Gedanken zu einer Brandkatastrophe
Mannheim | am 07.12.2012 - von Frank Dieter Stolt
Zehn Frauen und drei Männer mit Behinderungen waren an giftigem Rauch erstickt oder verbrannt. Die behinderten Frauen waren im Alter von 28 bis 68 Jahren, die Männer zwischen 45 und 68 Jahren. Die getötete Betreuerin war 50 Jahre alt. Außerdem gab es neun Schwerverletzte, fünf Menschen wurden leicht verletzt. Dieses Inferno war die folgenschwerste Katastrophe in einer Behinderten-Werkstatt in Deutschland. Brandkatastrophen wie in Titisee-Neustadt werfen regelmäßig die Frage auf, ob alles Menschenmögliche zur Vermeidung solcher Brände getan und alle Vorschriften eingehalten wurden.
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