubauen". Zehn Vereine hatten zuvor in einem Bürgerantrag gefordert, dass Kreis und Kommunen einen frühzeitigen und nachhaltigen Planungs- und Steuerungsprozess zur Entwicklung der schulischen Inklusion unter qualitativ hochwertigen Bedingungen für alle Kinder - mit und ohne Beeinträchtigungen - beginnen.
Zwei Jahre nach dem Kreistagsbeschluss stellt sich vielen Eltern, Lehrern und anderen Fachleuten im Kreis die Frage, wie dieser Beschluss bis heute umgesetzt wurde. Denn zumindest sichtbare Ergebnisse gibt es keine.
Olpe - Bürgeranträge für Inklusion - Siegener-Zeitung - Nachrichten aus Siegen, Wittgenstein, Olpe u. Umgebung
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