Arzneimittelreport 2012
Psychopharmaka sind weiblich, Herzmittel männlich
Dienstag, 26.06.2012, 12:14
Frauen und Männer sind bekanntlich verschieden. Das betrifft auch Krankheitssymptome und Medikamente, die sie einnehmen. Frauen bekommen zum Beispiel dreimal mehr Psycho-Pillen verordnet als Männer. (...)
Eine Studie im Auftrag der Barmer GEK hat diese Verschreibungen unter die Lupe genommen. Das Team von Studienleiter Gerd Glaeske von der Universität Bremen wollte wissen, wie der Unterschied medizinisch immer gerechtfertigt ist. Oder ist es vielmehr so, dass Rollenklischees mitspielen, wenn Frauen zwei- bis dreimal so oft Antidepressiva, Tranquilizer oder Schlafmittel einnehmen als Männer?
Die Ergebnisse der Studie stehen im Arzneimittelreport 2012 der Krankenkasse, der heute in Berlin vorgestellt wurde.
Die Ergebnisse der Studie stehen im Arzneimittelreport 2012 der Krankenkasse, der heute in Berlin vorgestellt wurde.
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