Forderung: Behindertengerecht Bauen
Das Humboldt-Haus: Auslöser einer Diskussion zu behindertengerechtem Bauen in Schwerin Reinhard Klawitter (2)
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Im Klartext: Was bei städtischen Bauvorhaben bereits umgesetzt wird, soll auch in den städtischen Betrieben durchgedrückt werden. Während bei Stadtbauten der Behindertenbeirat immer einbezogen wird, haben das die stadteigenen Gesellschaften bisher nicht gemacht. "Es ist erschreckend, dass noch im Jahre 2011 Neubauten der öffentlichen Hand geplant werden, die nicht von vornherein behindertenfreundlich gestaltet sind", so die UB-Fraktion.
Beim Humboldt-Haus, das die Zoo gGmbH mit erheblichen Zuschüssen der Stadt gebaut hatte, wurde aus ökonomischen Gründen auf eine behindertengerechte Ausstattung verzichtet. Die Folge: Rollstuhlfahrer bekommen die schweren Türen nicht allein auf, sie bleiben mit ihren Reifen im Rindenmulch, der den Boden bedeckt, stecken, und die obere Ebene ist für sie gar nicht, weil nur über eine Treppe erreichbar. Das jetzt geprüft werden soll, wie nachträglich für einen behindertengerechten Zugang gesorgt werden kann, halten die Unabhängigen Bürger zwar für notwendig, aber auch für teuer. Das, so die Fraktion, soll in Zukunft vermieden werden. Denn "nachträgliche Umbauten sind immer teurer als die Einbeziehung derartiger Maßnahmen in den Bau schon in der Planungsphase".
Forderung: Behindertengerecht Bauen - nnn.de
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