Inklusion „Alle werden davon profitieren“
Moers/Düsseldorf. „Wir sind super in Sonderwelten“, befindet Josef Neumann, Behindertenbeauftragter der SPD-Landtagsfraktion. Und das findet er nicht super.Ziel einer Politik, die der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht wird, sei es vielmehr, dass Menschen mit Beeinträchtigungen ohne Sonderwelten leben und teilhaben an dem, was vermeintlich normal ist. Also: keine Behinderten-Werkstätten mehr, sondern Jobs im ersten Arbeitsmarkt, keine Förderschulen, sondern gemeinsamer Unterricht in den Regelschulen, Wohnungen, die nicht mehr nur ausnahmsweise barrierefrei sind, sondern alle. Das sind nur drei Beispiele für das, was die Regierungskoalition im Land sich mit ihrem Aktionsplan auf die Fahnen geschrieben hat, der im Oktober beraten werden soll, und alle Bereiche betreffen soll: Justiz, Innenpolitik, Kultur, Bauwesen, Altersversorgungen usw. Inklusion heißt das Stichwort, denn das bisher oft bemühte „Integration bedeutet doch, dass sich die Behinderten bemühen müssten, in die Gesellschaft aufgenommen zu werden“, ärgert sich Neumann. „Bei Inklusion sind sie von Anfang an dabei.“
Inklusion: „Alle werden davon profitieren“ - Moers - DerWesten
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