Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde wird eröffnet
Am 17. August 2012 öffnet die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel die Türen
„Wir sind froh und dankbar, dass nunmehr auch in Brandenburg wie bereits in den anderen fünf Krankenmordanstalten eine aktive Gedenkstätte an die Opfer der Euthanasie-Morde erinnert“, sagte Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch heute in Oranienburg. „Damit wird eine bedeutende Lücke im Kanon der NS-Gedenkstätten in Deutschland endlich geschlossen. Da sich die Keimzelle für den nationalsozialistischen Massenmord durch Giftgas in Brandenburg befand, kann die Bedeutung dieses Gedenk- und Lernortes kaum überschätzt werden“, sagte Morsch weiter.
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