SCHWEINFURT
„Aktion Schweinfurt 21“ fordert die Bahn heraus
Bündnisgrüne bemängeln Zustand von Hauptbahnhof und Umgebung – Hauptforderung: Barrierefreiheit - Behindertenbeirat unterstütztDen Schweinfurter Bündnisgrünen ist der Hauptbahnhof wegen seines Gesamtzustands, vor allem aber wegen der fehlenden Barrierefreiheit ein Dorn im Auge. Die geplanten Vor-Ort-Aktivitäten und ein erster Forderungskatalog laufen – in Anlehnung an Stuttgart ganz bewusst – unter dem Motto „Aktion Schweinfurt 21“. Bei der jüngsten Kreisversammlung stimmten die Mitglieder, darunter viele junge Grüne, für das „Wachrüttel-Projekt“. Aktiv unterstützt wird „Schweinfurt 21“ vom Behindertenbeirat der Stadt.
„Ich fahre seit 14 Jahren nach Bad Neustadt zur Arbeit, der Hauptbahnhof ist in der Zeit schlechter geworden“, sagte Grünen-Kreisvorsitzender Stefan Fuchs. Er erntete dafür beim Treff im Naturfreundehaus Beifall und viel Zustimmung. Während in Stuttgart Milliarden Euro „versenkt werden sollen“, und aktuell die Fahrpreise erhöht werden, platze ihm beim Anblick des Schweinfurter Hauptbahnhofs „die Hutschnur“, wetterte Fuchs. Der Zustand des Bahnhofs werde der Größe und Bedeutung Schweinfurts mit immerhin 53 000 Einwohnern jedenfalls nicht gerecht.
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