Berlin. - 80 Prozent der weltweit rund eine Milliarde Menschen mit Behinderung leben in den Ländern des Südens. Armut und Behinderung in Entwicklungsländern seien oft eng miteinander verflochten, betont Caritas international aus Anlass des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember. Armut ist zum einen vielfach ursächlich für die Behinderung, weil zum Beispiel der Zugang zu einer adäquaten medizinischen Versorgung fehlt oder Kinder nur unzureichend ernährt werden können. Zum anderen ist es für Menschen mit Behinderung oft unmöglich, der Armut zu entfliehen, weil sie kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen.
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