Communiqué | |
Für jeden, der bei diesen Treffen aktiv mitwirkte, ist klar, dass Menschen mit Behinderungen keine Objekte der Fürsorge sind – so wie sie in der Vergangenheit allzu oft angesehen wurden – sondern dass behinderte Menschen aktiv handelnde Subjekte sind, die Recht auf Selbstbestimmung haben. Dieser Aspekt soll dann auch im Aktionsplan zum Tragen kommen.
Nach vielen ergebnisreichen Arbeitsstunden im kleinen Kreis, nach erfolgreichen Konzertierungs- und Konsensfindungsgesprächen mit den zuständigen Ministerien hieß es am Samstag für die meisten Gruppen den letzten Feinschliff an ihren Arbeitstext anbringen.
Viele verschiedene Themen wurden angesprochen, von der Sensibilisierung bis hin zur Barrierefreiheit, vom Recht auf Bildung bis hin zum Recht auf Selbstbestimmung. Die fertig gestellten Arbeitstexte sollen nun zu einem Gesamtpaket zusammengeschnürt werden. Auf den in enger Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft ausgearbeiteten Aktionsplan werden hohe Erwartungen gesetzt. Er wird in den kommenden Wochen der Luxemburger Regierung zur Annahme vorgelegt. Anfang 2012 soll der Fünfjahresplan dann einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Interessierte können sich beim Familienministerium melden:
Barrierefreiheit, Selbstbestimmung, Inklusion – Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
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