Pilotprojekt „Schule für alle“
Eberswalde (MOZ) Inklusion – das ist der neue Trend in der Bildungspolitik. Was bedeutet dies für die bestehenden Förderschulen? Haben sie noch eine Zukunft? Der Landkreis Barnim, der Träger von fünf Förderschulen ist, will den Prozess laut Dezernent Mocek „konstruktiv begleiten“.
Alle Kinder lernen gemeinsam an einer Schule. Alle Kinder haben gleiche Chancen auf Bildung. Dies ist das Anliegen, der Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland unterzeichnet hat. Seit in Brandenburg über die „Schule für alle“ und Inklusion debattiert wird, macht sich an der Basis Verunsicherung breit. Bei Lehrern und Eltern, an den Förderschulen wie an den Grundschulen. Auch im Barnim habe die Inklusions-Diskussion zu Irritationen und Unruhe geführt, räumt Kreisdezernent Jörg Mocek ein.
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