Diskussion um Fiskalpakt - Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ausgestalten
Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 25.06.2012
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt, dass mit der Diskussion um den Fiskalpakt das Thema Eingliederungshilfe wieder aufgegriffen worden ist. „Dabei dürfe aber nicht der Schwerpunkt auf die Frage der Kostenverschiebungen zwischen Bund und Kommunen gelegt werden“, so der Beauftragte.Erscheinungsdatum 25.06.2012
„Es muss die Frage in den Mittelpunkt gestellt werden, wie die Eingliederungshilfe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention in ein Bundesleistungsgesetz überführt werden soll. Hierzu müssen auch Aspekte, wie die Einkommens- und Vermögensanrechnung, der Kostenvorbehalt und die Umstellung von einrichtungs- auf personenzentrierte Leistungen wieder auf den Tisch“, so Hubert Hüppe. „Diese Aspekte seien zentral für die wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen mitten in der Gesellschaft“, betonte der Beauftragte.
Pressemitteilungen - Diskussion um Fiskalpakt - Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ausgestalten - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Albig: Eingliederungshilfe bei Kommunen falsch angesiedelt
Ministerpräsident: Eingliederungshilfe hat auf kommunaler Ebene nichts zu suchen
Berlin (dapd-nrd).
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat die Übernahme
der Eingliederungshilfe für Behinderte durch den Bund im Zusammenhang
mit den Verhandlungen über den Fiskalpakt verteidigt. Dabei sei es nicht
um Geld sondern um die richtige Zuteilung von Lasten gegangen, sagte
der SPD-Politiker am Montag im Deutschlandfunk. Die Eingliederungshilfe
habe auf kommunaler Ebene nichts zu suchen, da es sich um ein
gesamtgesellschaftliches Problem handle.
Trotz teurer Fiskalpakt-Zusagen Schäuble hält an Sparziel für Bundeshaushalt fest
Die Regierung muss einen hohen Preis
für das Ja von SPD, Grünen und Ländern zum Fiskalpakt zahlen. Die
Linkspartei will den Pakt in Karlsruhe zu Fall bringen. Parteivizin
Wagenknecht sieht einen "Putsch gegen das Grundgesetz".
Das Oppositions-Ja zum Fiskalpakt kostet mehr als eine Milliarde zusätzlich, aber seine Sparziele will Wolfgang Schäuble nicht aufgeben© Nicolas Bouvy/DPA
www.stern.de
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist gesamtstaatliche Aufgabe - Appell anlässlich Fiskalpakt
Gemeinsame Pressemeldung der kommunalen Spitzenverbände und Landschaftsverbände NRWPerspektiven der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung– Gemeinsames Positionspapier der drei kommunalen Spitzenverbände und der beiden Landschaftsverbände in NRW –(Juni 2012) (pdf)
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