27.06.2011 - 11:45
Bewusstseinsbildung von unten
Matthias Grombach © privat
Potsdam (kobinet) In Brandenburg geht man neue Wege. Die Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung wird von behinderten Menschen über die Gesetzgebung für behinderte Menschen informiert. Denn es hat sich gezeigt, dass dieser Prozess "von oben" nicht angestoßen wird, teilt der Potsdamer Behindertenverband PPV e.V. mit.
Am Wochenende fand in Potsdam eine Informationsveranstaltung über das Leben mit dem Arbeitgebermodell statt. Referent war der querschnittsgelähmte 35-jährige Matthias Grombach, dem über Jahre hinweg der Auszug aus dem Altersheim verweigert wurde. Heute praktiziert dieser in Dessau-Roßlau das Arbeitgebermodell. Zusammen mit einem der bei ihm angestellten Assistenten schilderte er die für ihn neue Freiheit außerhalb von Einrichtungen. In Anwesenheit des Potsdamer Behindertenbeauftragten Karsten Häschel, der in seiner Einführung mit statistischen Zahlen aufwarten konnte, erfuhren ca. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie es sich mit Assistenz lebt. Da angesichts der beschränkten Zeit viele Fragen offengeblieben sind, wurde von Seiten des PPV eine weitere Veranstaltung nicht ausgeschlossen.
Nina Waskowski, ForseA-Beraterin wie Matthias Grombach und ForseA-Landesbeauftragte für Brandenburg: "In Brandenburg gestalten wir den Bewusstseinswandel im Sinne des Artikel 8 der Behindertenrechtskonvention, zu dem sich Deutschland vor zwei Jahren verpflichtet hat, nunmehr von unten, von den Betroffenen, aus. Wir haben einfach nicht die Zeit, zuzuwarten, bis die Bundesregierung ernstzunehmende Initiativen entwickelt (ForseA-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen). Es gilt, den Geist der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zu verbreiten. Es wird höchste Zeit, dass dieser in die Amtsstuben der Sozialverwaltungen Einzug hält." gba
Link zum Potsdamer Behindertenverband PPV e.V. Am Wochenende fand in Potsdam eine Informationsveranstaltung über das Leben mit dem Arbeitgebermodell statt. Referent war der querschnittsgelähmte 35-jährige Matthias Grombach, dem über Jahre hinweg der Auszug aus dem Altersheim verweigert wurde. Heute praktiziert dieser in Dessau-Roßlau das Arbeitgebermodell. Zusammen mit einem der bei ihm angestellten Assistenten schilderte er die für ihn neue Freiheit außerhalb von Einrichtungen. In Anwesenheit des Potsdamer Behindertenbeauftragten Karsten Häschel, der in seiner Einführung mit statistischen Zahlen aufwarten konnte, erfuhren ca. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie es sich mit Assistenz lebt. Da angesichts der beschränkten Zeit viele Fragen offengeblieben sind, wurde von Seiten des PPV eine weitere Veranstaltung nicht ausgeschlossen.
Nina Waskowski, ForseA-Beraterin wie Matthias Grombach und ForseA-Landesbeauftragte für Brandenburg: "In Brandenburg gestalten wir den Bewusstseinswandel im Sinne des Artikel 8 der Behindertenrechtskonvention, zu dem sich Deutschland vor zwei Jahren verpflichtet hat, nunmehr von unten, von den Betroffenen, aus. Wir haben einfach nicht die Zeit, zuzuwarten, bis die Bundesregierung ernstzunehmende Initiativen entwickelt (ForseA-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen). Es gilt, den Geist der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zu verbreiten. Es wird höchste Zeit, dass dieser in die Amtsstuben der Sozialverwaltungen Einzug hält." gba
Bewusstseinsbildung von unten -- kobinet
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen