Bad Düben
Awo beteiligt sich an europaweitem Protesttag
Nico Fliegner
Foto: dpa Rollstuhlfahrer haben oft das nachsehen auf den Straßen.
Bad Düben. Zu hohe Bordsteinkanten, Pflasterstraßen, zu wenig Parkplätze: Menschen, die körperlich behindert sind, haben im Alltag oft das Nachsehen. Ihre Bewegungsfreiheit, die ohnehin schon eingeschränkt ist, wird ihnen noch erschwert. Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Nordsachsen mit Sitz in Bad Düben will ab 30. April auf diese Probleme aufmerksam machen und beteiligt sich mit 16 verschiedenen Veranstaltungen (siehe nebenstehenden Kasten) am europaweiten Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der am 5. Mai stattfindet. Vor allem die Kitas, die zur Awo gehören, widmen sich dem Thema, kommen mit sehbehinderten Menschen ins Gespräch, testen, wie barrierefrei ihr Dorf ist und starten Rollstuhlaktionen, um herauszufinden, wie es ist, wenn man im Rollstuhl sitzt und beispielsweise im Straßenverkehr unterwegs sein muss.
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