Experten diskutierten in Wolfenbüttel über die Inklusion
Von Jörg Kleinert
Zu einer Podiumsdiskussion über die Chancen für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung hatten der Paritätische Wohlfahrtsverband Wolfenbüttel sowie die örtliche Lebenshilfe eingeladen. Das Thema lautete "Inklusion beginnt im Kopf".
Auf dem Podium saßen Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden. Klaus Bätcke, Behindertenbeauftragter der Stadt Wolfenbüttel, führte ein: "Inklusion, das bedeute Einschluss, Teilhabe, Integration und unabhängiges, selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung." Inklusionsorientierung gebe es in Deutschland derzeit indes kaum. "Das liegt daran, dass das gemeinsame Verständnis für Inklusion fehlt."
Landtagsabgeordneter Björn Försterling meinte: Wüchsen Kinder ohne Behinderung gemeinsam mit Kindern mit Behinderung auf, so entwickele sich bei ihnen eine Selbstverständlichkeit. "Viele ältere Menschen in unserer Gesellschaft haben diese Selbstverständlichkeit nicht kennen gelernt."
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