Noch ein langer Weg zur Abschaffung der Sonderschulen
22. Juni 2011, 12:45
Unabhängiger Monitoringausschuss kritisiert Untätigkeit des Unterrichtsministeriums - Integration in neunter Schulstufe "nur Bruchteil dessen, was getan werden muss"
Wien - Drei Jahre sind vergangen, seit sich Österreich mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung dazu verpflichtet hat, Kinder "nicht aufgrund von Behinderung" vom Schulbesuch auszuschließen. Ein Jahr ist es her, seitdem der Monitoringausschuss, der die Umsetzung dieser Konvention überwacht, in einer Stellungnahme die Abschaffung der "menschenrechtswidrigen" Sonderschulen forderte. Getan hat das Unterrichtsministerium bis heute nichts, kritisiert nun die Vorsitzende des Ausschusses, Marianne Schulze, gegenüber der APA. In einem Gespräch kündigte ihr das Ministerium einen "Stufenplan" an - für Schulze ist dieser jedoch "kein großer Wurf".Noch ein langer Weg zur Abschaffung der Sonderschulen - Schule & Soziales - derStandard.at › Bildung
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