Die Rummelsberger räumen das Schloss
16.04.2011 Ort: Ditterswind 
Inklusion Die Rummelsberger Dienste ziehen ab, aber die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Der Vorstandsvorsitzende der Rummelsberger Anstalten, Günter Breitenbach, sorgte bei einem Pressegespräch für Klarheit über die Zukunft der Betreuung in Schloss Ditterswind.
Ernste Mienen zu einem wichtigen Anliegen. Heimleiter Jürgen Hofmann, Geschäftsführer Karl Schulz, Rektor Günter Breitenbach und Pressesprecher Gunnar Dillschneider als Moderator des Gespräches stellten klar, warum es für die Behindertenarbeit in Schloss Ditterswind keine Zukunft gibt.
Es gelte grundsätzlich, vorherrschende "gesellschaftliche Muster und den Umgang mit so genannten Randgruppen" aufzugreifen und zukunftsorientierte Lösungen zu erarbeiten, erklärte Heimleiter Jürgen Hofmann weiter und griff damit eines der kontrovers diskutierten Themen auf. Der Missstand der Separation sei der baulichen Gegebenheit geschuldet und eben nicht einem etwaigem Fehlverhalten der Bevölkerung.
Aus der Tatsache heraus, dass eine große Gruppe von Menschen gemeinsam im selben Gebäudekomplex wohnt, ergebe sich nahezu zwangsläufig die Gefahr einer von keiner Seite beabsichtigten Abtrennung.
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