Unsere Gold-Speerwerferin kämpft vor Gericht gegen die Klinik
Wegen Ärzte-Pfusch im Rollstuhl?
05.09.2012 — 00:01 Uhr
Von SEBASTIAN KAYSER
Der Jubel kannte keine Grenzen, die Tränen schossen in ihr Gesicht. Speerwerferin Birgit Kober (42) holte bei den Paralympics Gold mit Weltrekord (27,03 Meter).
„Dieser Moment ist so viel größer als man selbst“, sagt die Münchnerin.
Doch bald hat sie einen noch härteren Kampf zu bestehen. Vor Gericht gegen das Klinikum Rechts der Isar, das sie durch Ärzte-Pfusch in den Rollstuhl gebracht haben soll.
Rückblick: Juni 2007. Kober muss nach einem Epilepsie-Anfall auf die Intensivstation. „Dort hat wohl ein Arzt einen Schreibfehler begangen“, sagt sie. Deshalb soll sie die 25-fache Dosis eines toxischen Medikaments bekommen haben!
Paralympics 2012: Gold-Speerwerferin Birgit Kober wegen Ärzte-Pfusch im Rollstuhl? - Sport - Bild.de
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